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Metallene Rohre von Baigong

Die in China entdeckten Rohre führen quer durch einen Berg. Wie alt sie genau sind, dass weiß keiner. Das Merkwürdigste an ihnen: sie verstopfen nicht und sie bestehen aus 8% unbekannten Material.
Die in China entdeckten Rohre führen quer durch einen Berg. Wie alt sie genau sind, dass weiß keiner. Das Merkwürdigste an ihnen: sie verstopfen nicht und sie bestehen aus 8% unbekannten Material.

Bestimmte Konstrukte und Dinge kann es, nach Lehrmeinung, gar nicht geben, weil sie auf der Erde nicht existieren dürften. So auch diese “einfachen“ Rohre, die in China, Quaidam, gefunden wurden. Die Erbauer dieser Rohre sind unbekannt. Keiner weiß wann und wie sie gebaut wurden, aber eins ist sicher, normale Dorfmenschen konnten dies, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, nicht vollbringen. Wer oder was hat diese unscheinbaren Leitungen erschaffen? Und wozu? Und vor allem wann?

 

Im Sommer 2002 wurden sie entdeckt. Zuerst haben die Beamten vermutet, dass die Rohre noch aus der Zeit des Kommunismus stammen könnten. Diese Annahme wurde jedoch gleich wieder verworfen, weil es keinerlei Anzeichnen dafür gab, die darauf hätten schließen können. Kurz darauf hatte man sich geeinigt Archäologen und Geologen anzufordern, die die Rohre untersuchen und ihre Herkunft herausfinden sollten. In der Umgebung brach Unruhe aus. Die dort ansässige Bevölkerung erzählten sich Sagen, die schon seit vielen Generationen weiter getragen wurden.

 

Der Berg Baigong sollte, so die uralte Überlieferung, Teil einer außerirdischen Flugplattform gewesen sein. Teile des Berges wurden zu Pyramiden geformt und als Andockstelle der Raumschiffe benutzt (Parallelen zu anderen Pyramiden). Als die “göttlichen“ Besucher für immer verschwanden, hinterließen sie nur die Bauten und ansonsten keinerlei Spuren. Die Pyramiden verkamen und wurden von Raub und Naturgewalt langsam, aber sicher, abgetragen. Was übrig blieb, waren kahle Höhlen, in dem nur noch ein kleiner Rest davon zeugt, was sich dort einmal befand.

 

Die chinesischen Forscher glaubten natürlich dem Ammenmärchen der Dörfler nicht und untersuchten die Rohre. Die Dutzend Rohre in der Höhle hatten einen wechselnden Durchmesser von 10 und 40 cm. Es gab kein einziges Rohr, welches davon abwich. Die Forschergruppe fragte sich, wo die Rohre hinführen könnten. Am 43 Meter entfernten Ufer des Toson befanden sich ebenfalls diese metallenen Leitungen, die überall verstreut lagen. Alle Rohre, die allerdings dort gefunden wurden, hatten einen Durchmesser von 2 und 4,5 cm. Die teilweise schon lockeren Rohre, waren in hervorragendem Zustand. Man konnte sogar in ungefähr feststellen, in welche Himmelsrichtung sie verliefen (in ost- westlicher Richtung).

 

Die kleineren, so stellten die Wissenschaftler fest, hatten ein merkwürdiges Tiefenprofil, wobei die großen, außer einer kleinen Erhebung im Inneren, keine solche Merkmale besaßen. Erstaunlicher aber war die Tatsache, dass die Rohre auch im See auffindbar waren. Diese hatten die gleiche Größe, wie die größeren Rohre in der Höhle. Man vermutete schnell, dass diese eventuell mit denen im See verbunden waren. Ebenfalls interessant war die Eigenart der Rohre. Man musste annehmen, dass sie bis obenhin mit Schlamm und Ablagerungen gefüllt waren, wenn sie so alt wie in den Legenden wären. Aber dem war nicht so. Bei einigen Rohrausgängen in der Höhle war der gleiche Wasserspiegel wie bei dem des Sees sichtbar. Das bedeutet also, wenn die Rohre verstopft wären, hätten sie nicht den gleichen Wasserspiegel gehabt, geschweige denn Wasser weiterleiten können.

 

Wie ist so etwas überhaupt möglich? Jeder Bauunternehmer würde gerne das Geheimnis erfahren, um Rohre herzustellen, die nie verstopfen. Aber das technologische Wissen, welches hier genutzt wurde, geht über den Horizont und Wissensstand von uns Menschen hinaus. Denn das Rohr muss eine passive, aber unabhängige Energie, (z. B. Magnetismus besitzen) um gezielt Staub und größere Partikel vom Inneren der Leitung abzuhalten. Die Analyse der Beschaffenheit der Rohre ergab folgendes Ergebnis:

 

30% Eisenoxid, Siliciumdioxid anteil (Quarz Bestandteil), Calziumhaltigen Oxyd anteil, 8% unidentifiziertes Material.

 

Die acht Prozent dürften hier gar nicht existieren. Sind demnach völlig unbekannter Herkunft. Das ist eigentlich der Beweis, dass die Rohre nicht von Menschenhand erschaffen wurden, sondern durch eine andere Intelligenz. Das geschätzte Alter ist ebenfalls ein Beweis dafür. Der chinesische Geologe und Untersuchungsbeauftragte Prof. Zheng Jiandong gab das Alter von sechs Millionen Jahre an, mit der Vermutung, dass die Rohre auf natürliche Art und Weise entstanden sind. Dies ist aber nur eine fiktive Annahme. Die Untersuchung der Amerikaner ergab realistischere Ergebnisse, nämlich 5.000 bis 300.000 Jahre! Die Theorie, die Rohre wären natürlicher Art, werde ich an dieser Stelle nicht aufführen, weil dies, wegen der Perfektion der Rohre und vor allem wegen des Profils, nicht möglich oder sehr unwahrscheinlich ist.

 

Das Alter passt zu den ältesten Pyramiden der Welt. Und wenn diese hier am Baigong, wie die Legende besagt, nicht so beständig war wie die auf anderen Teilen der Erde, dann ist es eine gewesen. Es klingt äußerst plausibel, dass die Rohre die Wasserzufuhr gewährleisteten und weil die Rohre überall in die Umgebung führen, könnte es sein, dass es eine Art Gewinn beider Seiten war, also für die Aliens und die Menschen. Einerseits durften die Aliens, beispielsweise, ihre Forschungen durchführen und andererseits durften die Menschen, in diesem Gebiet, an deren Technologie teilhaben.

 

Die bisherigen Versuche, die Herkunft der Rohre rational zu begründen, hatten keinen Halt und keine Logik. Daher darf man gespannt sein, welche Begründungen hinzukommen und wegfallen, die für einen außerirdischen Besuch sprechen. Aber es wird wohl so wie immer ablaufen. Wenn die normale Wissenschaft nicht weiter weiß, dann spricht sie nicht darüber und alles gerät in Vergessenheit, bis der Mensch irgendwann bereit ist seine Vergangenheit zu akzeptieren.

 

 

Carsten

18.09.2013

Hörbericht


Der Millionen Jahre alte Hammer aus Texas und der Nagel aus Schottland

Einige Gegenstände, die man auf der Erde findet, sind wissenschaftlich nicht zu erklären. Hierzu gehören auch Objekte die vollkommen von Gestein umhüllt sind und folglich uralt sein müssen. Gibt es hierzu eine vernünftige Erklärung?
Einige Gegenstände, die man auf der Erde findet, sind wissenschaftlich nicht zu erklären. Hierzu gehören auch Objekte die vollkommen von Gestein umhüllt sind und folglich uralt sein müssen. Gibt es hierzu eine vernünftige Erklärung?

Wie können Gegenstände von massiven Gestein umschlossen sein, obwohl sie nicht älter als dieser selbst sein können? Versteinerte Fossilien sind immer kompatibel mit dem alter des Materials, mit dem sie ummantelt sind. Hammer und Nägel passen aber keinesfalls zu deren Schutzmantel, denn diese Artefakte können einfach nicht zu jener Zeit existiert haben. Die meist aus Metall bestehenden Objekte sind garantiert keine Laune der Natur, sondern mysteriöse Ungereimtheiten, worauf es bis heute keine vernünftigen Antworten gibt. Auf unterschiedlichen Teilen der Erde wurden verschiedene “Moderne“Artefakte, durch Zufall, gefunden. Wir präsentieren Ihnen dazu nun zwei Fälle, die auch uns mit einem Fragezeichen zurück ließen.

 

Der erste Fall spielt in den USA, genauer in der Umgebung von London in Texas. Die Familie Hahn, die in diesen beschaulichen Städtchen lebte, ging im Juni 1934 auf eine Wandertour. Das Llano Uplift bot sich hierzu an. Eine karge Landschaft mit vielen großen Hügeln und Steinformationen. Die Familie ging dem Wanderpfad entlang, entschied sich dann jedoch um, damit sie die Gesteinsformationen bestaunen konnten. Sie befanden sich nun im Lampassas Arch, einem Felsausläufer des Hauptgebirges. Die Wandergruppe blieb vor einem riesigen Felsbrocken stehen, auf dem ein Findling balancierte.

 

Bei genauerem begutachten sah die Familie ein herausragendes, quadratisches Metallstück am Felsen. Die Form und das Wissen, dass es in der Gegend keine Eisenvorkommen an der Erdoberfläche gab, machte die Familie stutzig. Alle fünf Familienmitglieder versuchten das Metallstück zu lösen, ohne Erfolg. Als die Familie unverrichteter Dinge zurück nach Hause wanderte, dachten sie noch den ganzen Abend darüber nach, um was es sich handeln könnte. In den darauffolgenden Wochen suchte die Familie, begleitet von Freunden, immer wieder den Ort auf und versuchte das Objekt zu lösen. Der Ehrgeiz war bei allen Beteiligten geweckt. Schließlich kam jemand auf die Idee Hammer und Meißel bei dem nächsten Besuch mitzunehmen.

 

Der Fels wurde zwei Tage lang bearbeitet, bis ein 15 cm langes und 25 cm breites Gesteinsstück ausgeschlagen war. Das Metallstück wurde vorsichtig herausgemeißelt und ein alter, verrotteter und gebrochener Holzstiel mit Hammerkopf kam zum Vorschein. Alle Anwesenden waren höchst erstaunt. Wie war so etwas möglich? Die folgenden Untersuchungen warfen noch mehr Fragen auf, denn der Hammer muss laut Analyse 60-50 Millionen Jahre alt sein, was eigentlich unmöglich ist. Er bestand aus 96 % Eisen, 2,6 %  Chlor und 0,74% Schwefel. Heutige Hammer haben normalerweise einen Kohlenstoff und Silizium Anteil. Der Holzstiel war stark porös und versteinert. Dieser Hammer stammte nicht aus unserer Epoche, soviel ist sicher!

 

Wie kommt ein Hammer in eine Zeit, zu der noch Dinosaurier die Erde bevölkerten? Der nächste Fall wirft ebenfalls viele Fragen auf. In Schottland, Kingoodie, unweit von Dundee entfernt, wurde 1844 in einem Steinbruch ebenfalls eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Bei Grabarbeiten fanden die Männer einen 6 dcm langes Gesteinsstück, das eine untypische Form besaß. Diese befreiten sie von Lehm und stießen auf eine rostige Spitze. Als sie das metallene Objekt vollständig befreiten, staunten sie nicht schlecht. Im Gestein war ein 14 cm langer und glatter Nagel. Dieser Fund erregte großes aufsehen, sodass bekannte Forscher, wie David Brewster, sich diesem Fall annahmen.

 

Das alter des Nagels wurde, wie beim Hammer, Jahre später auf 60-55 Millionen Jahre geschätzt. Die Forscher waren ratlos. Dieser Metallnagel, anscheinend von Menschen hergestellt, dürfte eigentlich nicht existieren. Wie soll mit solchen “alten“ Artefakten umgegangen werden, die gar nicht existieren können? Die Objekte, die man an solchen untypischen Orten findet und zu einer noch weniger typischen Zeit datiert, nennt man meist “deplatzierte Artefakte“. Forscher, die versuchten das Rätsel dieser Objekte zu lösen, kamen meist zu keinem “realen“ Ergebnis und stempelten diese als „üblen Scherz“ oder „Fälschungen“ ab.

 

Dennoch gibt es wirklich Theorien, die vielleicht einen Lösungsansatz beherbergen:

 

1. Bei diesen deplatzierten Artefakten handelt es sich um technische Hinterlassenschaften einer weit entwickelten Zivilisation, die lange vor den Menschen auf der Erde lebte.

 

2. Deplatzierte Artefakte sind Objekte, die sich an einem unbestimmten Ort, zu einer unbestimmten Zeit dematerialisiert haben und durch Zeit und Raum teleportiert wurden. Die nun in der anderen Zeit existierenden Gegenstände konservierten sich teilweise und blieben bis zur heutigen Gegenwart erhalten.

 

3. “ Besucher“ eines anderen Planeten führten, mit ihren damals primitiven Werkzeugen, Untersuchungen durch und vergaßen dabei ihre Ausrüstung mitzunehmen. So blieben diese deplatzierten, anscheinend irdischen Artefakte übrig, die bis zur unserer Gegenwart bestehen.

 

Wie man dieses Thema auch angeht, die uralten Objekte schweigen und geben das Geheimnis ihrer Herstellung nicht preis. Es gibt viele solcher deplatzierten Artefakte, die wir ihnen von Zeit zu Zeit vorstellen werden. Die pure Existenz solcher Gegenstände verursacht bei dem normalen Archäologen und Forscher unwohl sein. Wir haben ebenfalls keine perfekte Lösungsansatz für dieses Rätsel, aber eins ist klar: weg schweigen kann man die Objekte nicht einfach.

 

 

Carsten

09.11.2013

Hörbericht


Sirius B.

Eine rätselhafte Ausnahme oder frühere Normalität? Die Dogons, die in Mali ansässig sind, haben sich Wissen angeeignet, welches nicht existieren kann. Woher stammt dieses Wissen?
Eine rätselhafte Ausnahme oder frühere Normalität? Die Dogons, die in Mali ansässig sind, haben sich Wissen angeeignet, welches nicht existieren kann. Woher stammt dieses Wissen?

Das alte Wissen, welches manche Völker bis in die heutige Zeit retten konnte, gibt vielen Forschern Rätsel auf. Dieses Wissen betrifft oft astrologische, wie auch technologische Errungenschaften, die es eigentlich nicht geben dürfte. Ein typisches Beispiel für dieses Phänomen ist der Stamm der Dogons, die im Herzen Malis beheimatet sind. Sie besitzen Kenntnisse, die die genauen Koordinaten von Sirius A und Sirius B beinhalten. Bei den Dogons heißen die beiden Körper nur Sigui und Digitaria (Po Tolo). Sigui, also Sirius A, ist am Nachthimmel gut zu erkennen, aber Digitaria, Sirius B, der als “weißer Zwerg“ um Sigui kreist, ist unmöglich mit dem bloßen Auge zu erkennen. Wie ist das möglich?

 

Das astronomische Wissen der Dogons dürfte schon mehrere hundert Jahre alt sein. Der Hogon (Hohepriester des Stammes) übergab das Wissen immer an den Nachfolger weiter. Aber woher dieses Wissen stammt, wissen sie selbst nicht genau. Offiziell wurde Sirius B erst 1862 von dem Amerikaner Alvan Clark entdeckt. 1970 war es gelungen das Sirius-System auch fotografisch festzuhalten. Erst ab 1862 war es offiziell, dass es sich bei dem Sirius-System um ein Doppelsternsystem handelt.

 

Die Dogons waren den Forschern jedoch mehrere Jahrhunderte voraus, was das Wissen um die Existenz des Sirius B angeht. Sie bewahren diesen als Kulturschatz auf, nur wenige der Dogons wissen konkrete Einzelheiten über Sirius. Die beiden europäischen Ethnologen Marcel Griaule und Germaine Dieterlen arbeiteten in den späten 1940 igern daran, die Eigenarten und Einwohnerzahl der Volksstämme des Landes akribisch zu dokumentieren. Sie versuchten, durch sozialen Kontakt, ihr Vertrauen zu gewinnen, was auch nach mehreren Wochen funktionierte. Die Bambara, Bozo und Minianka wiesen typische Merkmale einer Naturreligion auf.

Bei den Dogons aber, dass merkten die beiden Franzosen schnell, gab es besondere Eigenheiten.

 

Alle 60 Jahre hält dieses Volk das Sigui-Ritual ab. Eine bedeutende Zeremonie, die der Welt Erneuerung und Gleichgewicht bringen soll. Das Erste, was Griaule und Dieterlen auffiel, war das peinlich genaue Zahlensystem der Stammesältesten, womit die Dogons die Zeitspanne zwischen den Zeremonien bestimmten. Eine weitere Berechnung war dafür bestimmt 2*7 (14) Jahre auf den Punkt genau auszurechnen. Innerhalb von 7 Jahren entsteht ein Halboval, welches beim Verstreichen der darauffolgenden 7 Jahre vollendet wird. Dieses Oval, so Forscher, könnte die Umlaufbahn von Sirius B um Sirius A beschreiben. Bei diesen Zeitberechnungen handelt es sich zwar um eine einfache, aber bewährte Methoden, die ihren Zweck erfüllen.

 

Die beiden „Götter“ haben in den sieben Doppeljahren die Welt erschaffen. Die Aufgabe der Dogons ist es, sie zu behüten und zu erneuern. Die Schöpfer, von denen es 2 gab, hießen Amma und Nommo. Erstgenannter war der Vater, zweiter der Sohn. Sie kamen von weit her und besaßen die Kraft von tausenden Männern, so die Dogons. Griaule und Dieterlen, die ausnahmsweise an der Zeremonie teilnehmen durften, sahen in den zahlreichen Zeichnungen, Figuren und Bewegungsabläufen den direkten Verweis Richtung Sirius. Bei genauerer Betrachtung des Vermächtnisses, das sich im Laufe der Jahrhunderte wegen den Zeremonien angesammelt hat, fanden beide Ethnologen heraus, dass das Volk der Dogon über besagten Begleitstern (Sirius B) Bescheid wussten, der keinesfalls mit bloßen Auge zu erkennen ist und auch vor langer Zeit nicht zu erkennen war.

 

Die sensationelle Meldung schlug in Europa, wie auch in Amerika, ein wie eine Bombe. Jeder, der wissen wollte, woher dieses Wissen kam, wurde Befürworter verschiedenster Theorien oder tüftelte eine eigene aus. Welche sind glaubhaft? Welche bieten einen Ansatz zur Aufklärung dieses Rätsels?

 

Die erste Theorie besagt, dass die Dogons Nachfahren der geflüchteten Garamanten sind, die im 11. Jh. n. Chr. in dieses Gebiet zogen. Die Garamanten, ein Wüstenvolk das in Libyen angesiedelt war, vermischte sich mit den dort lebenden Naturvolk. Das sich dabei nicht nur die Gene, sondern auch das Wissen durchmischte, ist sehr wahrscheinlich. Die Garamanten bekamen dieses Wissen, wie andere Völker Nordost Afrikas ebenfalls, durch „Götter“ vermittelt. Wer diese Götter waren und wieso sie dies vermittelten, bleibt ein mysteriöses Geheimnis der Vergangenheit, wozu es in mehreren Relikten der Zeit Spuren gibt.

 

Die erste Theorie ist zwar unglaublich, aber dennoch am wahrscheinlichsten. Die zweite besagt, dass die Dogons selbst in vergangener Zeit Kontakt zu solchen Göttern hatten. Wie in anderen Berichten schon erwähnt, müsste es eine Zeit gegeben haben, in der technisch überlegende Wesen, der damaligen Menschheit, einen „Epochen-Schub“ verschafften. Die Überlieferung der Dogons könnte entweder von der kulturellen Vermischung mit den Garamanten stammen oder selbst Ergebnis eines Besuchs gewesen sein. Dafür spricht, dass die Dogons erwähnten, dass es zwei Götter waren. Vater und Sohn. Amma und Nommo. Zwei Namen, die der Sprache der Dogons zuzuordnen sind. Oder die Namen veränderten sich, weil sich die Garamanten sprachlich nicht in diesem Gebiet durchsetzen konnten.

 

Tatsächlich gibt es keine anderen schlüssigen Theorien hierzu. Durch Zufall werden die Dogons den weißen Zwerg nicht entdeckt haben. Seltsamerweise wurde auch dieses Thema etwas verdrängt, bis sich die rational denkenden Forscher nicht mehr damit beschäftigen mussten. Wird es auf ewig ein Rätsel des Frühmittelalters bleiben?

 

 

Carsten

14.07.2014

Hörbericht


Der Meschanismus von Antikythera

Die Vergangenheit ist voller Geheimnisse. Unter anderem beinhaltet sie Geheimnisse, die wohl nie richtig gelüftet werden können. Einer dieser Rätsel der Vergangenheit betrifft den Mechanismus von Antikythera. Es handelt sich hier um einen kleinen „Ur-Computer“, der vor ca. 2100 Jahren, samt Handelsschiff, vor der Küste der griechischen Insel Antikythera sank. Der Fund dieser Apparatur war purer Zufall, sowie es zur Analyse des Objekts kam.

 

Um 1900 waren Schwammtaucher vor besagten Insel in ca. 42 Meter Tiefe vorgedrungen, wo sie das Schiffswrack mit zahlreichen, gekenterten Gütern fanden. Die Bergung dieser war relativ zeitaufwendig. Der größte Teil der Ladung wurde bis Herbst 1901 an Land gebracht. Man fand unter anderem eine Statue des Perseus und den Kopf eines Philosophen (beide aus Bronze), verschiedene Figuren der griechischen Mythologie (darunter Zeus, Hermes, Apollo und Herakles). Der sensationellste Fund aber, der aus unscheinbaren, stark angeschlagenen Fragmenten bestand, wurde vorerst zur späteren Archivierung im archäologischem Nationalmuseum in Athen beiseite gelegt.

 

Im Spätsommer 1902 wurde der Archäologe und Direktor des Museums, Valerios Stais, auf die einzelnen Teile aufmerksam und untersuchte diese persönlich. Bei der Reinigung fiel ihm auf, dass es sich um einzelne, fein gezahnte Räder handelt, die wohl einst Teil eines Mechanismus waren. Wozu war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sagen. Stais war stark verwundert, wie es zu solch einem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen war, solche Zahnräder herzustellen. Zwar wurden schon bei den Ägyptern erste einfache Arten von Zahnrädern gefunden, aber diese hier dürfte es eigentlich nicht geben.

 

Die drei, in A, B und C eingeteilten Fragmente wurden nach der ersten Begutachtung des Direktors Stais zur „späteren Untersuchung“ archiviert. 1975 wurden sie dann zu einer Sensation aus der antiken Zeit. Durch eine peinlich genaue Untersuchung (unter anderem durch Röntgenstrahlen) wurden 30 bronzene Räder, die teilweise nur noch sehr schlecht erhalten waren, als Teil des Mechanismus erkannt. Die Forscher fanden ebenfalls Überreste von Zeigern, Wellen, Distanzbolzen und Anzeigekugeln. Man fertigte Skizzen an, wie der Mechanismus von Antikythera damals funktioniert haben könnte.

 

Der Mechanismus von Antikythera wurde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dazu eingesetzt, um die astronomischen Perioden der Sonne und des Mondes festzustellen. Der historische „Computer“ hatte drei Grundperioden, die er auswerten konnte. Das Sonnenjahr (365 Tage), 27,33 Tage für die Umlaufbahn des Mondes und die 29,5 Tage zur Berechnung der zusammenhängenden Mondphase. In Relation gesetzt, war man mit dem Mechanismus von Antikythera auch in der Lage den Sonnenkalender wie den Mondkalender ca. 19 Jahre im Voraus zu berechnen.

 

Das ist aber noch nicht alles! Da man bei der näheren Untersuchung des Mechanismus Überreste und Andeutungen zum Anzeigen von verschiedenen Himmelskörper fand (Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn), geht man davon aus das es sich ebenfalls um einen integrierten Planetenzeiger handelte. Zu dieser Zeit durfte eigentlich keine Kultur über solche mechanischen Kenntnisse verfügen. Wie kann das sein?

 

Im Vergleich zu anderen Völkern stellen sich die Griechen nicht als einzige Kultur in eine Reihe von „ihrer Zeit vorauseilende Kulturen“. Wir erinnern uns 

noch an die bereits in anderen Berichten erwähnten Medizinrädern, den Nazca Scharrbildern oder Sirius B. Diese Völker wussten schon vor der Zeit der Griechen (so scheint es jedenfalls) von Mondphasen und Sternbildberechnung. Da haben wir Zeichnungen monumentalen Ausmaßes auf der Nazca Ebene oder die jahrhundertealten Rituale der Dogons. Also in die Umgebung eingebrachtes Wissen und durch traditionelle Riten übermitteltes Wissen und jetzt taucht ein altertümlicher Computer auf, der dieses Wissen, was es nicht nach Lehrmeinung geben dürfte, vermittelte. Also rein mechanischer Natur.

 

Die Wissenschaft macht sich zur Witzfigur, wenn sie behauptet, die damaligen Kulturen vor 4000, 3000 oder 2000 Jahren seinen gerade mal in der Lage gewesen ein Feuer anzumachen. Diese Annahme ist totaler Unsinn. In der Antike gab es ebenfalls Wissen in einer Form die es so (laut heutiger Ansicht) nicht geben darf. Und das ist Fakt.

 

 

Der Mechanismus von Antikythera war in der Lage Dinge mechanisch auszurechnen, von denen man annimmt, sie wären erst im „Computerzeitalter“ exakt messbar gewesen. Man liegt mit dieser Annahme gut 2000 Jahre daneben. Menschen wussten früher schon von der Sonnenphase und Mondphase. Hinzu kommt, dass man schon vor 2000 Jahren mit einer Art Computer dies berechnen konnte. Also falsch und nochmals falsch vom allgemeinen Wissensstand, der in unserer Zeit vorherrscht.

 

Verschiedene Nachbauten (von Bromely, de Solla oder Vicentini), die ungefähr zeigten, wie der Mechanismus hätte aussehen können (mit Ausnahme von Kunststoffverblendungen), funktionierten so gut wie einwandfrei. Der Mechanismus von Antikythera ist real und keine undefinierbare Konstruktion. Wie kommt es zu solchem Wissen? Und wieso wurde es wieder vergessen? In späteren Berichten dieser Rubrik und auch in anderen Rubriken werden wir noch viele andere Unmöglichkeiten kennen lernen, die den Wissensstand des Menschen betreffen. Wissen, welches womöglich von außerhalb eingedrungen ist?

 

 

Carsten

20.01.2015 

Hörbericht


Vergängliches und verlorenes Wissen der Bibliotheken

 

"Wissen ist Macht!“. Diesen Satz hat jeder von uns schon einmal gehört und wir können behaupten, dass er zu 100% zu trifft. Nur die Person, die hinterfragt und weiß, weshalb manche Vorgänge und Gegebenheiten so sind, wie sie eben sind, kann sie maßgeblich verändern und für sich selbst und andere nutzen. In diesem Wort “Wissen“ steckt einer der Essenzen die Welt zum Besseren oder zum Schlechteren zu verändern. Kompetenz, wenn richtig eingesetzt, macht die Zukunft komfortabel. Es sei denn, man lebt unter der Geisel seines beschränkten Horizonts und bemerkt nicht, wie durch den eigenen Einfluss der Zukunft wichtige Chancen geraubt werden . Wissen war schon immer eine mächtige Waffe. Eine Waffe, die durch das Vergessen aber auch fragil sein kann, wenn sie beispielsweise in falsche Hände gerät.

 

Einer Rechnung zufolge sind nur noch ca. 7,5% angesammeltes Wissen aus der frühen Antike (1200 v. Chr.) bis zum Ende dieser (600 n. Chr.) übrig geblieben. Zwar ist das eine Zahl, die für diese Zeitspanne unter Berücksichtigung von Feldzügen wie auch anderen Unruhen dieser Epoche gar nicht niedrig erscheint, aber sicher ist: Das Wissen, was verloren ging, hätte den darauffolgenden Lauf der Zeitgeschehen, bis einschließlich heute, massiv verändern können. Daher sind die Geschehnisse, wie auch das Wissen, was unwiderruflich vernichtet wurde, einen Gedanken, wie auch diesen Bericht wert, den Sie gerade lesen oder hören. Stellen Sie sich nur einmal vor, was dieses Wissen, wäre es nicht verloren gegangen, für darauffolgende Generationen bedeutet hätte.

 

Machtgefüge wären anders gewichtet gewesen, Menschen, die in unserer Realität geboren wären, hätten nie existiert, Kulturen jeglicher Art hätten sich anders ausgerichtet und noch viele, viele andere Auswirkungen. Vieles wäre anders. Gleich wo Sie sich gerade befinden und darüber nachdenken, Sie würden höchstwahrscheinlich nicht einmal existieren in diesem Jetzt. Aber wir wollen uns keine Utopien oder Dystopien ausdenken, sondern uns damit beschäftigen, was für Wissen verschwand und weshalb. Die meisten Überlieferungen die es in unsere Zeit geschafft haben, wurden auf Siegel, Tontafeln, Gräbern oder gemeißelten Stein gefunden. Schriften in Form von Papyrusrollen und/oder Pergament wurden weniger ausfindig gemacht. Dies hatte seine Gründe. Die Menschen die damals gelebt haben, wussten schon zu dieser Zeit, dass Wissen und Spuren ihrer Kultur ein sensibles Gut war. Herrscher zu dieser Zeit, die eroberten und zerstörten, waren meist Opfer ihrer fanatischen, egoistischen Denkweise und zerstörten das, was vor ihrer Zeitrechnung erbaut wurde.

 

Im Fehlglauben sie würden ihre eigene Macht damit festigen, wurden Denker (heute vielleicht gleichbedeutend wie bekannte griechische Philosophen), Zeitzeugnisse und Erfahrungen jeglicher Art auf ewig vernichtet. Beispiele hierfür gibt es zur Genüge. Es beginnt eigentlich schon dort, wo Menschen begannen Schriftsammlungen in eigens errichteten Staatsgebäuden unterzubringen. Kleinere Kriege, wie im Antiken Griechenland, Mazedonien oder Ägypten brachten erste Schriften unwiderruflich zu Bruch. Kriegerische Auseinandersetzungen gestaltete man oftmals so, dass das Erbe des Verlierenden zerstört wurde. Alexander der Große, der zu den einflussreichsten Herrschern seiner Zeit gehörte, zerstörte auf seinem Feldzug durch Vorderasien sehr viele kulturelle Bauwerke wie auch Orte des Wissens. Die ärgste Tat wäre hier die fast gänzliche Zerstörung von Persepolis, die Hauptstadt des persischen Reiches. Das Behüten der Urschriften vor menschlicher Willkür gestaltete sich seit jeher als schwieriges Unterfangen.

Die Zerstörung der Bibliothek in Karthago durch die Römer fand 146. v. Chr. statt. Schriften und Bauten der Karthager und Phönizier gingen verloren. 47. v. Chr., als Julius Caesar Alexandria eroberte, zerstörte seine Kolonne bei einem Großbrand eine Vielzahl an Schriften. Nach seiner Aussage hätten dies die Einwohner der Stadt selbst zu verantworten. Alexandria, die eine sehr gut erhaltene Sammlung besagter Schriften besaß, erholte sich in den darauffolgenden Jahrhunderten etwas. Es wurde versucht Wissen wieder zu regenerieren und zu archivieren. Bis Omar, der dritte Kalif des Islam, ganz Ägypten ins Unheil stürzte. Nach Eroberung Alexandrias und der ägyptischen Provinz 636. n. Chr. ordnete er an, städtische Badehäuser mit Schriften zu beheizen, die die Ansichten des noch jungen Korans nicht teilten. Dies bedeutete vor allem Zerstörung von Urschriften wie auch andere Religionen der Frühantike. Dass unersetzbare Schriften durch religiösen Irrsinn zerstört werden, kommt aber in vielen religiösen Revolutionen vor. Auch die Christen der Frühzeit zerstörten im römischen Reich wie auch in Griechenland alte Schriftstücke, um den Anbruch einer neuen Zeit zu markieren. Überheblich und ein Irrtum obendrein.

 

Wie schon oben beschrieben versuchte man durch das Ausradieren älterer Kulturen seine eigene zu stärken. Dies hat aber nie gänzlich funktioniert. Schi Huang-ti hatte im Siegestaumel um die Vereinigung des chinesischen Reiches die Idee, dass die Zeitrechnung des chinesischen Kaiserreiches mit ihm begingen solle und nicht mit den vorherigen Reichen geringerer Lebensdauer. Bis auf medizinische wie auch technologische Dokumente der vorherigen Zeit, ließ er alles zerstören. Dies waren im Jahre 213. v. Chr. Schriften des Konfuzius, geschichtliche Ereignissen wie kulturelles Gut die ausgelöscht wurden. Das Vorenthalten solcher Schriften wurde mit dem Tode bestraft. Nur sehr, sehr wenige Schriften, beträchtlich der historischen Zeit vor Schi Huang-ti, sind übrig geblieben. Sein Ziel hat er allerdings nicht erreicht. Im Übrigen wurden auch aus Papierknappheit Schriftstücke radiert und neu beschriftet. Im Mittelalter war dies ein üblicher Vorgang. Aus heutiger Sicht eher unnütz.

 

Wer aber glaubt, dass die Menschen aus der Geschichte lernen, der irrt. Als die Spanier und Portugiesen Südamerika unterwarfen und diese Länder kolonialisierten, zerstörten sie gleich die Gesellschaftsstrukturen durch Unterdrückung, aber auch durch eingeschleppte Krankheiten, die es vorher nicht gab. Durch gottesfürchtigen Glauben wurden auch hier Schriftrollen verbrannt, um Platz für Neues zu schaffen. So dachten die Missionare, die es als ihre Pflicht sahen diese armen Einheimischen des Gebiets vor dem"Unheil" zu bewahren. In Wahrheit lösten sie damit die wahre Hölle aus, indem die Bevölkerung nicht nur ihr Land, sondern auch ihre Identität verlor. Auch in aktueller Zeit (2015) ist die Zerstörung kulturellen wie schriftlichen Erbes gang und gäbe. Selbstbetrachtung und realistische Zurechnungsfähigkeit kann man diesen Menschen nicht anerkennen. Alle sind sie Abbilder ihres Zeitgeistes. Manchmal revolutionär und neu, manchmal zerstörerisch wie grenz debil. Der Stein solcher Entwicklungen wird meist in der Vergangenheit gelegt. Bei dieser Betrachtung sind immer höhere Interessen wie stärkerer Kräfte schuld, die Mensch dazu bewegen so etwas zu tun.

Diesen kleine Ausflug in die Vergangenheit haben wir in einem eigenen Bericht zusammengefasst, um aufzuzeigen, wie viel Wissen in der Vergangenheit verloren ging. Möglich wäre es, dass es sich um Wissen gehandelt hat, welches Thesen zur Prä-Astronautik und andere Thematiken untermauert hätte. Oder Technologien (siehe: Bagdad Batterie, Mechanismus von Antikythera oder ähnliches) die einen Schub oder eine fundamentale Veränderung in der Menschheitsgeschichte ausgelöst hätten. Möglich ist alles, belegbar gar nichts. Vielleicht sollte der Mensch mal zur Abwechslung aus der Vergangenheit lernen.

 

 

Carsten

23.08.2015

Hörbericht


Piri Reis Karte: Geographisches Wissen unbekannter Herkunft

Wie schon im Bericht: “Vergängliches und verlorenes Wissen der Bibliotheken“ erwähnt, gab es Sachkenntnisse im Laufe der Menschheitsgeschichte, die eindeutig dazu hätten genutzt werden können, die Welt zum Positiven zu verändern, oder gegebenenfalls zum Negativen. Unvorstellbar viele Wissensschätze gingen in den letzten Jahrhunderten verloren. Sehr wahrscheinlich auch Wissen, die die Quelle für das nächste Mysterium, was in diesem Bericht Thema sein soll, preisgegeben hätte? Keiner ist jedoch mehr in der Lage es nachzuschlagen.

 

So kennen wir beispielsweise die Biographie des heutigen Hauptakteurs, sind aber nicht imstande seine Bezugsquellen sicher nachzuvollziehen. Piri Muhiddin wurde um 1470 in Gallipoli, eine Stadt an den Dardanellen gelegen, geboren. Er war schon durch sein Geburtsort und seine familiären Herkunft dem Leben auf- und mit dem Meer eher zugetan als dem Festland. Sein Onkel war nämlich der berüchtigte und gleichzeitig bei seinen Feinden gefürchtete osmanische Pirat Kemal Reis. Piri war den Abenteuern des Onkels und seinem hohen Wissensstand so verfallen, dass er ihm schon in frühen Jahren aufs Mittelmeer begleitete. Dieses sollte ihn nie wieder loslassen und dafür sorgen, dass dank dieser Entscheidung Teile seiner fantastischen Werke uns bis heute vor einem Rätsel stellen.

 

Den Titel “Reis“ erhielt er nach dem Entschluss, der osmanischen Flotte beizutreten. Die Zeit verging und aus Piri Reis wurde einer der begnadetsten Kartographen und&nbsp Meerkundigen seiner Zeit. Er fertigte ein “Handbuch für das Mittelmeer“ an und diverse andere Karten, die er unter anderem aus Bibliotheksbeständen entnahm, die von frühen Seefahrern von der iberischen Halbinsel, aus Arabien, China und teilweise nicht nachvollziehbaren Dokumenten stammten, und ins Türkische übersetzte. Wie bereits erwähnt, war Reis im Besitz von einem Sammelsurium an Karten und Schriften, teils bewiesener, teils nicht nachvollziehbarer Herkunft. Diese Fülle an Informationen dürfte er durch seine nautischen Erkenntnisse auf einen Nenner, also einen gemeinsamen Maßstab, gebracht haben. Auf die unergründlichen Teile seiner Quellen kommen wir noch an einem späteren Zeitpunkt zu sprechen.

 

Dieser Mann hat die meisten Weltabschnitte, die diese Karten aufzeigten, nie Zeit seines Lebens nachprüfen können. Ein Menschenleben hätte in dieser dynamischen Zeit, in der eine Seefahrt ein hohes Risiko und ein langjähriges Unterfangen darstellte, niemals ausgereicht, um alle Küsten der Welt selber zu kartographieren. Das wusste auch der osmanische Admiral. Seine berühmteste Karte ist eine Darstellung des Zentralatlantiks, die im Zeitraum 9. März bis 17. April im 1513 angefertigt wurde. Die Karte zeigt die Nord-West-Küste Afrikas und die Nord-Ost-Küste Süd-Amerikas. Sie war in ihrer Ausführung einer der detailliertesten Pläne dieses Weltabschnittes, die zu dieser Zeit existierten. Aber der untere Bereich, also der Süden des Atlantiks scheint vollkommen aus der Art zu schlagen, denn dort ist eine Landmasse eingezeichnet, die nach damaligem Wissensstand nicht existieren dürfte.

 

Diese fehlerhafte Darstellung des Küstenverlaufs Süd-Amerikas stünde im krassen Gegensatz zu Piri Reis damaligem Wissen. Er wusste zu diesem Zeitpunkt, dass die Küste des Kontinents nicht so verlaufen konnte. In der ausführlichen Legende der Karte, die sich auf der linken Seite befindet, ist beschrieben, dass sich unter dem südamerikanischen Kontinent ein weiterer, kleinerer befindet. Was vor 50 Jahren noch als Spinnerei und Mutmaßung eines Ahnungslosen abgestempelt worden wäre, kann heute tatsächlich als richtig identifiziert werden. Die heutige Wissenschaft weiß nämlich von einem Landschild unter der Eiskruste der Antarktis, die bereits heute teilweise frei liegt. Aber vor 500 Jahren hatte man vielleicht gerade mal eine vage Vorstellung, wie die Nord-Ost-Küste Süd-Amerikas aussehen könnte.

 

Wir haben es also nicht mit einer fehlerhaften Darstellung zu tun, sondern mit einer geradezu exakten Illustration der Küste, die sich zu dieser Zeit auf jeden Fall unter dem Eis befand. Hinzu kommt, dass man zu diesem Zeitpunkt kaum etwas von der Existenz der Antarktis wusste. Die von Piri Reis angefertigte Karte ist ihrer Zeit um ein halbes Jahrtausend voraus, was schon alleine sehr erstaunlich ist. Aber wir erinnern uns, der osmanische Seefahrer hat diese Küsten nie gesehen, er entnahm diese Informationen gelegentlich aus noch älteren Quellen, brachte diese auf einem Maßstab und übersetzte sie ins Türkische. Diese Erkenntnis, die eigentlich keine sein Düfte, könnte also im Prinzip noch ein paar Jahrhunderte älter sein, als die ausgeführte Karte.

 

Piri Reis hatte Quellenbezüge, die heute teilweise nicht mehr nachvollziehbar sind, weil sie, wie im Anfang des Berichtes erwähnten Artikel, verloren gegangen sind. Reis hatte zu einer Zeit noch Zugang auf Wissen, was leider heute nicht mehr existiert, bzw. mit viel Glück irgendwo verborgen liegt. Viele Dokumente des Piri Reis selbst sind verschollen. Der Fund dieser Karte war ein reiner Zufall. Woher hatte er dieses Wissen, und noch wichtiger, woher hatten die Ersteller dieser Quelle ihr eigenes?

 

Wie konnten sie von der Landmasse unter der Eisschicht wissen? Hierzu gibt es keine befriedigende Theorie. Erich von Däniken und andere Wissenschaftler dieses Bereichs stellen die These auf, dass das Dargestellte nur durch höhere Technologie zustande gekommen ist. Ein Blick von oben könnte des Rätsels Lösung sein. Die Karte berücksichtigt tatsächlich die rundliche Krümmung der Erde, nicht wie herkömmliche Karten, die eine “Glättung“ vornehmen, um eine Karte besser darstellen zu können. Dies spricht schon mal für das Gedankenexperiment vom Blick aus Vogelperspektive. Die nicht ersichtliche Landmasse, die auf der Karte zu sehen ist, ist durch Aufklärung von den Wesen zu begründen, die auch dafür gesorgt haben, dass die Ansicht von oben möglich ist. Diese Person, dem diese Erkenntnis vermittelt wurde, liegt weit zurück in der Vergangenheit und ist zum heutigen Zeitpunkt vergessen.

 

Tatsache ist, dass Pri Reis keinem dahergelaufenen Pseudo-Experten zitierte, sondern einen Gelehrten, der von dieser Existenz wusste. Denn er benutzte nachgewiesenermaßen nur Quellen von Personen, die auch gesichertes Wissen über Geographische und kartographische Standpunkte besaßen. Der Ursprung dieses Wissens ist womöglich nie mehr nachzuvollziehen. Die Zeit zeigt uns, dass alles, was wir anfangen und zu Ende bringen, immer auf die Behutsamkeit der nächsten Generationen angewiesen ist. Das gilt ebenfalls für Informationen jeglicher Art. Keiner ist vor der tickenden Uhr sicher, wichtig ist tatsächlich nur, was man aus seiner Zeit macht. Das Rätsel um die Karte wird sich wohl nie richtig lösen lassen. Das muss man wohl oder übel akzeptieren.

 

 

Carsten

20.11.16

Hörbericht


Die Erschaffung zeitlosen Lebens durch Elektrizität

Stromimpulse, wie auch Sauerstoff, sind für die meisten Lebewesen notwendig um zu existieren. Aber ist es tatsächlich so, dass, wenn man in einer dieser Grundfaktoren eingreift, die evolutionäre Wachstumsform verändern kann? Tatsächlich scheint das nämlich möglich zu sein. Ein faszinierender Fall der zu dieser Art gehört, ist der des Forschers Andrew Crosse. Die Elektrizität war zu seiner Zeit eine völlig neue Wissenschaft. Die einfachen Leute, die in seiner Umgebung lebten, munkelten, dass es schon Explosionen und Blitze in seinem alten Herrenhaus gab. Er sei ein neumodischer Alchimist. Kein echter Wissenschaftler.

 

Dies alles war natürlich nur ein ausgedachter Vorwand, um Crosse in einem unheimlichen Licht darzustellen. Aber die aus der Luft gegriffenen Thesen wurden 1837 mit einem gewissen Wahrheitsgehalt belegt. Der junge Forscher erschuf nämlich Leben, und das in einer chemischen Lösung, mittels Elektrizität wie es schien. Aber der Reihe nach. Crosse war bemüht neue Phänomene der Elektrizität zu finden. Durch elektrische Spannung wollte er Kristalle züchten. Seinen Schriften nach hat er ca. 200 an der Zahl hergestellt. Mehrere Beobachter seiner Forschungen sagten auch aus, dass die Kristalle mineralischer Natur waren und, ein Teil von ihnen, so noch nie in der Natur vorgekommen wären.

 

Für sein neustes Experiment wollte er einen Stein durch eine Lösung und elektrischer Ladung kristalisieren. Er legte den Stein in den Behälter und ließ diesen unter mittlerer Spannung stehen. Nach etwa 13. Tagen merkte er „ein paar kleine weißliche Auswüchse oder Warzen, die aus der Mitte des Steins ragten“. In den darauffolgenden Tagen wuchs das undefinierbare Organ weiter, bis am 25. Tag klar zu sehen war, dass es sich um eine Insekten ähnliche Art handeln muss. Am 28. Tag konnten die Wesen, ca. 14 Stück, ihre Beine bewegen. Ein paar Tage darauf konnten sie frei umher gehen. Weitere Tage vergingen und es schlüpften weitere 90, wie er sie nannte, “Milben“.

 

Die Art konnte Andrew Crosse nicht bestimmen, so wie andere Forscher dies später ebenfalls nicht vermochten. Diese Art war völlig unbekannt. Crosse unternahm nach diesem unerwarteten Erfolg ein weiteren Versuch, diesmal mit 7 Behältern, mit der gleichen Lösung, dem präparierten Stein und der selben Spannung. 5 der 7 Behälter waren wieder nach einigen Wochen von diesen Wesen bevölkert. Andrew Crosse berichtete von seiner Entdeckung. Nach diesen seltsamen Forschungsergebnis versuchten andere Wissenschaftler ihm es gleich zu tun. Einige von ihnen hatten Erfolg. Die Frage ist aber, wie so etwas möglich ist

 

Tatsächlich ist die Theorie am plausibelsten, dass normale Milben-Eier sich in Crosses Mixtur angesammelt haben. Diese chemische Lösung, wie er sagte, hätte eventuell als Nährlösung fungiert. Durch die Elektrospannung bekamen die Milben Eier den Impuls, sich in ihrer ursprünglichsten Form zu entwickeln. Diese Erfahrung machten auch Forscher aus jüngerer Vergangenheit. Heinz S. und Guido E., die bei dem großen schweizerischen Saat- und Chemiekonzern Ciba-Geigy (heute Novartis) Forschungen betrieben, kamen 1985 diesem Phänomen in ähnlicher Art auf die Spur. Sie ließen zuerst stark kultivierte Maissamen bei vollkommener Gleichspannung, verschiedener Stärke, wachsen. Heraus kamen Pflanzen, die zuletzt vor etwa 200 Jahren so gewachsen sind. Die Pflanze war robuster, hatte mehr ertrag und benötigte keinerlei Chemie. Diese Pflanze wäre im Grunde perfekt, um die Hungersnöte auf der Welt zu bekämpfen, da sie keinerlei Chemiemitteln ausgesetzt werden müssen um heranzuwachsen.

 

Die gleichen Versuche unternahmen sie bei Regenbogenforellen Eiern. Diese entwickelten sich urzeitartige Fische, die 1/3 mehr wogen und Kieferhaken besaßen. Diese Fische waren ebenfalls robuster und fleischiger als normale Artgenossen. Auch sie mussten der chemischen Belastung durch Antibiotika und weiteren Mitteln nicht ausgesetzt werden, um gesund aufzuwachen. Der Urzeit-Code scheint durch statische Elektrofelder geknackt geworden zu sein. Aber die Forschungen wurden kurz darauf vom Konzern eingestellt und die Patente eingezogen, rein aus wirtschaftlichen Interessen. Die Entwicklung und der Fortschritt bleibt so zu sagen für Profit auf der Strecke. Und dies alles ohne das die Bevölkerung groß davon Wind bekommt. Hoch Lebe der Kapitalismus.

 

Was ließe sich noch mit solchen Errungenschaften machen? Längst dahingeschiedene Tierarten könnte man zurück holen, bessere, natürlichere Pflanzen die viel mehr Ertrag und verträglicher wären, ließen sich entwickeln oder wohl eher „zurück“ revolutionieren. Etwas Hoffnung für diese Bio- technischen Innovation gibt es aber immer noch, da einer der Söhne der beiden Forscher, die damals an der Entwicklung teil hatten, dabei ist, diese wieder aufzuleben. Ob und wie dieses Mysterium der evolutionären Rückspule wirklich noch rechtzeitig oder überhaupt in unserer Gesellschaft ankommt, bleibt aber pessimistisch zu betrachten, da viel Geld für wenige mehr wert ist als viele die Chance zum Leben hätten . Der Bericht, dass tut mir leid, ist leider etwas in die politische Schiene gerückt. Aber auch solche Fälle scheuen wir nicht zu behandeln.

 

 

Carsten

13.11.2013

 

Neue Korrektur: 

21.04.2017

Hörbericht