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Überblick

 


Ein grenzwissenschaftlicher Versuch: Der Äther-Leib

Der Ähterleib hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Gesichtes.
Der Ähterleib hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Gesichtes.

Schon verschiedene Völker ältester Epochen glaubten, dass ein Mensch zwischen Körper und Seele eine Art dritte Fassette besitzt, nämlich die des Ähterleibes. Eine ausstrahlende Aura, die klar spürbar von jeder Person und jedem Tier ausgeht.

 

Durch verschiedene Versuche konnte dieses Phänomen nachgewiesen werden. Sie zu Hause können es auch selber ausprobieren. Ich habe hier verschiedene Versuche aufgelistet, die man problemlos selber nachempfinden kann, um sich dieser Kraft bewusst zu werden. Aber erstmal zur Vorgeschichte der elektromagnetischen Aura, die diesen Namen besitzt.

 

Viele alte Schriften berichten von einer auf die Aura beruhenden Energie, die Hülle und Seele zusammen hält. Die alten Inder auf Sri Lanka haben dieses Phänomen am frühsten entdeckt.

Der ,,Linga Sharira“ (indisch, in etwa: ,,Ähterleib“) ist ein spürbares Wesen, dessen Zentren überwiegend im Gesicht liegen. Einmal zwischen den Augenbrauen und am Nasenbein. Hiervon geht die meiste Aura-Energie aus.

 

Die Inselbewohner Sri Lankas hatten sogar eine eigene medizinische Kunst, die sich ganz und gar der ,,Linga Sharira“ verschrieb. Diese ist aber nur noch in Schriften zu finden und wird heute nicht mehr praktiziert. Und dennoch kann man das Phänomen auch heute noch begutachten. Zum Beispiel haben Menschen, die ein Bein oder einen Arm amputiert bekommen haben, meist  das Gefühl, dass das Bein oder der Arm noch vorhanden sind. Auch Phantomschmerzen kann man dazuzählen. Der Körper reagiert auf die fehlenden Gliedmaßen und das mit furchtbaren Schmerzen. Dies ist auf die eingespeicherten Daten im Kopf zurückzuführen, und auf den Ähterleib. Der Körper will die fehlenden Gliedmaßen bewegen und die elektromagnetische Energie will den Bereich mit einer Aura ausstatten, was aber nicht mehr möglich ist.

Die alten vom Gehirn angelegten Bereiche existieren nicht mehr und folglich weiß dieses damit nicht umzugehen, reagiert mit Schmerzen, die eigentlich nicht vorhanden sein dürften. Jeder Mensch hat diese Aura, manche stärker und manche schwächer.

Nun zum ersten Versuch:

 

1. Gehen sie mit waagerecht nach vorn gehaltenen und leicht verwinkelten Armen auf eine andere Person zu und halten sie dabei die Handflächen nach vorn und parallel zur Körperoberfläche der anderen Person, so empfinden sie ein leichtes, aber deutlich spürbares, Kältegefühl in ihren Handflächen. Gehen Sie weiter auf die andere Person zu, bis Körperkontakt besteht, dann hört dieses Gefühl auf. Sie werden das Gefühl empfunden haben, dass sie ein 3-5 cm großes Kälteschild des anderen durchbrochen haben. Die Kälte entspricht in etwa einer leichten kühlen Brise.

 

Dieses Phänomen zeigt, dass Menschen eine Art Aura -Umfeld besitzen, dass deutlich spürbar wird, wenn man sich in einer Extremsituation (z.B. Flucht oder Verstecken) befindet. Es läuft einen dann ,,kalt den Rücken runter“.

 

 Wenn Geister in der Nähe sind, so merkt man auch, dass sie eine Art Kälte-Aura besitzen. Bei ihnen ist dieses Phänomen aber noch ausgeprägter, weil sie ihre Energie nicht selbst regenerieren können, sondern direkt aus ihrem Umfeld ziehen. Der zweite Versuch bezieht sich direkt auf das elektromagnetische Umfeld, was der Mensch besitzt:

 

2. Greifen sie einer anderen Person in die Hand, sodass alle Finger die Finger des anderen umklammern.

Sofort spürt man ein Kribbeln in der Hand, was entweder nach ein paar Sekunden verschwindet oder für längere Zeit bleibt.

 

Dieses Phänomen ist auch erkennbar, wenn man spürt, dass noch eine Person im Raum ist. Man betritt diesen Raum, ohne eine Ahnung zu haben, ob jemand anderes noch in diesem Raum ist, aber man merkt dies nach kurzer Zeit. So ergeht es meist Menschen, bei denen eingebrochen wird. Sie merken, dass noch eine andere fremde Person im Gebäude ist. Das ist vielleicht auf elektromagnetische Impulse zurückzuführen, die ein Mensch ausstrahlt. Auch wenn man Blicke spürt, ist dies darauf zurückzuführen. Die Energie wird nämlich durch Blicke gebündelt. Bei Hunden ist dieses verborgene Sinnesorgan noch besser ausgeprägt. Sie merken meist sofort, ob andere Personen sich in ihrer Nähe befinden. Leider ist dieser Bereich noch nicht ganz durchleuchtet, was eigentlich schade ist, wenn man bedenkt, dass dies mal unsere Urinstinkte waren. Diese haben wir aber vergessen, wie es scheint.

Jedoch existieren sie noch in uns.

 

 

Carsten

13.03.2013

Hörbericht


Gedankenübertragung (Telepathie)

Das Fundament für Telepathie ist Vertrauen der anderen Person gegenüber.
Das Fundament für Telepathie ist Vertrauen der anderen Person gegenüber.

Informationen telepathisch zu vermitteln, ist ein uraltes Phänomen. Die Telepathie braucht hierzu keine Körpersprache, kein eindeutiges Zeichen, sondern nur gegenseitige Einvernehmlichkeit.

Schon seit der Antike und darüber hinaus war es möglich grobe Botschaften per Gedankenübertragung zu vermitteln. Aber wie funktioniert das? Ein Versuch mit einer ihn nahe stehenden Person wird das Phänomen für sie nachvollziehbar machen.

 

Das Telepathie-Experiment wurde 1889 entwickelt und ausprobiert. Zwei Menschen sitzen sich gegenüber, Person A und B. A wählt aus 20 Spielkarten 10 aus und hält sie mit der linken Hand abgewandt zu B. B darf die Vorderseiten nicht sehen. Person B bekommt die Augen verbunden.

A nimmt die rechte Hand von B und wählt einer der 10 Karten aus und konzentriert sich 1 Minute auf sie. B muss sich auf die Aura des Gegenüber konzentrieren, beide müssen eine auf Gedanken aufbauende Verbindung hergestellt haben. B zieht eine Karte. Beide Personen stellen fest, dass es die Karte ist, auf die sich A konzentriert hat. Um sicher zu gehen, schreibt Person A die Karte auf, auf die sie sich konzentriert hat.

 

Wie ist das möglich? Eine Theorie besagt, dass unsere Vorfahren auch schon die Gedankenübertragung beherrschten. Bei der Jagt beispielsweise wäre so eine Art der Kommunikation sinnvoll gewesen. Gedanken wären somit ein Mittel ohne Sprache Informationen zu überbringen. Also könnten zwei Menschen, die ganz verschiedene Sprachen reden, so miteinander kommunizieren. Gedanken sind nämlich nicht an linguistische(sprachliche) Regeln gebunden, sie sind ein universelles Kommunikations-Erbe. Manche Menschen die mit Aliens in Kontakt treten, berichten, dass sie nur telepathisch miteinander kommunizieren, aber dazu in einem anderen Kapitel mehr. Der Mensch der Neuzeit hat diese Fähigkeit nahezu verdrängt und somit verlernt.

 

Aber um das Phänomen der Telepathie noch besser zu verstehen, muss man sich bewusst sein, woraus sie eigentlich besteht. Gedanken sind eine energetische Sequenz, also Energie. Das was wir denken und umsetzen sind Ergebnisse dieser Energie. Bevor wir reden, überlegen wir erstmal, was wir eigentlich sagen wollen. Somit ist die Beeinflussung der Erde durch den Menschen nur das Endergebnis von gedanklicher Energie. Sie funktionieren aber nur noch für die Umsetzung und kommen über ihre Grenzen, den Kopf, nicht mehr hinaus. Der Mensch wird immer gedankenloser und gibt seiner Verantwortung immer mehr in die Hand der heutigen Technologie, was fatale Folgen haben kann.

 

Am Ende sind wir nicht mal in der Lage selber zu überlegen, alles wird der überlegenen Technik überlassen. Wir verkümmern gedanklich zu einem eingesperrten Individuum, was immer mehr an Kraft verliert. Aber Telepathie kann man durchaus wieder erlernen. Manche Menschen haben bis heute ihre telepathische Kraft gewahrt und können sie nutzen. Viele wissen gar nicht, dass sie sie überhaupt besitzen. Sie benutzen sie ohne es zu wissen. Man kann auch durch telepathische Kräfte Gegenstände bewegen oder beeinflussen. Max Zeiss berichtet 1925 von einem,,Gedankenempfänger“, der auf einem Tisch im Seminarsaal gestellt wurde und durch den leitenden Professor durch,,Gedankenimpulse“ zum Klingen gebracht wurde.

 

Das Phänomen der Telepathie zu erforschen, ist leider fast zum Erliegen gekommen, aber es ist noch kein vergessenes Thema. In anderen Kapiteln werden wir auch darauf zurückkommen und andere Fälle dieser Art aufarbeiten. Zur Wiedererlangung der alten telepathischen Kräfte ist Willenskraft und Geduld gefragt. Wer sie erlangen möchte, muss hart an sich arbeiten.

 

 

Carsten

07.08.2013

Hörbericht


Das universelle Gedankengut

Gibt es ein verschlüsseltes Bewusstsein in jedem Lebewesen, was dafür sorgt, dass es in der Lage wäre mit jedem anderen Lebewesen im Universum zu kommunizieren? Was sich nach einem surrealen Wunsch anhört, könnte theoretisch Wirklichkeit sein.
Gibt es ein verschlüsseltes Bewusstsein in jedem Lebewesen, was dafür sorgt, dass es in der Lage wäre mit jedem anderen Lebewesen im Universum zu kommunizieren? Was sich nach einem surrealen Wunsch anhört, könnte theoretisch Wirklichkeit sein.

Stellen Sie sich folgendes vor: Es gibt eine kaum wahrnehmbare, schier endlose Kette an Informationen, die für jedes Lebewesen frei zugänglich ist. Diese Informationen sind einerseits existent, anderseits aber nicht nachweisbar. Wenn man von ihrer Existenz weiß, dann stehen einem die Türen der Welt offen, sodass man diese Macht für sich und andere Lebewesen nutzen kann. Die Rede ist selbstverständlich nicht von “Gott“, sonder von dem “universellen Gedankengut“ oder auch dem so genannten “kosmischen Bewusstsein“. Mit diesem soll jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze in Verbindung stehen, ohne von derer Existenz zu wissen.

 

Dieses Phänomen kann man mit zu den PSI-Erscheinungen zählen und steht oft in Verbindung mit außerkörperlichen Erfahrungen, Träumen und Séancen. Jedoch kann man auch selber ein Gespür, wenn nicht eine Gabe entwickeln, um eigenständig und jeder Zeit auf diese “Kraft“ zugreifen zu können. Menschen, die Erfahrungen mit dieser Kraft machen, erzählen von einer endlosen und unbegrenzten Energiequelle, die alles beeinflussen kann. Leben, Tod, Ereignisse und Gedankengänge, alles soll über diese Kraft gehen. Entweder bewusst oder unbewusst.

 

Um was es sich genau handelt, kann man nicht sagen. Nicht, weil es unergründbar ist, sondern weil es unendlich ist. Der Mensch, der mit dieser Kraft in Verbindung geht, muss sich seines Individuums und der Existenz des Universums bewusst sein. Das hört sich komplizierter an, wie es in Wirklichkeit ist. Die Person muss nur wissen wer sie ist und akzeptieren, dass sie sich in einem unendlichen Universum aufhält. Die Akzeptanz von dem eigenen Ich und dem was sich drumherum befindet bewirkt, dass einem diese Kraft in unbegrenzten Umfang zur Verfügung steht. Es ist in etwa so, als würde man mit einen Stromanbieter einen Vertrag abschließen, bei dem man selber so viel Stromverbrauchen darf wie man will, ohne je etwas dafür zu bezahlen.

 

Zugegeben, das Beispiel ist etwas stupide, aber erklärt in etwa worum es geht. Die Energie, die einem zuteil wird (so die Menschen die täglich auf die selbe zurückgreifen), ist eher geistlicher Natur. Sie sei der “völlige Ausgleich“ zwischen Individuum und Umwelt. Aber auch im Alltag finden wir diesen Einklang mit der Welt, z.B wenn wir einfach auf einer Bank in der Natur sitzen und in den totalen Zustand der Zufriedenheit genießen. Diese Momente und viele andere die auch so ähnlich ablaufen sind perfekt. Es hört sich zugegebenermaßen etwas kitschig an, aber diese Situationen gibt es. Dabei macht es kein Unterschied, ob man sie alleine erlebt oder mit einer anderen Person.

 

Ob man das universelle Gedankengut als Wiege des Spiritismus und anderer Fertigkeiten sehen könnte, überlassen wir den Erfahrenen diesen Bereiches. Jedoch kann man nicht abstreiten, dass viele von Menschen entwickelte Techniken (aus religiösen, kulturellen, geistigen und seelischen Ausübungen) diese Werte des universellen Denkens innehaben. Jedes Lebewesen, ob Mikrobe oder Mensch, lebt in diesem und muss es auf irgendeiner Art und Weise akzeptieren. Sei es mittels Ahnungslosigkeit, Verleugnung oder Akzeptanz. Ob jeder auf diese Kraft zugreifen kann ist fraglich. Die Menschheit verliert schon seit Jahrhunderten das Gefühl für das Übersinnliche. Dies betrifft nicht nur die typischen, übernatürlichen Gegebenheiten, sondern auch die Aktivitäten die im Kopf stattfinden und unseren geistigen Zustand betreffen.

 

 

Carsten

25.11.2013

Hörbericht


Ein grenzwissenschaftlicher Versuch: Die Leucht-Aura und andere Leucht-Phänomene durch Menschen

Diesmal beschäftigen wir uns mit einem Phänomen, dass in unserer Zeit kaum noch Erwähnung findet. Nämlich jenes des “Inneren Leuchtens“ oder auch “körperlichen Leuchtens“. Es handelt sich hier um eine Beobachtung die jeder machen kann, es sei denn der Raum ist nicht ganz abgedunkelt und besitzt nicht erloschene Lichtquellen. Die Lichtausstrahlung des Körpers ist sehr gering. Es reicht schon die Glühbirne eines Leistensteckers um diese Leuchtkraft zu überlagern. Vergleichbar ist die Körper-Leuchtkraft mit phosphoreszierender Nachtleuchtfarbe, mit sehr geringer Intensität. Ebenfalls vergleichbar ist dieses Phänomen mit der des Ähter-Leibes. Nicht bei jedem Menschen ist diese Kraft gleich. In diesen Bericht geben wir Ihnen Tipps, um das Körper-Leuchten selbst zu erleben.

 

Hier ein paar Fälle die beweisen sollen, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt. Julie Böß-Kniese aus Weimar fotografierte ihre Hand in völliger Dunkelheit. Das daraus entstandene Foto soll diese Lichtaura eingefangen haben. Sie nannte das Phänomen in ihrem Buch (“...und es wird Licht!“) Lebenslicht. Maria W. aus Klosterneuburg (Österreich) berichtete in der “Neuen Iller Wochenschau“ von den Versuchen ihres Bruders in denen sie mitwirkte. Im Artikel 1956 war Folgendes zu lesen: „Um mich zu überzeugen, dass nicht nur mein Kopf viel und intensiv ausstrahlt, sondern auch meine Arme (...), nahm er eine Photoplatte und legte eine Münze darunter. Ich stützte meine Hand (…) auf die obere Hälfte der Platte, sodass meine Innenhandfläche über der Münze war. Durch die Ausstrahlung der Innenhand war die Münze in zwanzig Sekunden photographiert, so deutlich, dass die Schrift sichtbar ist. Natürlich geschah dies in der Dunkelkammer, damit kein Licht auf die Platte fiel.“

 

Folgender Bericht stammte von Ludwig Tormin aus Düsseldorf. Er widmete sich zeitlebens mit „magnetischer Heilkunde“ und bewies die Existenz der menschlichen Leuchtkraft, oder wie er es nannte, der V-Strahlen und N-Strahlen. Der folgende Versuch (Auszug aus dem Buch: “Magische Strahlen“) wurde ebenfalls in einem Raum durchgeführt, in dem totale Dunkelheit herrschte. „Eine Platte wurde zur Kontrolle des Versuchsergebnisses (…) deponiert, und sie zeigte am Schluss keinerlei Einwirkungen. Die andere, eine Trockenplatte (ein Negativmaterial) (…), wurde folgendermaßen verwahrt: Sie kam in eine Kassette aus Eisenblech, deren Deckel einen kreuzförmigen Ausschnitt trug. (…) Diese Blechschachtel wurde in einen hölzernen Kasten getan, der Lichtschutz gewährte.“ Mit diesen getroffenen Vorbereitungsmaßnahmen hielt Tormin ca. 30 Minuten die Finger seiner rechten Hand über die Holzschatulle. Professor Crola, der das Experiment mit beaufsichtigte, entwickelte beide Negative. Die ersterwähnte Platte blieb unbeeinflusst. Die zweite jedoch wies eine gut zuerkennende Kreuzform auf, die der Aussparung im Blech entsprach.

 

Ludwig Tormin machte zu Lebzeiten mehrere solche Versuche mit immer demgleichen Phänomen. Der Körper besitzt anscheinend (wie schon im Bericht: “Ähter-Leib“ erwähnt) elektromagnetische Kräfte, die sich in der Gefühlslage oder durch ersichtliche Phänomene wie in diesen Bericht aufzeigt. Ein anderer, weniger komplizierter Versuch zeigt ebenfalls die Anwesenheit dieser Energieerscheinung:

 

Reibt man seine beiden Handflächen aneinander und legt diese für ca. 30 Sekunden auf ein schwarzes Tuch so sieht man schemenhafte Handabdrücke.Wenn man also ein Fazit ziehen möchte, dann kommt man zu dem Schluss, dass der menschliche Körper elektromagnetische Impulse aussendet, die durch oben genannte Versuche sichtbar gemacht werden können. Interessant ist hier auch das Phänomen, das von Gefängnisinsassen oder Personen genannt wird, wenn diese mehrere Tage, aus welchen Gründen auch immer, in Dunkelheit verbringen mussten. Ihre Augen haben sich in dieser Zeit so gut an diese Finsternis gewöhnt, dass sie ihre Arme und besonders ihre Hände in dieser sehen konnten. Ziemlich Verblüffend, finden Sie nicht?

 

 

Carsten

11.05.2015

Hörbericht


Die Wünschelrute

Der Mensch macht sich seit ferner Vergangenheit die Naturkräfte der Erde zu eigen. Diese können aus dem natürlichen Kontext der Evolution oder durch eigenständige Forschungen und Versuche entstehen. So oder so gibt es manche Errungenschaften, die in Verruf und somit in Gefahr stehen vergessen zu werden, weil man sie mit moderner Forschung nicht erklären kann, oder, was schlimmer ist, ins Lächerliche zieht. Gerade die Grenzwissenschaft kämpft mit Vorurteilen in Bezug auf Nachweisbarkeit in ihren Themengebieten. Die Grenzwissenschaft zu pauschalisieren und nur mit verschiedenen betrügerischen Maschen in Verbindung zu bringen ist vollkommen verkehrt. Eben weil das Wort “Grenzwissenschaft“ kein geschützter Begriff ist, ist es für die Personen, die sich ernsthaft damit beschäftigen, schwer sich von dubiosen Quellen und Betrügern zu distanzieren.

 

 

Dieser kurze Vortrag soll veranschaulichen, dass die Grenzwissenschaft allgemein unter Gründen der nicht offiziellen Anerkennung und des Missbrauchs durch verlogene Geschäftemacher als bezeichnenden Begriff leidet. Und darunter auch Themengebiete, die vor nicht allzu langer Zeit bewährte Mittel für die Gesellschaft darstellten. Einer dieser handelt von der Thematik “Wünschelrute“. Die Wünschelrute und ihre Funktion ist nach wie vor umstritten, was daran liegt, dass sie eine Messbarkeit von Wasseradern und geologischen Eigenarten im Boden durch einfachste physikalische Mittel beschreibt, die, so die moderne Lehre, nur mit elektronischen Messgeräten möglich und vor allem verlässlich sein.

 

 

Dass ein Wünschelrutengänger heute noch mit einem professionellen Pionier mitsamt modernen Messgeräten mithalten kann, sei dahingestellt. Dennoch kann man das Thema nicht als veraltet oder sogar als Humbug abtun. Wer in die Vergangenheit schaut, dem wird klar, dass das Aufspüren von Anomalien im Boden mit einer gegabelten Rute mindestens so alt ist wie die Antike. Belegbar ist nämlich, dass die Herkunft des griechischen Buchstaben ϒ auf die Assoziation des Zwiesels oder anders gesagt, auf die Gabelrute zurückgeht. Die Rute existierte also bereits schon als Formgeber des späteren ϒ. Auch war es zu dieser Zeit gängige Praxis, so Wasser und Metalle im Boden aufzuspüren. Diese Tätigkeit war in ganz Südosteuropa verbreitet. Durch Umwege gelang diese Ausübung mit einfachsten Mitteln nach ganz Europa und sogar nach Asien.

 

 

Es gibt sogar die Theorie, dass das Wünschelrutengehen nicht aus Europa, sondern aus Asien, genauer, aus Indien stammt. Bis heute benutzen die Brahamanen Ruten in Kombination mit Ringen an beiden Daumen, woran sie befestigt sind. Dass aus Indien die Wünschelrute herkommt, würde sogar eher Sinn ergeben, denn auf Bali wird ebenfalls eine modifizierte Art der Rute verwendet. Priester lassen hierzu ihre Fingernägel an Daumen und Zeigefinger lang wachsen, um die ausgesendeten Strahlen an diesen besser spüren zu können. Die Historie der Gerätschaft in Formentwicklung lässt sich in drei verschiedene Eigenarten erkennen.

 

 

Die erste Form war mit hoher Wahrscheinlichkeit die mit den Zeigefinger und Daumen geformten Verästelung. Diese beruht darauf, dass der Mensch selbst die Quelle der Anomalie im Boden spürt. Die Praktizierung, wie auf Bali, ist hier beispielhaft. Die Priester beschreiben den Impuls der Auffindung einer Anomalie als Gefühl der Paralyse oder Prickeln der genutzten Finger.

 

 

Die zweite Form ist die in Europa und der restlichen Welt am häufigsten auftretende. Der normal gegabelte Stock oder Zweig in Form eines Y. In dieser Weiterentwicklung wurden die Finger durch einen Gegenstand ersetzt. Die Rute stellt somit den Indikator dar, der Mensch führt diese und gibt die “Spannung“ zum Aufspüren der Anomalie weiter.

 

 

Die dritte und letztendlich am weitesten entwickelte Form, die man noch als Wünschelrute bezeichnen kann, ist die, bei der die Rute an einer Art Scharnier befestigt ist und in diesem Konstrukt ausgeglichen waagerecht pendelt, wenn keine Anomalie im Boden besteht. Wenn sie entsteht, verweist die Spitze der Rute gen Untergrund. In dieser Form ist der Mensch nur noch der Träger der Rute. Diese Art der Wünschelrute ist sehr sensibel aber auch störanfällig.

 

 

In allen Ausführungen der Rute verlässt man sich auf die energetischen Projektile im Inneren der Rutenform, die eine Symbiose mit dem Träger eingeht. In Mitteleuropa war das Wünschelruten im Mittelalter bis in das Industriezeitalter weitverbreitet, um etwaige Erze im Boden oder Wasserquellen festzustellen, wo man einen Brunnen ausheben könnte. Selbst im Militär, einschließlich im 2. Weltkrieg wurden Rutengänger ausgebildet und in fast jedem Bataillon eingesetzt, um Wasseradern und Bodenanomalien festzustellen. Grund war die Tatsache, dass eine Funkeinrichtung oberhalb einer Wasserader nachweisbar besser funktioniert, als auf keiner. Anhaltende Anomalien durch elektromagnetische Impulse mussten wiederum aufgespürt werden, um deren negativen Einfluss auf den Funkkontakt zu vermeiden. Heute sind Wünschelrutengänger vereinzelt anzutreffen, die Standorte auf Unbedenklichkeit prüfen. Im Süden Europas mehr, als im Norden.

 

 

Wenn die Sache mit der Wünschelrute heute meist als Unsinn verschrien ist, wieso hat sie denn die letzten paar Jahrtausende in der Praxis funktioniert? Wie schon am Anfang erwähnt, gibt es in unserer technisierten Welt von heute genügend verlässlichere Alternativen, um Anomalien im Boden festzustellen. Was aber nicht heißt, dass sie heute faktisch unverlässlich ist. Einen Kompass stellt man beispielsweise auch nicht in Frage, obwohl seine Funktion auch auf eine nachweisbare natürliche Kraftströmung beruht. Im Tierreich, besonders unter Insektenarten, findet man auch Verhaltensformen, die auf ein bewusstes Wahrnehmen energetischer Kräfte im Boden oder Objekten hinweist. Die Schlupfwespe ist beispielsweise in der Lage mit ihrem Stachelorgan festzustellen, ob ein Standort an einem Baumstumpf genügend Feuchtigkeit für ihre Larven enthält, oder eben nicht.

 

Die meisten Ameisenarten bauen ihre Hügel und Nester gern in einem Territorium, in dem sich eine Wasserader in der Nähe befindet. Wieso sie sich ausgerechnet dort niederlassen, wo elektromagnetische Spannungen herrschen, ist leider nicht näher erforscht. Aber dennoch verhalten sie sich so.

 

Der Bericht hat die Bedeutung an sich behandelt. Wie man Wünschelruten benutzt, kann man in zahlreichen Büchern wie Foren nachlesen. Ein bekannter Name rund um dieses Thema ist Bernhard Matuschka Toppolczan, der sich mit der Radiästhesie, wie mit dem Wünschelrutengehen, auseinandersetzte. Soweit zur Thematik der Wünschelrute. Wieso man wissen möchte, wo eine Wasserquelle, Wasserader oder ein elektromagnetisches Feld liegt, wird in einer der nächsten Berichte weiter behandelt. Die sogenannte Erdstrahlung, elektromagnetische Strahlung und andere dieser Art können Einfluss auf einem Organismus ausüben, der sich meist negativ äußert.

 

 

Carsten

27.03.2016 

Hörbericht