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Zufall, Schicksal oder Bestimmung?

[27. Mai Edington]

(Bild von Guild Wars 2) Kann es sein, dass sich der Mord an einer Frau quasi zweimal ereignete? Das zweite mal in einer anderen Dimension?
(Bild von Guild Wars 2) Kann es sein, dass sich der Mord an einer Frau quasi zweimal ereignete? Das zweite mal in einer anderen Dimension?

 Glauben Sie an das Schicksal?

 

Eine einfache, aber dennoch tiefgehende Frage.

 

Man hört immer wieder von komischen Zufällen, die sich ab und zu ereignen. Ein Freund an den man gerade Gedacht hat ruft an, jemand möchte seinem Leben ein Ende setzen und ein Seelsorger kommt zufälligerweise vorbei (und rettet den Betroffenen) oder Ähnlichkeiten zwischen zwei völlig fremden Personen.

 

Das alles gibt es und jedem ist so etwas wohl auch schon einmal passiert, wenn auch vielleicht in kleinerem Ausmaße und eher unbewusst wahrgenommen.

 

Dieser Fall, denn ich Ihnen nun genauer erläutern werde, ist jedoch so sehr mit einen anderen Fall verstrickt, dass man hier nicht mehr von einem bloßen Zufall sprechen kann.

 

Es ist nicht ungewöhnlich und leider auch nicht immer verhinderbar, dass ein Mord in unserer Welt passiert. Doch ist es möglich das zwei ähnlich aussehende Frauen im gleichen Alter, (zudem hatten beide auch noch das gleiche Geburtsdatum)den gleichen Todestag erleben (ebenfalls um die gleiche Tageszeit), beide vergewaltigt werden und dann am selben Ort ermordet werden? Der einzige Unterschied ist, dass zwischen den Morden 157 Jahr liegen. Sie glauben so ein Zufall kann es gar nicht geben? Doch genau das ist schon einmal passiert! Und es gab in diesem Fall sogar noch mehr Gleichheiten.

 

Beide Opfer wurden an einem 27. Mai ermordet. Sowohl der 27. Mai 1817, als auch der 27. Mai 1974 war ein Pfingstmontag (Todestage von den ermordeten Frauen) . Das war aber immer noch nicht alles. Am besten ich fange ganz von vorne an.

 

27. Mai 1817, Edington. Die 20-jährige Mary Ashford möchte ein wenig Spaß haben und geht abends zu ihrer Freundin. Dort zieht sie sich schickt an und macht sich zurecht für einen schönen Tanzabend. Mit einer anderen guten Freundin trifft sie sich dann und geht in ein Gasthof in dem die Stimmung schon sehr gelockert ist. Beide Frauen suchen sich Tanzpartner und dann wird die ganze Nacht durch getanzt. Der Tanzpartner von Mary heißt mit Nachnamen Thornton.

 

Es ist bereits sehr früh am nächsten morgen (ca. 3 Uhr), als sich die Tanzpaare auf dem Weg machen, um nach Hause zu gehen. An einer Brücke trennten sich die Wege der Tanzpaare. Thornton begleitete Mary bis zu ihrer Freundin und wollte draußen auf sie warten, um sie dann nach Hause zu begleiten. Doch Mary schien es nicht eilig zu haben und so hatte Herr Thornton bald keine Lust mehr zu warten. Er machte sich schließlich alleine auf den Weg nach Hause (so seine spätere Aussage). Mary zog sich der weilen bei ihrer Freundin wieder um und wollte dann nach Hause gehen. Sie wurde von vielen Augenzeugen alleine gesehen. Doch sie kam nie zu Hause an. Am nächsten Tag wurde sie in einer Sandgrube gefunden. Man hatte sie erst vergewaltigt und dann in einer tiefen Pfütze ertränkt.

 

Doch auch Thornton wurde alleine auf den nach Hause Weg gesehen. Kann es sein dass, das Alibi von Thornton von  seinen Freunden bestätigt wurde und er die Tat doch begann hatte? Thornton wurde vor Gericht frei gesprochen, da es angeblich zu wenig Beweise gegen ihn gab.

 

Der zweite Fall der so unglaublich viel mit dem ersten zu tun hat, geschah exakt 157 Jahre später. An dem exakt selben Ort und zur exakt der selben Zeit (selbe Tageszeit und selber Tag/Monat).

 

27. Mai 1974, Edington. Barbara Forrest wird erwürgt aufgefunden. Sie hatte vorher ebenfalls eine Freundin besucht und war ebenfalls zu einem Tanzabend aufgebrochen. Der Verdächtige heißt auch in diesem Fall mit Nachnamen Thornton. Unglaublich oder? Und auch hier wurde der Verdächtige einfach freigesprochen.

 

Natürlich kann an der gleichen Stelle einfach ein weiterer Mord passieren, aber in diesen Fällen gibt es einfach zu viele „Zufälle“.

 

Beide Frauen am gleichen Tag/Monat ermordet. Jeweils war das Datum ein Pfingstmontag. Beide Frauen sahen sich ähnlich und hatten am gleichen Tag/Monat Geburtstag. Beide waren vorher vergewaltigt worden und worden an der gleichen Stelle gefunden. Außerdem war die Tageszeit, an der alles passierte ebenfalls exakt gleich. Die Verdächtigen Männer hießen beide mit Nachnamen Thornton? Also wirklich, wer hier von einem bloßen Zufall redet, der ist fernab von der Realität und damit der Wahrheit.

 

Könnte es nicht sein, dass es eine andere Dimension gibt? Und in der Dimension muss sich alles exakt so zutragen wie es schon mal passiert ist, um die wieder spätere Zukunft nicht zu verändern?

 

War es am Ende vielleicht auch gar nicht Thornton der Mörder, sondern ein anderer Mann, der quasi fühlte das er zu dem Tatort musste? Und dann auf einmal verspürte der Täter eventuell gerade diese Frau umzubringen zu müssen?

 

Gibt es genau deswegen vielleicht Déjà-vus? Damit wir (wann immer uns eine Entscheidung besonders schwer fällt) darin erinnert werden, wie wir uns entscheiden sollen?

 

Kann es vielleicht ebenfalls etwas mit der Wiedergeburt zu tun haben? Manchmal denkt man doch, dass man einen Menschen schon sehr lange kennt. Vielleicht hat man ihn vorher wirklich schon gekannt (in einer anderen Dimension) und es ist vorher bestimmt, dass man wieder eng befreundet ist.

 

Eines ist ganz klar bei diesen beiden Fällen. Sie stehen im Zusammenhang und einer hat etwas mit dem anderen zu tun. Doch von Zufall kann hier keine Rede mehr sein. Also war es am Ende das Schicksal das hier eingriff oder vielleicht eingreifen musste?

 

Wer weiß was sich ereignet hätte, wenn beide Frauen noch am Leben wären.

 

 

Carolina

04.01.2014

Hörbericht


Doppelgänger Schicksal

[König Umberto]

Zwillinge sehen, fast, immer gleich aus und haben einen besonderen Draht zueinander. Manche spüren es, wenn es seinem Zwilling schlecht geht oder freuen sich, wenn dem anderen etwas Positives passiert ist. Seit dem sie im Mutterleib zusammen sind, teilen sie sich das gleiche Schicksal. Doch die weiteren Lebensereignisse können stark voneinander abweichen und auch das Ende des Lebens geht manchmal anders aus.


Doch wie sieht es mit zwei Menschen aus, die nicht von Beginn an im Mutterleib zusammen waren, sich vorher nie trafen und dennoch das gleiche Leben teilen? Die gleichen Lebensereignisse, das gleiche Schicksal, den gleichen Tot? Doppelgänger.
Was manche als bloßen Unfug ansehen und eher für ein Aberglauben halten ist Anderen schon mal passiert. Man sieht eine Person, der man ähnlich sieht. Meist bleib es dabei und man schiebt dies auf Zufall. Man spricht die Person nie an und man tauscht sich nicht aus. Vielleicht ist auch dies Schicksal, vielleicht soll man seinem Doppelgänger nicht begegnen? Vielleicht soll man nicht erfahren, dass es irgendwo da draußen einen Menschen gibt, dessen Geschichte seine eigene ist?

Es gibt sogar Legenden, die besagen, dass wenn man seinen Doppelgänger trifft, sein Schicksal besiegelt ist und man bald sterben wird. In unserem Fall in diesem Bericht, triff diese Legende zu, leider.

Es handelt sich hierbei sogar um eine Berühmtheit. König Umberto I aus Italien. Er regierte von 1878 bis 1900.

Monza, eine herrliche Stadt mit großen, alten Gebäuden und schönen Sehenswürdigkeiten. Der König reiste in diese Stadt, da am nächsten Tag ein großes Ereignis anstand. Er sollte einem Sportfest beiwohnen, denn der König war ein sehr angesehener Mann und es war eine Ehre den König bei einem Fest begrüßen zu dürfen.
In Monza angekommen, machte der König einen kleinen Ausflug und auch ein Festmahl in einem Restaurant gehörte dazu. Vom Schicksal gelenkt oder eher durch Zufall, betrat er ein Restaurant, nahm Platz und wartete auf die Bedienung. Da fiel ihm ein Mann auf, der ihm zum Verwechseln ähnlich sah. Auch seine Offiziere, die immer bei ihm waren, bemerkten diese Ähnlichkeit. Er ließ den Mann zu sich rufen und erfuhr, dass er der Besitzer des Restaurants war. Auch dieser bemerkte jetzt die Ähnlichkeit mit dem König. Beide schauten sich zunächst missmutig an und fingen dann langsam, aber eher unsicher, an miteinander zu reden. Und dabei kam erstaunliches zu Tage. Nicht nur das der Restaurantbesitzer ebenfalls Umberto, wie der König, hieß nein, er war auch an demselben Tag, in derselben Stadt (Turin) geboren. Auch die Ehefrauen der beiden Männer besaßen denselben Namen und die Hochzeit der Ehepaare, fand ebenfalls am gleichen Tag statt. Der Restaurantbesitzer eröffnete an dem Tag sein Restaurant, an dem Umberto zum König gekrönt wurde. Diese großen Ereignisse änderten ihr Leben von Grund auf.

Die beiden redeten noch eine Weile miteinander und der König war so beeindruckt, dass er den Restaurantbesitzer spontan zum Sportfest einlud. Der Besitzer des Restaurants nahm die Einladung stolz und dankend an. Kurze Zeit später verließ der König das Restaurant.

Der Restaurantbesitzer würde jedoch nie zum Sportfest erscheinen können. Das Schicksal machte ihn einen Strich durch die Rechnung. Man berichtete dem König, während des Sportfestes, das sein ehrenwerter Gast nicht erscheinen würde. Er war am Morgen des Sportfestes, bei einer mysteriösen Schießerei ums Leben gekommen. Der König war erschüttert. Er hatte erst voller erstaunen seinen Doppelgänger kennengelernt nun auch schon wieder verloren. Das alles hatte ihn sehr beschäftigt und nun war sein Doppelgänger tot. Er wollte dies nicht einfach so hinnehmen und wenigstens sein Bedauern ausdrücken. Gerade als er dies tun wollte, wurde er selbst tödlich von einer Kugel getroffen und starb.
Nun teilen sich die Doppelgänger auch noch denselben Todestag.

Der Zufall kann hier doch nicht mehr seine Finger im Spiel haben. Das Schicksal schon eher. Mussten beide sterben, weil sie voneinander wussten? Weil sie sonst etwas entdeckt hätten, was nicht sein sollte? Nicht sein durfte? Oder hat jeder von uns ein Doppelgänger auf der Welt und das Aussehen, Leben und der Tod ist immer dasselbe? Musste der König vielleicht sterben, da ein Doppelgänger eben ohne einen Doppelgänger nicht mehr existieren kann. Eine interessante Frage ist ebenfalls, ob von einigen vielleicht die Zukunft oder Vergangenheit schneller läuft und somit in der Gegenwart ein Doppelgänger geboren wird?

 

Fragen über Fragen, die man beantworten könnte, wenn man seinen eigenen Doppelgänger finden würde. Doch wenn man von dieser Geschichte mit dem König weiß, überlegt man sich doch nochmal genauer, ob man seinen Doppelgänger anspricht oder es einfach so hinnimmt. Was würden Sie tun?

 

 

Carolina

23.03.2015

Hörbericht


Schutzengel am Lenkrad

Wahrscheinlich kennt es jeder von Ihnen. Einmal nicht richtig aufgepasst und schon passiert etwas furchtbar schreckliches. Wir fallen hin, bauen ein Unfall oder tun sonstiges unüberlegtes. Manchmal sind gar nicht wir die Schuldigen. Ein anderer passt für eine Sekunde nicht auf.

Doch es gibt jemanden der immer genau aufpasst. Unser Schutzengel. Ohne Ihn hätte alles vielleicht viel schlimmer ausgehen können. Glück gehabt.

In diesem Bericht wollen wir Ihnen die Geschichte von Barrows erzählen. Barrows ist ein ruhiger und verantwortungsbewusster Mann und wie wahrscheinlich jeder Mann, liebte er sein Auto. Dieses stand sicher auf dem Grundstück seiner Eltern. Nach einem Ausflug, hatte er es sicher und unter Beobachtung parken wollen. Da war das Grundstück der Eltern doch die beste Idee. Doch nun wollte er seinen prachtvollen Jeep unbedingt zurück haben.

Es war nicht gerade ein Katzensprung zu seinen Eltern. Er würde einen ganzen Tag für die Strecke benötigen. Außerdem war es auch noch Winter. Draußen herrschten minus Grade. Was soll´s. Also los.

 

Die ersten Stunden waren noch ziemlich gemütlich und angenehm. Proviant hebte die Laune und die Heizung lief auf Hochtouren. Doch dann wurde es zunehmend anstrengender und gefährlicher. Barrow machte kurze Pausen, aber er schlief nie. Hinzu kam noch ein ziemlich starker Schneesturm. Die anderen Fahrer, denen er auf der Fahrt begegnete, fuhren bei dem Sturm rechts ran und warteten lieber ab, bis sich der Sturm legte. Barrow wollte das nicht. Er wollte unbedingt schnell bei seinen Eltern sein und was war schon ein kleiner Sturm.

Ein wenig verdutzt war er dann schon, als er bei dem Schneesturm ein Mann am Straßenrand entlang gehen sah. Was zum…? Wieso war dieser Mann bei diesem Schneesturm unterwegs? Und Barrow dachte schon ER wäre lebensmüde bei dem Sturm überhaupt weiter gefahren zu sein. Barrow hielt also an, ließ das Fenster runter und fragte den Unbekannten, ob er ihn mitnehmen sollte. Der Mann ging zunächst noch ein Stück weiter.

 

Barrow konnte ihn nun genau in seinem Scheinwerferlicht erkennen. Komisch. Der Typ trug die Uniform von der Bundeswehr. Doch diese Uniform war schon längst nicht mehr aktuell. Dann drehte er sich um. Verdammt. Nun war Barrow doch ein wenig überrascht. Nein man könnte sagen geschockt. Der Mann sah sogar genauso aus wie er. Wie war so etwas nur möglich? Der Doppelgänger öffnete die Beifahrertür und sah Barrow an. Ohne weitere Worte, setzte sich der Mann auf den Beifahrersitz. Barrow fuhr weiter. Er konnte nicht mehr klar denken. Bestimmt einfach ein blöder Zufall. Nach einiger Zeit fielen Barrow fast die Augen zu. Der unheimliche Beifahrer fragte Barrow, ob er fahren sollte. Schließlich sehe Barrow ziemlich müde aus. Barrow war wirklich ziemlich müde und einfach viel zu kaputt, um darüber genauer nach zu denken. Also bejahte er und sie wechselten die Plätze. Der unbekannte Doppelgänger fuhr und fuhr und fuhr. Nach kurzer Zeit schlief Barrow schließlich ein. Als er aufwachte, stand der Wagen und der Motor war aus. Wie lange standen Sie schon hier? Der unheimliche Mann saß einfach nur starr vorm Lenkrad und blickte geradeaus. Barrow bedankte sich freundlich bei dem Mann. Dieser lächelte ihn an, und sagte einfach nur: „Gern geschehen“. Dann erklärte er noch kurz, dass er nicht in die Stadt wolle. Er stieg aus und ging in dieselbe Richtung zurück, aus der sie eben gekommen waren. Warum ging der Mann zurück? Er hätte doch einfach früher anhalten und aussteigen können. Außerdem war es Barrow vorgekommen, als wäre es dem Mann selbstverständlich zu fahren und Barrow so zu helfen. Außerdem vertraute er dem Mann irgendwie. Es war ein seltsames Gefühl. Barrow war einfach nur sprachlos. Er brauchte eine Weile bis er weiter zu seinen Eltern fuhr.

Was genau war dieser Mann. Gewissermaßen war er ein Schutzengel für Barrow. Er kam zur rechten Zeit. Wer weiß was sonst passiert wäre? Vielleicht wäre er sonst am Steuer eingeschlafen. Doch seltsam ist es schon. Wieso sah der Fremde aus wie Barrow? Wieso trug er eine Bundeswehr Uniform? War es am Ende ein Geist, der die Gestalt von seinem Schützling annahm? Wer oder was der Fremde auch immer war, an diesem Tag, war er ein besonderer Schutzengel am Lenkrad.

 

 

Carolina

18.10.2015 

Hörbericht