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Geister-Transportmittel

Geister-Kutschen (aus dem früheren Jahrhundert) wurden besonders oft gesichtet.
Geister-Kutschen (aus dem früheren Jahrhundert) wurden besonders oft gesichtet.

 

Es gibt Geister die sehen harmlos, ja sogar freundlich aus und hegen keine bösen Absichten. Und dann gibt es die Geister die einem schon mit ihrer bloßen Präsenz Angst einjagen, einfach nur gruselig aussehen und auch dem entsprechend handeln.

 

Lady Mary Howard ist ein Geist von der zweiten Sorte. Sie und ihr Totenwagen sollen auf dem King's Way (Moorstraße zwischen Tavistock und Okehampton) herum spuken. Sie sitzt blass und abwesend in der Kutsche. Die Kutsche selbst besteht aus den Gebeinen ihrer damaligen vier Ehemänner. Sie soll angeblich alle vier ermordet haben. Sogar ihr Hund, der vor dem Wagen läuft, ist ein Skelett.

 

 Doch hier noch weitere, gruselige Erscheinungen:

Ein Mann sah am 28. Juni 1944 (gegen 21:45 Uhr) etwas sehr Merkwürdiges. Er beschreibt das Geschehene so: Gerade wollte der Mann mit seinem Fahrrad nach Hause fahren, es war nicht mehr so weit, da sah er plötzlich einen großen schwarzen, schachtelförmigen Wagen. Er wurde von schwarzen Pferden gezogen. Dann auf einmal, fuhr der Wagen geräuschlos durch eine Hecke. Der Wagen war von einem elektrisierenden blauen Licht umgeben und schwebte ungefähr 30 Zentimeter über dem Boden. Schließlich verschwand er in den Toren einer alten Werkstatt. Der Kutscher soll einen hohen, schwarzen Hut getragen haben und er hatte (außer den Zügeln in der einen) eine Peitsche in der Hand. 


Auch ein Junge sah diese Erscheinung und war so voller Angst, dass er sich schnell aus dem Staub machte.
Bei dem Wagen soll es sich um George Jeffreys Wagen handeln. Er war ein (zu seiner Zeit) berüchtigter Richter des Königs James II. Der König selbst war übrigens als Henker bekannt und soll sich ebenfalls im Wagen befunden haben.

Doch es gibt noch merkwürdigere Geistertransportmittelerscheinungen.
1936 wollen viele Menschen einen Doppeldeckerbus (natürlich in Geistform) gesehen haben. Es handle sich hierbei um Doppeldeckerbus Nr. 7!
Er soll leuchtend rot gewesen sein und mehrmals die Straße (St. Marks Road in Kensington) entlang gefahren sein.
Innen war er beleuchtet und auch seine Scheinwerfer waren an, doch man konnte keine Fahrgäste und auch keinen Fahrer erkennen.
Einige Augenzeugen bekamen solch eine Panik, dass sie die Kontrolle ihres Autos verloren. Ein Augenzeuge starb dabei sogar, weil er voller Schreck gegen eine Wand fuhr.
Eben diese Wand wurde darauf hin niedergerissen und die Straße wurde verbreitert, um sie sicherer zu machen.
Doch das war das erste und letzte mal, dass der Doppeldeckerbus dort gesichtet wurde.

Was war das für eine Erscheinung? Von einem können wir ganz sicher ausgehen: Die Erscheinung war real (wenn auch nicht materiell). Denn der verstorbene Autofahrer muss etwas wirklich schreckhaftes, unglaubliches gesehen haben, wenn er solch einen Schrecken bekam, dass er völlig perplex einfach nicht mehr auf die Straße achtete und gegen eine Wand fuhr. Immerhin sahen auch mehrere Augenzeugen zur gleichen Zeit den Geisterbus.
Egal was es im Enddefekt war (und es ist schade das man die Geschichte hinter dem Bus nie erfahren wird), es muss so furchteinflößend für einen Mensch gewesen sein, dass er alles andere vergaß.

Unter den Geisterfällen gibt es auch unheimliche Phantomunfälle. Das bedeutet das die Fortbewegungsmittel echt sind, dass Opfer jedoch ist ein Geist.

Der 2. November 1981 war ein regnerischer Tag. Ein Mann fuhr gerade auf die A12, (nach Great Yarmouth) als er auf einmal und völlig unerwartet, Nebel auf der Fahrbahn vor ihm bemerkte. Als würde das nicht alleine genügen und einem einen Schauer über den Rücken jagen, nahm der Nebel auf einmal die Form einer Gestalt an und verfestigte sich langsam zu dieser. Ein großer, langhaariger Mann mit langem Mantel und Schnürstiefeln. Dieser machte nicht den Eindruck als wolle er ausweichen also versuchte der Mann hinterm Steuer zu bremsen, doch auf der viel zu nassen Fahrbahn, geriet sein Auto ins Schleudern und er fuhr (zu seinem Erstaunen) durch den Geistermann hindurch. Der Geist verschwand und mit ihm der Nebel.
Der Mann hinterm Steuer fuhr gegen eine Grasböschung, verletzte sich dabei jedoch (zum Glück) nicht. 

Später stellte sich heraus, dass das nicht der erste Vorfall mit diesem Geist war. Genau auf diesem Abschnitt der Straße, soll schon öfters so etwas derartiges passiert sein.

Was wollte der Mann damit erreichen? Wollte er auf etwas aufmerksam machen oder gab es zu seiner damaligen Zeit noch gar keine Autos?  War er genau dort von einem Auto überfahren worden und konnte seinen Tod nicht akzeptieren?

 

Die Antwort, weiß wohl nur der Geist selber.


Carolina
24.07.2013 

Hörbericht