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Überblick

 


Pragmatische Forschungen an irdischen Tieren

Wer denkt, dass nur Menschen ab und zu entführt werden, der täuscht sich. Auch Tiere werden anscheinend unter Hypnose entführt. Es gibt zahlreiche Fälle, die solche außerirdischen Forschungen beweisen. Die Überbleibsel sind meistens ausgehöhlte Kadaver.
Wer denkt, dass nur Menschen ab und zu entführt werden, der täuscht sich. Auch Tiere werden anscheinend unter Hypnose entführt. Es gibt zahlreiche Fälle, die solche außerirdischen Forschungen beweisen. Die Überbleibsel sind meistens ausgehöhlte Kadaver.

Wenn man in den Nachrichten von Tierverstümmelungen oder verbrechen an Tieren hört, dann denkt man automatisch an Psychopathen oder Sadisten, die an solchen perversen Vergehen ihre Freude haben. Jedoch gibt es zahlreiche Fälle die nicht irdischer Natur sein können. Massakrierte Tiere, den man sorgfältig zahlreichen “Proben“ entnommen hat. Hierbei steht bei den meisten Fällen außer zweifel, dass die Tiere (zumeist Nutztiere) bei Entwendung von Gewebeproben noch gelebt haben. Aber wir wollen nicht vorgreifen. In diesen Bericht soll es explizit um den Sinn gehen, wieso so etwas passiert. Und was die Außerirdischen damit im Schilde führen.

 

Bei vielen Fällen von Tierentführungen werden Lichter über den betroffenen Farm-Grundstück gesichtet. Diese werden oft kurze Zeit vor dem verschwinden der Tiere beobachtet. Ein paar Tage später verschwinden plötzlich ein Dutzend Nutztiere. Es bleiben keine Spuren zurück, die auf ein ausbüxen oder ähnliches schließen lassen. Wenn die Bauern das weite Gebiet absuchen, finden sie meist auf Feldern in der Nähe oder mitten auf der Koppel die Kadaver der vermissten Nutztiere. Spätestens ab hier stellt sich raus, dass mit den Tieren etwas schreckliches passiert sein muss, was kein Mensch getan haben kann.

 

Es treten sehr oft folgende Abnormalitäten auf:

 

1. Dem Tier wurden mehre Oberflächenpartien entfernt. Diese fehlenden Gewebestücke wurden in Perfektion mit einem Laser entfernt und sind so gut wie immer quadratischer Form.

 

2. Der Körper des Tieres enthält kein Blut! Alle Arterien wurden geradezu ausgesaugt. Sogar Körperflüssigkeiten wie Urin und Mageninhalt fehlen öfters. Selbst die kleinsten Blutbahnen im Auge hatten so gut wie kein Blut Inhalt.

 

3. Viele Tiere haben zahlreiche Knochenbrüche, die nur dadurch zu erklären sind, dass sie von einer größeren Höhe aus “gestürzt“ sind.

 

4. Vom gesamten Körper geht eine leichte, aber messbare Strahlung aus.

 

5. Dem toten Körper fehlen eine kleinere oder größere Anzahl an Organen.

 

Diese fünf Faktoren zählen zu den meist zutreffenden Tatsachen bei solchen Fällen. Hinzu kommen Embryo entnahmen, bei trächtigen Kühen, zahlreich fehlende Knochen und Entfernung der Geschlechtsteile. Der gesamte Körper des Tieres ist meist jedoch entspannt, als wäre nichts geschehen, was darauf schließen lässt, dass es bei der schmerzhaften Entnahme narkotisiert oder wenigstens hypnotisiert war. Von unserem menschlichen Verständnis hergesehen ist es stumpfe Tierquälerei, aber sehen wir es doch mal von der Seite der außerirdischen “Forscher“. Es geht hier nämlich nicht um Spaß am quälen, sondern anscheint um einem rein pragmatischen Zweck.

 

Unsere Forscher tun so ziemlich das Gleiche mit irdischen Lebewesen. Sie sezieren sie und entnehmen Zellen, um sie eventuell auf unnatürlichem Wege zu verändern. Die Aliens, so die Theorie, tun das gleiche, nur nicht mit ihrer heimischen Vielfalt, sondern mit fremden Lebewesen. Es steckt höchst wahrscheinlich der Sinn dahinter biologische, chemische und vielleicht physikalische Eigenschaften zu erforschen und gegebenenfalls in ihre Technologie umsetzen oder die jeweilige DNA verändern, durch Kreuzung oder vielen anderen Möglichkeiten.

Man müsste sich vorstellen, dass ihre Wissensumsetzung viel, viel weiter ist als unsere. Und unsere hat, wenn die moralischen Bedenken nicht wären, ebenfalls viel Platz zum Forschen.

 

Das Wissen werden die Aliens wohl besitzen, dass steht außer Frage, aber was könnte dahinter stecken? Es gab auch schon Fälle von mysteriösen Massentiersterben in der Wildnis, die wesentliche parallelen zu den toten Nutztieren aufweisen. In Australien fanden Touristenführer in Queensland 21 tote Kängurus verteilt auf einer Fläche von ca.1 km². Was wie ein üblerer Scherz aussah, entpuppte sich als unerklärliches Rätsel. Die Tiere schienen äußerlich normal zu sein. Innerlich fehlte aber das gesamte Blut. Dieser skurrile Fall wurde zu den Akten gelegt, weil sich kein vernünftiger Erklärungsansatz ergab. Kleinere Sachverhalte, wie kleine Haufen toter Vögel oder mehre blutleere Alligatoren bestärken die Theorie der außerirdischen Forscher.

 

Hier endet die kleine Einleitung über das etwas andere Außerirdischen Thema. Wir werden mehrere Berichte zu verschiedensten Fällen dieser Art veröffentlichen. Aber es gibt noch viele andere “unirdische Verbrechen“ (wenn man sie so nennen möchte), über die es sich zu lesen lohnt. Obwohl die Aliens es wohl nicht als Verbrechen, sondern als normale Forschung sehen. Sind wir Menschen den anders als sie? Wohl eher nicht.

 

 

Carsten S.

29.10.2013

Hörbericht


Unirdischer Teufel?

Die Ähnlichkeit in den beobachteten Fällen in der Historie und Heute ist verblüffend. Es sind zwar nur Annahmen, aber die parallelen sind äußerst erschreckend.
Die Ähnlichkeit in den beobachteten Fällen in der Historie und Heute ist verblüffend. Es sind zwar nur Annahmen, aber die parallelen sind äußerst erschreckend.

 Es ist äußerst gewagt eine Theorie aufzustellen, die zwei Themen zusammen führt, die an und für sich nichts miteinander zu tun haben. Aber wenn man die wirklichen Parallelen zwischen diesen erkennt, dann ist diese Theorie nicht mehr einfach aus dem Ärmel geschüttelt, wie es scheint. Ist der Teufel eine reine Fehlinterpretation von Aliens? In diesen Bericht wollen wir Aspekte sammeln, die eventuell dafür sprechen. Im Bereich des Möglichen liegt es auf jeden Fall, wie wir später noch sehen werden. In der von Menschen erdachten Bibel, beispielsweise, sind eine Menge Fehlinterpretationen und Dichtungen niedergeschrieben. Wunder, Erscheinungen und mysteriöse Reisen sind in dieser und vielen anderen “heiligen Büchern“ keine Seltenheit.

 

Die erste, eindeutige Parallele ist die Menschen- Entführung, ausgeführt von einem “nicht irdischen Lebewesen“. Die Entführungen durch den Antichristen oder seinen Bediensteten war im gesamten Mittelalter die gängige Erklärung für das mysteriöse Verschwinden von Menschen. In ganz Europa, wo sich das Christentum langsam durchsetzte , passierte dies. Unter den Entführten waren oft junge Menschen oder Kinder. Wenn man sich die Fälle der heutigen Zeit anschaut, wo Menschen von UFO-Insassen entführt werden, da erkennt man, dass auch hier bevorzugt jüngere Personen entführt werden. Der Unterschied, dass die heutigen Entführungsopfer meist zurückkehren (zwar mit psychischen und physischen Schäden) ist so zu erklären, dass es in der Vergangenheit keine medientechnischen Mittel gab, die solche Fälle publizieren. Seit dem 20 Jahrhundert hat sich das geändert.

Die Versuchsprobanden müssen zurückgebracht werden, da sonst eine Panik in der Bevölkerung ausgelöst wird.

 

Die Berichte aus dem Mittelalter, dass der “Teufel“ oder seine Gefolgschaft munter durch das betroffene Dorf zieht und mit seinen Opfern verschwindet ist eine Sache. Die andere ist, dass die Menschen zur damaligen Zeit sich sagten, das die unheiligen Wesen die Entführten auch quälen. Und dass bis in alle Ewigkeit. In solchen Aussagen, das kann man sich denken, spielt die bloße Ungewissheit was aus den Entführten wurde eine große Rolle. Die zweite auch sehr verblüffende parallele Eigenschaft dieser zeitlosen Entführungen ist die der “Folter“. Die dämonischen Wesen haben verschiedene Werkzeuge, um die Entführten zu foltern. Wer sein Leben über nicht “Gottesfürchtig“ war, kommt in die Hölle, einen unbekannten Ort, in alle Ewigkeit. Die Neuzeit Entführungen durch Aliens haben ebenfalls die Eigenschaft der Folter. Aber nicht der Bestrafung wegen, sondern zur Untersuchung. Gewebeproben werden entnommen, Flüssigkeit wird abgefüllt und Tests werden durchgeführt. Ob die damaligen Umgangsformen etwas tödlicher und noch grausamer waren ist nur zuschätzen.

 

Bleiben nur noch die kleinen Einzelheiten aufzuweisen, die die Interpretation des Menschen anregten. Der Teufel ist nicht irdischer Natur, er ist die Reinkarnation des Bösen. Er bringt Leid und Schrecken. Wenn man es nicht besser wüsste, dann hat man es hier mit einer wagen aber verständliche Beschreibung eines übermächtigen Entführers zu tun. Die Menschen im Mittelalter waren gläubige Leute. Sie konnten sich nur das erklären, was sie wussten und glaubten. Wenn es keine normale Erklärung für diese Entführungsfälle gab, dann war es der böse Mitspieler Gottes. Es ist in etwa so, wie es ein Hund sieht. Der, der ihn was böses tut ist das Böse, der, der ihn was gutes tut, der ist für ihn Gott. Einfache Leute, einfache Regeln. Die Annahme, das die Kirche diese Auffassung manifestierte, ist in der heutigen Zeit bekanntlich sichtbar.

 

Bitte vergessen Sie nicht, es sind Annahmen, keine Fakten. Aber wenn dem so wäre? Wir, von Mystery-Facts, haben das Thema: Wer ist Gott? schon angerissen. Hier könnte man die Bemühungen der Außerirdischen mit den der europäischen Kolonialmächte vergleichen. Zuerst gibt es Geschenke, die Menschen freuen sich, und sehen in den imposanten Besuchern die allmächtigen Göttern. Die Stelzen religiösen Irrglaubens sind gestellt. Nach einer Zeitspanne, die vielleicht einige hundert Jahre andauerte, kommen die Besucher wieder und nehmen sich was sie brauchen. Hier in Form von Forschungsmaterial. Vielleicht sind wir Menschen nur Testobjekte einer gigantischen Langzeitstudie? Wer weiß. Die Antwort auf unsere Fragen werden wohl auf ewig in der Finsternis der Vergangenheit warten. Unerkennbar und unersichtlich für die Menschen heute.

 

 

Carsten S.

13.12.2013

Hörbericht


Das vermisste Inuit Dorf (Anjikuni village)

In jedem Winkel unseres Planeten können unerwartete Dinge geschehen. Ob Sichtungen von Objekten und Wesen oder Erscheinungen unterschiedlichster Art. Die Ausmaße können ebenfalls unterschiedlich ausfallen, je nach dem, ob das Passierte gesehen oder lieber nicht beobachtet werden sollte. Was auch immer unerwartet und bestürzt oder andererseits berechenbar und kontrolliert abläuft, die meisten Fälle unserer Seite beziehen sich auf Berichte von Augenzeugen oder eindeutigen Hinweisen, ohne die es nicht möglich wäre glaubhaft über jene zu berichten. Der nächste Fall, von dem wir berichten wollen, hat keinerlei Zeugen und keine signifikanten Spuren, die aussagen könnten, was geschehen ist.

 

Der Norden Kanadas ist für mehrere Begegnungen der Ersten bis Vierten Art bekannt. Die ehemalige Inuit Siedlung namens Anjikuni lag am gleichnamigen Angikuni Lake im kanadischen Territorium Nunavut. Das Gebiet besitzt die sechsfache Größe Deutschlands, hat aber bis heute keine flächendeckende Bevölkerung. Pro 100 Quadratkilometer wohnt dort nur 1 Mensch. Das Wetter ist durch die Nähe zur Antarktis meist kalt und lebensfeindlich. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt unter dem Gefrierpunkt. Das Anjikuni-Dorf befand sich auf dem Festland mitten in dieser Wildnis.

 

Die Sagen und Legenden dieser Gegend handelten (wie auch teilweise heute noch) oft von Geistern und Tierwesen. Die dort ansässige Bevölkerung war also, wenn man es so nennen möchte, abergläubig. Die Leute aus Anjikuni lebten meist vom Fischfang und Wildjagd. Sie wurden als bodenständige und freundliche Einheimische beschrieben. Doch eines Tages passierte etwas Merkwürdiges, schier Unglaubliches. Alles begann an einem eiskalten Novemberabend 1930 als Joe Labell, ein kanadischer Trapper, das besagte Dorf aufsuchte um dort die Nacht zu verbringen. Er war bereits schon zu einem früheren Zeitpunkt dort gewesen und wusste von den freundlichen Dorfbewohnern.

 

Als er die Umrisse der klobigen Zelte und Häuser im Vollmondschein sah, rief er eine Begrüßung aus, um sein Eintreffen anzukündigen, eine Antwort erwartend. Es kam jedoch keine. Vom gesamten Dorf gab es keinerlei Reaktion auf diesen Ruf. Auch nach wiederholtem Male geschah nichts. Nur das Echo seiner Stimme hallte durch das Gelände. Labell, ein erfahrender Sachkundiger und Überlebenskünstler, merkte instinktiv, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Nervös und aufgeregt versuchte er so schnell wie irgend möglich zu den Behausungen zu gelangen.

 

Selbst die Schlittenhunde im Dorf schlugen nicht Alarm. Er wusste, dass mindestens ein paar Tiere im Dorf verbleiben mussten, um die Einwohner zu warnen. Kein Einziges war vor Ort. Bei den Unterkünften angekommen, hörte er rein gar nichts. Kein Lachen, kein Reden, nicht einmal Flüstern. Nur die Geräuschkulisse der Umgebung war zu hören. Er schaute in mehrere Häuser und Zelte, kein einziges Lebewesen war anzutreffen. Selbst die Kamine und Öfen waren erloschen, nur ein Feuer in etwa 300 Metern Entfernung des Dorfes war als kürzlich menschliche Aktivität zu erkennen. Labell wurde immer hektischer und erwartete wenigstens am Feuer irgendeine Person.

 

Fehlanzeige. Auch hier war kein Mensch. Über dem Feuer hängte nur ein Topf mit verkohltem Inhalt und eine Felljacke eines Kindes lag herum. Er schaute sich am Fluss um, an dem er feststellte, dass die Kajaks zerschellt an dem Ufer herumtrieben. Joe Labell war fassungslos und war sich nun sicher, dass hier etwas Unnatürliches geschehen sein musste. Zurück im Dorf schaute er nach dessen Lagerbestand. Fisch, Holz und andere Lebensmittel waren ausreichend vorhanden. In den Häusern gab es keine Anzeichen eines Kampfes oder eines Massensuizids. Selbst Schusswaffen und andere Gegenstände, die man bei einem Aufbruch in die Wildnis mitnehmen würde, waren mehrzählig an Ort und Stelle. Der Aufbruch oder das Verschwinden der Menschen muss ganz plötzlich geschehen sein.

 

Labell suchte nach Spuren im Schnee, fand aber keine. Als wären die Dorfeinwohner mit Schlittenhunden davongeflogen. Der Wildniserfahrene zog es daraufhin vor den geisterhaften Ort zu verlassen, da hier etwas sehr Merkwürdiges, ,,eine übernatürliche Kraft“, am Werke war. Erschöpft kam er nach einiger Zeit am nächstliegenden Telegrafenamt an. Dort setzte er zuvor eine Notfallbenachrichtigung ab, die wiederum an den nächstliegende Königlich-Kanadischen Bergpolizei ging (RCMP). Einige Stunden vergingen, bevor eine mittlere Truppe der Mounties eintraf. Joe Labell hatte sich etwas beruhigt und erzählte von seiner unheimlichen Entdeckung. Verschiedene Personen fragten ihn wiederholt was geschehen war. Die Aussagen widersprachen sich nicht, wodurch man also sagen kann, dass er die Wahrheit sprach.

 

Der Suchtrupp kam auf der Reise zu Anjikuni an Siedlungen vorbei und stieß auf Reisende, die das Gebiet durchstreiften. Mehrere Menschen sagten aus, dass sie merkwürdige Lichter gesehen hätten. Einige von ihnen beobachteten diese länger und waren sich sicher, dass es sich hier nicht um Sterne oder ähnliches handelte. Die Lichter formten sich von Kugeln zu einer Diskusform und flogen tatsächlich Richtung besagten Inuit Dorf. Merkwürdiger Zufall? Als die Mounties am „Tatort“ eintrafen, fanden sie alles genau so vor, wie Labell es ihnen berichtet hatte. Die Truppe machte jedoch noch weitere merkwürdige Entdeckungen. So waren zum Beispiel die Gräber um das Dorf gewissermaßen geschändet. Die Grabhügel waren teilweise leer. Es fehlte also nicht nur ein ganzes Dorf, sondern auch teilweise menschliche Überreste samt Schlittenhunde.

 

Tierische Aktivitäten kann man hierbei ausschließen, denn die Steine, die entfernt wurden, waren säuberlich an anderer Stelle gestapelt. Sofort wurde eine große Suchaktion gestartet. Man fand keine Menschen aber dafür einige Schlittenhundekadaver, die metertief im Schnee verborgen an einem Waldrand lagen. Untersuchungen durch kanadische Proktologen ergaben, dass die Tiere verhungerten, was merkwürdig ist, wenn man bedenkt, wie viel Nahrung in den Behausungen des Dorfes lagerten. Alles um diesen Fall ist rätselhaft. Strahlungsuntersuchungen wurden nicht gemacht, da das technische Equipment fehlte. Wären dann vielleicht Anomalien messbar gewesen? Wer weiß.

 

Die Presse zerriss das Thema in der Luft, wobei mehrere Dinge hinzugedichtet und weggelassen wurden. Dies führte letztendlich zur Mythosbildung dieses Falles. Dieser selbst wurde später als „ungelöst“ zu den Akten gelegt und die Öffentlichkeit vergaß den Vorfall und sah dies als wilde Fantasie eines Trappers an. Tatsache ist, dass es den Fall nun mal gibt, sonst könnte man ihn nicht nachlesen und es hätte keinerlei Erwähnung in Berichten der kanadischen Polizei gefunden. Fragt sich nur, was könnte hier geschehen sein? Es waren rund dreißig Dorfbewohner, die plötzlich überstürzt auf einen Schlag verschwanden. Weshalb?

 

Es gibt verschiedene Fälle, die dem des „Vermissten Inuit Dorfes“ ähneln (bspw. die vermissten Einwohner von Roanoke oder das Unglück am Djatlow-Pass). Man kann nur Theorien anstellen. Da die Menschen urplötzlich verschwanden und nie wieder gesehen wurden, scheint die Theorie der Entführung oder Verschleppung am nahe liegendsten. Am wenigsten fällt das Verschwindenlassen von Personen auf, wenn dies am Rande der Zivilisation geschieht. Mit so wenig Zeugen wie nur irgendwie möglich. Die Dorfbewohner, wenn man den Berichten Glauben schenkt, sind abrupt aufgebrochen, vielleicht geflohen? Vor was?

 

Die gesichteten Lichter waren mit höchster Wahrscheinlichkeit UFOs. Sie wurden, wie im Text erwähnt, von mehreren Personen in dieser Region gesichtet. Was für ein Schrecken die Bewohner von Anjikuni durchlebt haben, weiß niemand. Es muss sehr schnell und überraschend passiert sein. Man kann nur mutmaßen. Es ist und bleibt ein Mysterium, was die Leute dazu getrieben hat ins Ungewisse zu verschwinden.

 

 

Carsten S.

12.04.2015

Hörbericht


Plötzlicher Ortswechsel: Vorkommnisse von 1593 und 1613

Früher wurden Fälle, in denen Menschen spontan von einem Ort zu einem komplett anderen „teleportiert“ wurden, als Wunder gedeutet. Ob die meisten Niederschreibungen in unzähligen Büchern von damals fehlgedeutet oder frei erfunden sind, soll nun Gegenstand dieses Berichtes sein. Überirdische Ortswechsel traten öfter auf als man zunächst vermuten würde. Es lässt sich aber darüber streiten, wie der Begriff “Überirdisch“ definiert werden sollte. Im heutigen Text gehen wir auf zwei relativ unbekannte Fälle ein, die eindeutige Ähnlichkeiten zu aktuellen Ereignisberichten von „Erfahrenen“ veranschaulichen.

 

Der verwirrte Soldat:

 

Ein Mann betrat am Abend den 25. Oktober 1593, anscheinend konfus, den ehemaligen Hauptplatz von Mexiko City. Dieser war in einer kompletten uniformellen Montur gekleidet und besaß dazu Waffen eines mittleren Regiments. Jedoch war das keine Ausstattung eines solchen gewesen, was zu dieser Zeit in der Region stationiert war. Bis auf seine staubigen Stiefeln war alles einwandfrei. Sein Name war Gil Perez. Die ansässige Inquisition in der Stadt befragte den stark verstörten Mann. Dieser behauptete, dass er auf den Philippinen stationiert gewesen sei und sich am Abend des 25. Oktober auch dort noch befunden habe. Weiter sagte er aus, der Gouverneur seiner Station sei an diesem Tag ermordet worden. Seine letzte Erinnerung war, wie er außen an einem Wachgebäude im Palast von Manila langsam schläfrig wurde. Der Soldat sagte dann nur noch, dass er sich komisch fühle und er beim besten Willen nicht sagen konnte, was er die letzten Stunden getan habe. Die Inquisition behielt ihn zunächst in Gewahrsam. Drei Monate später, Mitte Januar, traf ein Segelschiff aus dem fernen Osten ein und bestätigte die Ermordung des dort ansässigen Gouverneurs am besagten Tag. Gil Perez ist daraufhin in die Freiheit entlassen worden und wurde nie wieder Opfer eines spontanen Ortswechsels.

 

Die blaue Schwester aus Agreda:

 

1613 erzählte die junge 18-jährige Nonne mit dem Namen Maria der Frau Oberin von vom spanischen Klosterstift Agreda, dass sie des Nachts nach Mittelamerika geflogen sein. Sie gab zu, sich nur noch szenenartig daran zu erinnern, aber ihre Beschreibungen waren lebhaft und schlüssig. Weiter berichtete sie, sie habe ihre Aufenthaltsdauer dort genutzt, um das Indianervolk der Jumano zu bekehren. Auf den Flügen hat sie die Erde weit von oben betrachten können, wie sie sich rund und rotierend unter ihr befand. Maria weigerte sich auf die Empfehlung der Oberin und der Schwestern hin, ihre Vision zu dementieren. 1622 erhielt der baldige Papst Urban VIII. und König Philip IV. von Spanien empörte Mitteilungen von Pater Alonzo de Benavides. Der Missionar aus New Mexiko verstehe nicht, wieso er damit beauftragt wurde ein Indianervolk zu bekehren, was allen Anschein nach schon von den Lehren wusste. Kreuze und Rosenkränze stellten die Jumano selber her. Selbst kirchliche Messen konnten sie abhalten. Eine Dame in strahlenden, blauen Gewand habe ihnen dies beigebracht. Als 1630 Benavides nach Europa zurückkehrte, hörte er von der Version der Schwester Maria. Er brach auf, um sie in Agreda aufzusuchen. Im Gespräch machte sie zahlreiche Aussagen zu Menschen, Umgebung und Dorf in ihrer Version. Alle Beschreibungen stimmten mit den Erkenntnissen des Paters überein. Benavides holte einen Kelch aus seinem Gepäck, den er für die blaue Frau mitnehmen sollte. Maria identifizierte den Kelch als fehlende Reliquie des Klosters.

 

Glauben Sie an christliche Wunder? Wir eher nicht... Im ersten Fall wusste der philippinische Soldat partout nicht, wie er nach Mexiko City gekommen sei. Er sagte gelegentlich nur, dass ihm Zeit fehle und er auch zeitlich den Ort der Baracke und das Auftauchen in der mexikanischen Hauptstadt nicht einordnen kann. Er müsste entweder mit wenig Verzögerung durch die Zeitzonen gereist sein (das wären ca. 10) oder er hat eine kleine Zeitreise getätigt. Im Fall Maria ist es eindeutig, dass die Missionierung der Jumano, Mittel zum Zweck war. Worauf wir hinaus wollen, sind die unzähligen Fälle, in denen auch Menschen vorkamen, die verwirrt aufgefunden wurden. Sei es mitten in der Wildnis, weit weg vom eigenen Zuhause oder in einem vollkommen fremden Land. In den meisten Erzählungen ist ans Tageslicht gekommen, dass diese Personen von “Wesen“ beobachtet und verschleppt wurden.

 

Herausgefunden wurde dies durch Hypnosesitzungen. Auch ist bekannt, dass den Opfern entweder einige Stunden fehlen oder stattdessen zum realen Ereignis ein „Ersatzerlebnis“ bewusst wahrgenommen wurde. Dem Soldaten fehlen einige Stunden und die Schwester war wohl möglich tatsächlich in Mittelamerika, aber die Wesen, die sie vielleicht dorthin gebracht haben, hatten wohl etwas anderes im Sinn gehabt. Gil war verängstigt und Maria eher euphorisch. Das Geschehene wurde nicht bewusst erlebt oder das, was erlebt wurde, entspricht nicht ganz der Wahrheit. Anhaltspunkte hat man zu damaligen Zeit nicht gefunden. Man hat eher darin Wunder gesehen, anstatt einer Entführung durch eine “Höhere Macht“ sozusagen. Wie schon erwähnt, haben die beiden oben genannten Fälle verdächtig viele Eigenschaften gemein mit heutigen Entführungen, begangen durch Aliens. Fragen kann man sie leider nicht mehr. Aber etwas Göttliches anzunehmen ist von der konventionellen Ansicht her eher veraltet.

 

 

Carsten S.

29.11.2015

Hörbericht


Die Leiche vom Kohleberg: Todmorden

[1980]

Ein bizarrer Leichenfund ergab sich am 16. Juni 1980 in Todmorden, England, als Trevor Parker im Kohlelager seines Vaters die letzte Lieferung für den Versand vorbereitete. Eine merkwürdig blasse Männerleiche lag für jede Person ersichtlich auf dem Kohlenberg. Trevor rannte nach Hause und rief vollkommen entgeistert die Polizei. Der Untersuchungsbeamte James Turnbull, der zu diesem Zeitpunkt für das Kommissariat West Yorkshire arbeitete, beschrieb diesen Fall später als den unerklärlichsten, den er je untersuchen durfte. Was war geschehen?

 

Bei der Leiche handelte es sich um Zygmunt Adamski, einem 56-jährigen Immigranten aus Polen, der seit 5 Tagen vermisst wurde. Seine Frau Lottie erstattete eine Vermisstenanzeige, als ihr Mann am Abend des 11. Juni nach einem Einkauf nicht zurückkehrte. Dass jemand den leblosen Körper in den Verschlag, in der die Kohle gelagert wurde, so offensichtlich ablegte, ist mehr als undurchdacht. Der abgesperrte Bereich war verschlossen und ein Einbruch war nach Trevor und seinem Vater ausgeschlossen. Die darauf erfolgten Untersuchungen der Leiche ließen schauriges erahnen.

 

Die sterblichen Überreste von Adamski waren beim Auffinden ziemlich intakt. Er starb, so der Pathologe Alan Edwards, an Herzversagen. Die Leiche verströmte einen süßlichen Geruch ungeklärter Herkunft. Sie war mit Hose, Socken, Schuhe und einer Jacke gekleidet. Brieftasche und Uhr fehlten. Am Hinterkopf und seinem Hals waren verätze Brandwunden zu finden, die von einer unbekannten Subtanz hervorgerufen worden waren. Die Verletzungen wurden im nackten Zustand beigebracht, da Zygmunt keinerlei Irritationen an der Kleidung aufwies. Der Körper, da waren sich die Beamten sicher, musste von oben herabgeworfen worden sein, um an besagter Position auf dem Kohleberg zu gelangen.

 

Das Opfer war bei vollem Bewusstsein, als ihm die Verätzungen beigebracht wurden. Das erklärt das Herzversagen des Mannes. Der Gerichtstermin für die Beendigung des Falls wurden mehrmals verschoben, da es nicht einmal die geringste Spur auf die Täter gab. Lottie Adamski beschwor die Polizei, dass ihr Mann vorher nie in Todmorden gewesen sei. Dieser Ort liegt übrigens ca. 15 Kilometer vom Eigenheim der Adamskis entfernt. Der Fall wurde nach dem unweigerlichen Gerichtsauftakt zu den Akten gelegt.

 

Dann meldete sich einer der beiden Polizisten, die zu dem Kohleberg des Ortes geordert wurden, zu Wort. Alan Godfrey. Er wurde Tage später von Alpträumen heimgesucht. Dieser erzählte den Kollegen, dass er sich vernebelt daran erinnern könne, wie er wenige Stunden vor dem Leichenfund in diesem Viertel auf Streife war und eine Scheibe am Himmel sah, anhielt und nach plötzlichem Verschwinden dieser, wieder in sein Auto stieg. Er entschied sich von UFO-Forschern zu einer Hypnosesitzung begleiten zu lassen, die dieses Erlebnis untermauerten. Ein 15-minütiges im Unterbewusstsein gefesseltes Erlebnis tat sich auf, was seinen Lauf kurz nach Ausstieg des Beamten nahm. Es war etwa 5.15 Uhr morgens, als er etwas sah, was von seinem Umriss her einem Bus ähnelte. Bei genauerer Betrachtung wurde ihm aber klar, dass es kein Bus sein konnte, denn das Objekt schwebte gut 2 Meter über dem Erdboden. Die Untertasse besaß eine gläserne Kuppel und Luken an der Unterseite.

 

Er versuchte von seinem Streifenwagen aus Verstärkung zu erreichen. Aber bis auf ein atmosphärisches Rauschen hörte er nichts. Er begann das Objekt zu skizzieren. Ein gleißendes Licht blendete ihn und er fand sich in einem Raum wieder, in dem sich ein riesiger Tisch befand. Neben ihm stand ein ca. 1.80 Meter großer „Mensch“, der einen Bart und eine Kappe trug. Seine gesamte Kleidung, die augenscheinlich keine Übergänge besaß, bestand nur aus schwarzer und weißer Farbe. Daraufhin musste die Sitzung an kurz vor Ende des Erlebnisses neu angesetzt werden, da Alan unsagbare Schmerzen nach der Szene mit der ominösen Person erlitt. Wieder draußen an seinem Streifenwagen befindlich, sah der Beamte,wie das Objekt urplötzlich verschwand. Als Godfrey sein wiederkehrendes Erlebnis seinen Kollegen schilderte, gaben auch andere Polizisten zu, in diesem Zeitraum ein merkwürdiges Objekt gesehen zu haben. Das kollektive Schweigen war nun gebrochen.

 

Dennoch wurden diese Vorgänge auf das Einwirken der Vorgesetzten des Präsidiums hin nicht der Öffentlichkeit aufgezeigt. Dies geschah erst viel später, als sich auch normale Bürger über wiederkehrende Alpträume beschwerten. Unter den Berichten der anderen Personen wurde auch von Gestalten aus Licht gesprochen, nicht viel größer als Kleinkinder, die die Nachbarschaft in einem Zeitraum von einer Woche beobachteten.

 

Der Fall blieb ungelöst. Genauso wie die zahlreichen anderen Begegnungen der Personen, die anscheinend glimpflich ausgingen. Zygmunt Adamski war das einzige Opfer dieser Vorkommnisse, das mit seinem Leben bezahlte. Merkwürdig ist aber, wieso nur ihm diese Verätzungen zugefügt wurden und keinem anderem in der Nachbarschaft. Der Polizist Alan Godfrey, seine Kollegen und andere Bewohner des Ortes wurden teilweise auch Betroffene dieses UFO-Phänomens, aber ihnen scheint man keine körperlichen Schäden zugefügt zu haben, wie dem Herren Adamski. Gab es hierfür ein Grund? Vielleicht - vielleicht aber auch nicht. Man kann aber behaupten, dass die Aliens beim Verschwinden lassen der Leiche, nicht gerade professionell gehandelt haben. Ein Kohleberg scheint kein gutes Versteck für eine Leiche zu sein. Aber was haben sie schon zu befürchten? Rechtliche Konsequenzen?

 

 

Carsten

12.06.2016

Hörbericht


Der Oz-Faktor

Ich möchte gern zu meiner Tante und meinem Onkel zurück, bestimmt machen sie sich große Sorgen um mich. Könnt ihr mir dabei behilflich sein?“

 

Nein, halt, es geht hier nicht um die Geschichte vom Zauberer von OZ und der jungen Dorothy, die sich nach einem Wirbelsturm in einer absurd fantastischen Welt wiederfindet. Die Erzählung ist nur der Namensgeber des Phänomens, was sich OZ-Faktor nennt. Denn die Protagonisten finden sich, nachdem sie einer Extremsituation ausgesetzt waren, in einer surrealen Welt wieder, in der die Dinge rundherum anders verlaufen, als sie es in Realität tun sollten. Zu verwirrend? Der OZ-Faktor ist nämlich genau das, nur dass es in Wirklichkeit geschieht.

 

Aber nun zur genaueren Erklärung vom OZ-Faktor. Im Grunde steht dieser Begriff für den Zeitverlust und im Unterbewusstsein verschwommene Erinnerungen, die mit den vielen UFO-Sichtungen einhergehen. Unwohlsein, Anspannung und Hysterie sind ebenfalls Begleiterscheinungen, die nicht selten die betroffenen Personen heimsuchen. Wir berichteten schon von vielen Fällen, wo die Zeit für die Erfahrenden aus den Fugen gerät, sei es, wenn sie nicht mehr bestimmbar ist oder ganz an Relevanz in diesen besagten Zeiträumen einbüßt.

 

UAP, die Abkürzung für nicht identifizierte atmosphärische Phänomene, gibt vielleicht Aufschluss zu dieser Erscheinung. UAPs beschreiben den typischen Hergang einer UFO-Sichtung, wo bspw. ein Paar mit dem Auto unterwegs ist, ein Licht, was fast schon eine hypnotische Wirkung hat, am Firmament erblickt und den Drang verspürt Rast zu machen, um es besser ins Auge fassen zu können. Ab da verliert sich oft die Spur des Geschehenen und der Zeitraum, während der Beobachtung. Diese Gedächtnislücke, die nicht selten verstörende Ereignisse für die Betroffenen birgt, kann meist nur mit Hypnose gelöst werden. Als wäre es nur ein ganz schlimmer Traum.

 

Wer in den Sichtbereich solcher UAPs ist, also direkt unter Einfluss solcher “Lichter“ steht, wird dann auch meist Erfahrener von einer Begegnung der dritten und vierten Art. Der OZ-Faktor kann auch ganze Kollektive ergreifen. So gab es schon Fälle, bei denen mehr als 20 Personen im gleichen Zeitraum Lichter erblicken und nach einer nicht wahrgenommenen Zeit konfus reagierten. Was in der unwahrgenommenen Zeit alles passieren kann, durften Sie ja schon in anderen Berichten erfahren haben. Nach einem Wirbelsturm, in dem man umhergetrieben wird, ist auch nichts mehr wie es scheint...

 

 

Carsten

26.12.2016

Hörbericht


Das Djatlow-Pass Unglück (Teil 1)

Wer die Vorkommnisse im Bericht über das Anjikuni Dorf schon sehr verstörend fand, wird die Umstände des Djiatlov-Passes, von den einheimischen Mansen, auch Cholat Sjachl (übersetzt: Berg der Toten) genannt, noch mehr verunsichern. Wie schon die Rubrik verrät, muss an diesem Ort etwas vorgefallen sein, was nicht tagtäglich überall passieren kann. Auch wenn die meisten unserer Leser und Hörer schon mal etwas von diesem Fall vernommen haben, wird es in diesem Zweiteiler auch für diese neue Erkenntnisse darüber geben, was nun an dieser Angelegenheit am Ural richtig oder falsch ist.

 

Im ersten Teil wollen wir aber zunächst auf die Hintergründe der Expeditionsteilnehmer, den Ort und Hergang bis zu jenem Tag des Geschehens näher studieren. Die Gruppe bestand aus 10 Studenten und/oder Absolventen des Polytechnischen Instituts des Urals.

Hier die Namen der Personen:

Igor Djatlow

Sinaida Kolmogorowa

Ljudmila Dubinina

Alexander Kolewatow

Rustem Slobodin

Juri Kriwonischtschenko

Juri Doroschenko

Nikolai Thibeaux-Brignolle

Semen Solotarew

Juri Judin

 

Das zunächst Interessanteste, was unbedingt erwähnt werden muss über diese Personen, ist die Vermutung, dass 2 von den 10 mit dem KGB in Kontakt standen. Dem Geheimdienst der UdSSR also. Diese Ungereimtheit wird im späteren Verlauf noch von Wichtigkeit sein. Gesichert ist ohne Zweifel, dass Semen Solotarew, der das älteste Mitglied der Gruppe darstellte, zu einem früheren Zeitpunkt als Soldat aktiv war und somit, wenn sich diese Annahme eines Tages als richtig erweisen sollte, als einer der Verdächtigen gilt, die insbesondere mit dem Geschehen in Verbindung stehen könnten.

Dazu aber später mehr. Der Großteil bestand, wie schon erwähnt, aus gewöhnlichen Studenten, die am Anfang ihres Lebens standen. Die Ski-Wandertour wurde von Igor Djatlow angeführt. Ziel der Reise war der 1235 m über den Wasserspiegel befindliche Otorten. Die vor ihnen liegende Route wurde zu dieser Jahreszeit mit dem höchsten Schwierigkeitsrang der Kategorie III ausgezeichnet.

 

Alle Beteiligten hatten aber genügend Erfahrung mit längeren Skitouren und Expeditionen in verschneiten Regionen, womit dies kein Hindernis für den Trip darstellte. Die Gruppe reiste am 25. Januar 1959 per Zug nach Iwdel, gelegen am Osthang des Uralgebirges. Von dort ging es per LKW in die letzte bewohnte Siedlung Richtung Norden, Wischai. Bis hierhin gibt es unzählige Zeugenaussagen, die den Zustand der 10 Reisenden beschrieben. Die Stimmung war insgesamt ausgelassen. Auffallend war, dass alle beteiligten viele Fotos und sogar mit einer Kamera, Videos aufnahmen, was zur damaligen Zeit eine seltene Ausstattung darstellte. Erst recht für eine Studentengruppe.

 

Erwähnenswert ist außerdem die Tatsache, dass mindestens 4 der Studenten Tagebuch führten. Die genaue Anzahl des Aufnahmeequipments wurde in diesen festgehalten, wie auch einige Vorkommnisse. Merkwürdig ist: Nach dem Vorfall wurden längst nicht alle Teile des beschriebenen  Equipment wieder aufgefunden. Angeblich. Nun, auf jeden Fall begann ab Wischai die Wanderung zum Otorten. Juri Judin schied nach der ersten Nacht aus gesundheitlichen Gründen aus und trat den Rückweg allein an. Er war quasi der einzige Überlebende und ahnte nicht, dass er seine Freunde nie mehr wiedersehen würde.

Rund um die Person Judin gibt es auch seltsame Ungereimtheiten. Aus späteren Unterlagen des KGBs geht hervor, dass die Studenten nur 1 einziges großes Gruppenzelt besaßen. Juri Judin musste mindesten 1 Nacht kampieren, um zurück zur Siedlung zu gelangen. In den Tagebüchern ging hervor, dass er die Reise abbrach, aber nicht in welcher Ausrüstung. In Wischai machte er laut Augenzeugenbericht, einen niedergeschlagenen Eindruck, was sicherlich an dem Abbruch der Reise lag.

Nach dem Zerfall der UdSSR wurden die Unterlagen über den Djatlow-Pass-Vorfall veröffentlicht. Was darin alles beschrieben stand, ist Inhalt der nächsten Teils. Aber vorab: der überlebende Student wird darin nur als Beteiligter erwähnt. Nicht alle Passagen des Berichts vom damaligen Untersuchungsausschuss wurden veröffentlicht. Ob sich hier noch ein Verhörverzeichnis finden würde, weiß die heutige Öffentlichkeit nicht. Auch bei späteren Interviews gab Judin nur seriöse und kurze Antworten. Ob er nicht mehr wusste oder sagen durfte ist nicht bekannt. Kritischer befragen kann man ihn heute nicht mehr. Er starb im April 2013.

 

Nun aber zurück zu den Weiterreisenden. Aus den “gefundenen“ Tagebüchern geht hervor, dass die Gruppe am 31. Januar das Hochland erreichte. Sie bauten bei einer Bewaldung ein Lebensmittellager für den Rückweg. Am darauffolgenden Morgen des 1. Februars kam es zur Passüberquerung. In den Ausflüchten der Tagebücher von Ljudmila Dubinina berichtet sie davon, wie fest sie nun an die Existenz vom Schneemenschen glauben würde. Die Überquerung des Passes wurde unterbrochen, da sich die Wetterbedingungen stark verschlechterten. Die Sicht wurde laut Memorial so schlecht, dass die Gruppe von der ursprünglichen Richtung abkam und an den Hängen des Cholat Sjachl ihr Lager aufschlagen musste.

 

Ab da gibt es keine neuen Einträge in den vom KGB ausgeführten Tagebüchern. Igor Djatlow hatte die Abmachung mit dem unterhaltenen Sportverein, dass sich die Gruppe voraussichtlich am 12. Februar melden würde, ob sie in Wischai angekommen war. Obwohl kein Telegramm am besagten Tag eintraf, wurde von der Institution vorerst nichts unternommen. Erst auf Drängen der Expeditionsangehörigen wurde am 20. Februar ein Freiwilligentrupp, bestehend aus Lehrern und Studenten ausgesandt. Zwei Tage später half das Militär mit sehr viel Elan mit. Was für ein grausigen Fund sie machten, was sie daraus schlussfolgerten und was für Ungereimtheiten bis heute blieben, wird im 2. Teil weiter ausgeführt.

 

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Carsten

21.01.2017

Hörbericht


Das Djatlow-Pass Unglück (Teil 2)

 

Bitterlich erfroren, die Augen entfernt und die Zunge herausgeschnitten. Was zunächst wie ein Horrorfilm klingt, ist die bittere Realität des Unglücks vom Djatlow-Pass. Im ersten Teil, über diese mysteriöse Expedition, sind wir lediglich auf die Gruppenmitglieder und die ersten Tage der Expedition eingegangen. In diesem Teil werden wir ihnen Auffindungsorte, mögliche Todesursachen und Vermutungen dazu genauer erläutern.

 

Bereits am 12. Februar wollten die neun Studenten zurück im Dorf Vishay sein. Ein bis zwei Tage nach diesem Termin machte sich noch niemand sorgen. Immerhin war das Wetter etwas rauer gewesen und vielleicht brauchte die Gruppe deshalb etwas länger, um den Abstieg zu bewältigen. Doch als am 20. Februar immer noch kein Gruppenmitglied der kleinen Expedition in dem Dorf ankam und es ebenfalls kein sonstiges Lebenszeichen gab, machten sich Verwandte und Bekannte zunehmend Sorgen.

 

Schließlich machte sich ein Suchtrupp, zunächst nur bestehend aus weiteren Studenten und Lehrern, später kamen dann auch die Polizei und das Militär hinzu, auf den Weg. Auch Flugzeuge und Hubschrauber wurden später zu der Suche hinzugezogen.

 

Am 26. Februar dann schließlich der ersehnte Erfolg. Man fand das Lager der Expeditionsgruppe am Hang des Berges Kholat Syakhl. Dies bestand lediglich aus den Zelten und der gesamten Ausrüstung aller neun Gruppenmitglieder. Doch schon hier zeigen sich mysteriöse Ungereimtheiten. Das Zelt war sehr stark beschädigt, man könnte sagen, regelrecht aufgeschlitzt. Allerdings fand man später heraus, mit Hilfe einiger Indizien, dass das Zelt von Innen zerfetzt wurde. Außerdem befand sich, wie bereits erwähnt, die gesamte Ausrüstung im Lager. Ein Abstieg war ohne die Ausrüstung zwar möglich, aber schon der Versuch konnte einen, bei – 30 Grad, umbringen.

 

Durch Fußabdrücke, die 1 km weit zur Grenze des nahe gelegenen Waldes führten, fand man die ersten Leichen von Georgyi Krivonischenko und Yuri Doroshenko im Schnee. Außerdem fand man ein bereits lang erloschenes Lagerfeuer. Auch hier zieht sich die Spur der mysteriösen Ungereimtheiten weiter. Die beiden Opfer trugen lediglich Unterwäsche bei -30 Grad. Alle Spuren wiesen darauf hin, dass die beiden in Panik das Zelt verlassen hatten. Die nahen Bäume wiesen einige abgeknickte Äste und andere Spuren auf. Daraus schloss man, dass die beiden versucht hatten, vor irgendetwas, auf einem Baum zu fliehen.

 

Nur wenige 100 m von den ersten beiden Leichen entfernt, fand man schließlich die Leiche von Igor Dyatlov. Rustems Slobodin Leiche fand man 480 m weiter und schließlich, 630 m weiter, die Leiche von Zinaida Kolmogorova. Alle ebenfalls nur leicht bekleidet und damit nicht mal annähernd in der Lage, den minus graden draußen zu trotzen.

Durch die schlechten Wetterverhältnisse konnte man die letzten beiden Leichen erst am 4. Mai bergen. Beide waren unter einer hohen Schicht Schnee begraben und befanden sich 75 m weiter im Tal. Das merkwürdigen an diesen beiden Leichen? Sie trugen zwar mehr Bekleidung doch irgendwie schienen diese nicht zusammen zu passen. Man fand schnell heraus, dass diese Kleidungsfetzen von den ersten Leichen stammen. Trauten sich die beiden Opfer nicht weit genug zurück ans Lager? Irgendwie mussten sie jedoch in dieser kälte überleben. Also nahm man hier an, dass sie zumindest zurück zu den Leichen ihrer Mitstudenten gingen, um die Kleidungsstücke von diesen zu nehmen.

Nun kommen wir zu den mehr als ungewöhnlichen Verletzungen der Opfer und die Liste ist wahrlich mehr als lang.

 

Einem Opfer fehlten:

-         Die Augen.

 

Einem weiteren Opfer fehlte:

-         Die Zunge.

 

Außerdem wiesen zwei Opfer:

-         Massive Schädelbrüche

auf.

 

Und ebenfalls hatten viele Opfer:

-         Rippenbrüche.

 

Die gesamte Kleidung der Opfer war:

-         Radioaktiv verseucht.

 

Wobei man keine Quelle für diese Radioaktivität ausmachen konnte. Und noch etwas fielen den Verwandten, allerdings erst nach der Beisetzung der Opfer, auf:

 

-         Gebräunte Haut &

-         Graue Haare.

 

Es ist bekannt, dass die Haut ebenfalls braun werden kann, wenn Schnee liegt. Wie das? Durch den weißen Schnee wird die Sonne zusätzlich reflektiert. Doch es sollte unmöglich sein, dass die 9 Opfer von der Sonne während ihrer Reise braun wurden. Denn während des Auf- und Abstiegs der Expedition herrschte mehr als schlechtes Wetter. Der Himmel war in den Tagen eher bedeckt und nur selten ließ sich die Sonne blicken.

Und auch das graue Haar ist äußerst merkwürdig. Graues Haar ist ein Bestandteil des älter Werdens oder kann auch von Stress vorzeitig ausgelöst werden. Doch nach nur wenigen Tagen ist es völlig unmöglich, dass das gesamte Haar ergraut und dann auch noch bei allen neun Expeditionsmitgliedern.

 

 

Zunächst nahm man an, dass keine der aufgeführten Verletzungen zum Tod geführt haben soll. Alle Studenten sollen erfroren sein. Als man jedoch die letzten beiden Leichen fand, nahm man diese Aussage zurück. Die beiden Opfer wiesen viele Verletzungen auf, die ihnen mit sehr großer Kraft zugefügt wurden. Genauer: es sei die Kraft wie bei einem Autounfall nötig, um den Opfern solche Verletzungen zu zufügen. Ein Arzt ging sogar so weit und erklärte, dass die Opfer nicht von menschlicher Hand umgebracht werden konnten, da die notwendige Kraft einfach unmöglich menschlich erzeugt werden kann. Außerdem wurden bei der Wucht der Schläge dennoch keine inneren Organe verletzt. Wie sollte so etwas möglich sein? Demnach starben 7 Studenten an Unterkühlung und 2 an ihren Verletzungen.

Die Sowjet-Regierung schloss den Fall nach nur vier Wochen einer Untersuchung. Der Grund des Unglücks wurde demnach „höherer Gewalt“ zugeschrieben. Damit war der Fall erledigt.

 

Dies reichte der Öffentlichkeit nicht. Es wurde wild über die Ursachen spekuliert.

Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen, aber was machte den 9 Studenten solch eine Angst, dass sie das Zelt von Innen aufschlitzen, fluchtartig und nur mit wenig bekleidet, bei – 30 Grad, in den Wald flohen? Sie versuchten sich auf einem Baum zu retten, trugen die Kleidung von ihren bereits vorher verstorbenen Mitstudenten und dies nur, um nicht zurück ins Lager zu müssen.

 

Es wurde spekuliert, dass die Verletzungen den Opfern noch im Lager zugefügt wurden und diese danach in den nahen Wald flohen. Diese Theorie ließ sich jedoch schnell wiederlegen. Denn welcher Mensch schafft es schon, ohne Augen in den Wald zu fliehen. Er würde vorher verbluten oder würde es, ohne Orientierung nicht weit schaffen.

Die Erklärungsversuche? Nun, die staatliche Behörde fand eine schnelle Erklärung für das Unglück. Das Volk der Mansen lebte in der Nähe des Berges und war für seinen Hass auf die andere Bevölkerung bekannt. Sie mussten die Studenten zu tote erschrocken haben und brachten schließlich alle um. Doch wieso fehlten bei einigen Opfer Augen und Zunge? Auch die Radioaktivität, das graue Haar und die braune Haut kann nicht dem Volk der Mansen zugeschrieben werden. Das Volk beschreitet außerdem etwas mit dem Tot der neun Studenten zu tun zu haben. Die Aussage des Arztes, dass die Verletzungen nicht von menschlicher Hand rührten, widerlegt ebenfalls die erste Theorie.

 

2. Theorie:

Außerirdische sollen die Studenten brutal für ihre Zwecke ermordet haben. Wie man auf so eine Theorie kommt? Die Verletzungen der Opfer weisen Ähnlichkeiten mit den Tierverstümmelungen auf. Diese sollen ebenfalls von Aliens praktiziert werden. Außerdem könnte die Radioaktivität von den UFOs bzw. Aliens stammen. Radioaktivität wird oft mit der Sichtung von UFOs oder Aliens in Verbindung gebracht.

 

3. Theorie

Eine neue Spekulation kam hinzu, als sich ein ehemaliger Militär zu Wort meldete. Er gab an, damals beim Einsatz dabei gewesen zu sein. Außerdem gab er zu, dass es damals Raketenversuche in dem Gebiet gab. Die Studenten beobachteten diesen Versuch und wurden demnach von dem KGB, um das Geheimnis nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, getötet. Doch auch hier gibt es einige Ungereimtheiten. Auch wenn der KGB vielleicht vorher vor Ort war und einige Spuren beseitigte, so ist es doch unsinnig, dass die Auftragsmörder vorher solch ein Spielchen mit ihren Opfern veranstalteten, bevor sie die Studenten schließlich töteten. Wieso entfernten sie Augen und Zunge und wieso war die Kleidung radioaktiv verseucht? Falls wirklich eine Rakete im Lager landete, müssten die Opfer Verbrennungen oder ähnliches aufweisen. Auch das Zelt müsste von der Radioaktivität betroffen sein. Dem ist jedoch nicht so. Außerdem wären Raketenversuche bestimmt auch von weiteren Bewohnern wahrgenommen worden. Diese Theorie ist also nicht plausibel genug.

 

4. Theorie:

Andere glauben, dass der bereits vorher gesichtete Yeti für die toten Studenten verantwortlich ist. In einem Tagebucheintrag, kurz vor dem Tod der Studenten, fand man einen Eintrag in dem der Yeti erwähnt wird. Angeblich sichtete die Gruppe einen Yeti und glaubt von dem Moment an, das dieses bedrohliche Wesen wahrlich existiert. Außerdem steht in dem Tagebuch ebenfalls, dass die Gruppe seltsame Lichter am Himmel wahrnahm. Yetis und UFOs werden ebenfalls des Öfteren in Verbindung gesichtet und es gibt viele Vorfälle in denen vorher UFOs gesichtet werden und kurz darauf werden ebenfalls Affenmenschen, in der Nähe, gesichtet. Juri Kunzewitsch, ein ehemaliger Freund von Igor Djatlov und Mitglied des ersten Suchtrupps, hat in seinem Tresor die angefertigten Negative der kleinen Expedition. Auf einem der Bilder soll demnach der Affenmensch zu sehen sein. Ist es möglich, dass der Yeti sich bedroht fühle, als die Studenten in seinem Revier eindrangen? Doch auch hier ist es seltsam, dass ein Affe die Augen und eine Zunge so präzise heraustrennen konnte. Auch die Radioaktivität ist bei dieser Theorie nicht plausible, es sei denn der Yeti kam wirklich mit einem UFO oder Alien in Berührung oder erzeugte, durch seine mutierte Art, selber Radioaktivität. Es ist eher selten, dass Affenmenschen Menschen angreifen. Doch tatsächlich soll zu der Zeit, als die Studenten die Lichter am Himmel gesehen haben wollen, Hubschrauber nach dem Yeti in der Nähe gesucht haben, da auch andere Zeugen, unabhängig von den Studenten, den Affenmenschen, zu der Zeit, sahen. Diese Theorie scheint also, so unglaublich es auch klingt, die plausibelste von allen Theorien zu sein. Doch wie gesagt, gibt es auch hier die einen oder anderen Spuren, die wiederum so gar nicht zu der Theorie passen.

 

Vor was die Studenten auch immer versuchten zu fliehen, es hat sie am Ende dennoch kaltblütig umgebracht und es scheint alles andere als natürlich zu sein.

 

 

Carolina

11.02.2017

Hörbericht


Das verstümmelte Pferd namens Lady (San Luis, Valley 9. September 1967)

Experimente und Forschungen an Tieren sind moralisch unvertretbar, werden aber auch heute noch zu genüge angewendet, um auf allerlei Feldversuchen Fortschritte zu erzielen. Nun kommen wir aber zu einem Fall, bei dem ein Tierversuch, wenn nicht gar eine Verstümmlung, stattfand, in dem der Organismus bei totaler Entspannung den Tod fand. Im Bericht: "Pragmatische Versuche an irdischen Tieren", haben wir bereits einen Einblick darin erhalten, wie zumeist Nutztiere bei mysteriösen Umständen umkamen und was dies zu bedeuten haben könnte.

Bevor wir aber über unseren ersten Fall dieser Art expliziter reden, wollen wir uns ein Exempel aus der Vergangenheit näher anschauen. Überhaupt werde ich, bevor es zur Durchleuchtung eines aktuelleren Falles dieser Art kommt, darauf verweisen, dass es aus der Vergangenheit verschiedene Völker gibt, die ähnliche Dinge erlebten und dies bis in unsere Zeit überlieferten. Erwähnung muss unbedingt der nordamerikanische Indianerstamm der Cherokee in Zusammenhang mit diesen verstörenden Ereignissen finden. Dass die Ureinwohner Amerikas im Besitz allerlei Erzählungen von übernatürlichen und übermächtigen Wesen sind, ist kein großes Geheimnis. Im Zusammenhang mit diesen Fällen von Tierverstümmlungen wissen sie aber von unzähligen Beobachtungen zu sprechen, die sich lange vor der Landung der ersten sesshaften Europäer abspielten.


Die Cherokee sprechen von "Yunwi Tsundi", was so viel bedeutet wie: "kleine Menschen" oder "Sternenmenschen". Sie verehrten diese, hatten aber auch gesunden Respekt und Angst vor ihnen. Die Erzählungen über diese humanoiden Erscheinungen handeln meistens darum, wie Tiere verschleppt und auf merkwürdige Art und Weise getötet wurden. Die Rede war meist von Kadavern, um die Aasfresser oder Artgenossen einen großen Bogen machten. Auch findet man in der indianischen Folklore, wie Aussätzige, die wegen Missetaten in Ungnade gefallen sind und deshalb der Wildnis überlassen wurden, tot aufgefunden wurden und schrecklich zugerichtet waren. Inwieweit man diesen Erzählungen, die auf reale Ereignisse der Vergangenheit beruhen, einen gewissen Wahrheitsgehalt zusprechen möchte, bleibt jeden selbst überlassen. Nun ist es aber so, wie ich noch in anderen Berichten dieser Art erwähnen werde, dass sich in vielen Kulturkreisen parallele Erzählungen finden, die, je nach Grad der Aufgeschlossenheit gegenüber der Realität, auf das Gleiche hinauslaufen.



Wie dem auch sei. Nach dieser kurzen Exkursion in die Vergangenheit, der heutige Fall, der in jüngere Zeit spielt. Wir schreiben den 7. September im Jahre 1967. Nahe der Stadt Alamosa, im Süden des Bundesstaates Colorado, befindet sich die dünn besiedelte Gegend von San Luis Valley. Hier wohnte der Farmer und Pferdezüchter Harry King, der sich zu dieser Zeit im Besitz der Appaloosa-Stute "Lady" befand. Sie war eines seiner besten Pferde, die sich auf der Koppel mit anderen Zuchtpferden befand. An jenem Tag, gegen Nachmittag, schaute er auf der Weide nach dem Rechten. Alle Tiere waren bester Gesundheit und der Farmer sorgte für ihre Versorgung. Als dies erledigt war, kehrte er zu seinem Anwesen, was ein Stück von der Koppel entfernt lag, zurück. Am darauf folgenden Tag sah King zur selben Zeit nach den Pferden. Wenigen Augenblicken später fiel ihm auf, dass Lady sich nicht unter den Tieren befand.


Am 9. September, also ein Tag nach Verschwinden der Stute, machte sich der Pferdezüchter auf, um die gesamte Koppel abzusuchen. Fündig wurde er zwischen zwei ausgetrockneten Büschen. Lady lag auf der Seite, alle Viere von sich gestreckt. Harry King war schockiert, denn auf den ersten Blick war schon zu erkennen, dass Lady keinen natürlichen Todes starb. Aufwärts am Hals war die Stute vollkommen skelettiert. Der Schädel und die Halswirbel waren trocken und kreidebleich, als hätten sie sich seit Monaten in der prallen Sonne befunden. Diese verstörende Tatsache bildete einen krassen Kontrast zu dem übrigen Körper, der geradezu vollkommen intakt war. Keine Anzeichen auf Bissspuren oder ähnliches. King machte sich die Tage darauf, mithilfe von seiner Schwester Nellie und ihrem Ehemann, Berle Lewis, auf Spurensuche, um sich irgendeine normale Erklärung herleiten zu können.


Aber die Angelegenheit wurde noch kurioser, als sie feststellen mussten, dass die Hufspuren des Tieres 30 Meter vom Fundort abrupt aufhörten, als hätte sie den Rest der Strecke im schwebenden Zustand zurückgelegt. Ca. 10 Meter hinter dem Knick befanden sich 8 je 10 Zentimeter tiefe Löcher, in kreisrunder Anordnung. Die ganze Sache schien King und seinen Helfern ziemlich absurd. Der Zufall wollte, dass sich etwa zur gleichen Zeit Dr. John Henry Altshuler mit seiner Familie in der Gegend befand und durch Polizisten auf die merkwürdige Begebenheit aufmerksam gemacht wurde. Wenige Tage nach dem Tierleichenfund traf Dr. Henry mit Polizei auf der Farm ein, zunächst aus reinem Interesse. Er stellte fest, dass dem Tier Organe wie Gehirn, Herz, Lunge und Schilddrüse fehlten. Diese wurden allen Anschein nach mit höchster Präzision entfernt worden.Der Körper war blutleer. Außerdem befand sich im Bereich des Brustkorbes von Lady ein äußerst genau zugefügter Schnitt, der enorm schmal war.

Der Mediziner, der sich mit Pathologie und Hämatologie beschäftigte, konnte sich auf diesen Gesamteindruck zunächst keinen Reim machen, weshalb er andere Wissenschaftler der Colorado Universität aufforderte, den Fundort samt Umgebung zu untersuchen. Das Areal mit den Vertiefungen und der Fundort waren überdurchschnittlich mit Radioaktivstoffen verseucht. Außerdem fand man in regelmäßigen Abständen Verbrennungen auf der Grasfläche am Ende der Koppel, die ebenfalls radioaktive Anomalien aufwiesen.

Was war hier geschehen, fragt man sich... Dr. John Henry Altshuler ist eine Person, die in Zusammenhängen solcher Fälle noch öfter in Erscheinung treten wird. Die Gegend um den "Grand Dunes National Monument Park", wo sich auch besagte Farm von Harry King befindet, ist für seine häufigen UFO-Sichtungen und Tierkadaverfunde, die nicht nur Nutztiere sondern auch Wildtiere betreffen, bekannt. Da sich Lady beim Auffinden am 9. September zwar in einem desaströsen Zustand befand, aber nach der Körpersprache zufolge keinerlei Stress in ihren letzten Minuten durchleben musste, stellt sich die Frage, wie so etwas auf normalem Wege erklärbar sein soll. Mein Kommentar hierzu: Wenn man das Fremdeinwirken von Lebewesen, die nicht von unserem Planeten abstammen, als normale Ursache ausschließt, gibt es keine Erklärung hierfür. Der Aufmerksame Zuhörer oder Leser, je nach dem, wird aufgefallen sein, dass einige Punkte, die im Einleitungsbericht zu finden waren in diesem Fall anzutreffen waren. Dies wird ab jetzt bei Fällen dieser Art häufiger der Fall sein. Seid gespannt auf den nächsten Bericht dieser Art und lasst Eure Tiere lieber unter Dach und Fach, sicher ist sicher...



Carsten
14.07.2017



 

 

Hörbericht