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Überblick

 


Gesichtsveränderung der etwas besonderen Art - Queenie Nixon

 

Es gibt nicht nur berühmte Seher die, die Gabe besitzen in die Zukunft zu schauen. Nein, es gibt auch Menschen mit anderen paranormalen Talenten.

Queenie Nixon wurde schon früh mit dem Paranormalen bekannt gemacht. Sie hatte zwei Tanten die sich für alle Dinge dieser Art interessierten (wohnten in Kettering, Northamptonshire). Ihr Vater starb früh und so hatte sie das Glück bei ihren beiden Tanten aufzuwachsen. Sie hatte also, quasi, gar keine andere Wahl.

 

Sie trat schon als Kind in eine spiritistische Sonntagsschule ein. Dort lernte sie, wie man sich bei Séancen verhielt und wie man selber eine führte.

 

Da durch wurde sie selber früh zu einem Medium (oder hatte sie einfach eine Begabung dafür?). Aber was genau ist eigentlich ein Medium? Ein Medium kann Kontakt zu längst Verstorbenen oder anderen Welten aufnehmen. Die Verstorbenen sprechen meist durch das Medium (benutzen sie, um mit den Lebenden zu kommunizieren). Ein Transfiguration Medium, kann dabei sogar Stimme und Gesichtszüge des Verstorbenen annehmen.

Zunächst viel Queenie immer nur kurz in Trance und konnte sich danach an nichts mehr erinnern. Dann wurden ihre Trance Zustände immer häufiger und sie konnte sich selber sprechen hören, jedoch nichts dagegen tun. Es war als würde jemand anderes durch sie sprechen. Sie dachte nicht mal an die Dinge die sie da aussprach und auch die Ausdrucksweise, die sie während der Trance benutzte , war ihr nicht mal ansatzweise bekannt. Manchmal sprach sie sogar (während einer Trance) in einer völlig anderen Sprache.

 

Irgendwann bekam ihre Stimme ebenfalls einen ganz anderen Klang. Manchmal hört sie sich an wie ein Mann, dann wieder wie ein Kind oder manchmal wie eine alte Frau. Je nach dem, welcher Geist gerade durch die sprach.

Später sah sogar ihr Gesicht völlig anders aus. Sie hatte immer das Gesicht von Verstorbenen, längst vergessenen Menschen.

 

Die Geister hatten gelernt ihren Körper in Anspruch zu nehmen und durch sie zu sprechen.

 

Nixon lernte damit umzugehen und lernte ebenfalls, die Geister nicht bloß als Verstorbene zu sehen, sondern als besondere Persönlichkeiten. Da gab es zum Beispiel Paul. Er lebte zu den Zeiten von Georg II. und starb mit 29 Jahren. Paul wurde der persönliche Kontrollgeist von Mrs. Nixon. Schwester Edith (eine Nonne) nahm ebenfalls mit Queenie Nixon Kontakt auf. Sie wurde nur 28 Jahre alt. Edith wurde später ebenfalls ein Kontrollgeist von Mrs. Nixon (Kontrollgeister oder Geistheiler helfen, schützen und leiten das Medium während einer Séance).

Nixon hielt Séancen ab, um den Familien der Verstorbenen zu helfen, sie glücklich zu machen oder um den Geistern den letzten Frieden zu geben.

Doch das geschah erst später. Als sie jung war, hatte sie noch nicht viel Kontakt zu Geistern.

Mit 23 Jahren gründete sie einen Séancezirkel.

 

Es verging einige Zeit bis etwas außergewöhnliches passierte. Bis dahin heiratete sie, bekam zwei Kinder und zog um nach Blackpool.

 

1950 gründete sie einen neuen Zirkel, da sie mit ihrem ersten Zirkel nicht viel Erfolg hatte und diesmal hatte sie Glück.

 

Ihre Séancen waren außergewöhnlich. Die Séancen begannen meist mit Beten und Konzentrationsübungen von Nixon. Sie saß in der Mitte (auf einem Stuhl, auf einer Bühne). Hinter ihr ein schwarzes Tuch und vor ihr ein Tisch. Auf dem Tisch befand sich dann eine Lampe mit einer roten Glühbirne, die ihre Gesicht anstrahlte (von unten). Mrs. Nixon zog dann ein schwarze Bluse über ihre Kleidung. Die Zuschauer (meist Angehörige von Verstorbenen) nahmen vor der Bühne in einer Reihe Platz. Das Licht wurde gelöscht und die Lampe angeschaltet.

 

Mrs. Nixon versetzte sich in Trance und der Kontrollgeist Paul fing an, durch Mrs. Nixon zu sprechen. Er sprach eine Beschwörung und versuchte, so gut es ging, die Anwesenden aufzuklären (wie genau eine Transfiguration abläuft).

Dies war für die meisten schon sehr beeindruckend. Mrs. Nixon bekam von alle dem schon gar nichts mehr mit.

 

Nach Pauls Ansprache, meldete sich die Geistheilerin von Mrs. Nixon zu Wort. Sie sprach einige heilende Worte und danach fiel der Kopf von Mrs. Nixon nach vorne. Es war totenstille im Raum. Als sie den Kopf wieder hob, hatte das Gesicht von Mrs. Nixon die Züge von Schwester Edith angenommen. Sie lenkte nun die gesamte Séance und erschien auch immer mal wieder zwischen den Transfigurationen.

 

Dies klingt doch schon erstaunlich genug oder? Aber es gibt noch mehr erstaunlichere Einzelheiten von den Séancen.

Auserwählte Angehörige werden von dem Kontrollgeist gefragt, ob sie bereit seien ihre Transfiguration zu empfangen. Wenn der Betroffene dann mit "Ja" antwortet, sinkt der Kopf des Mediums wieder nach vorne und wenn der Kopf diesmal wieder hoch kommt, hat er genau das gleiche Gesicht (Stimme) wie die/der Verstorbene. Mit Gesicht meine ich exakt alle Züge, die der/die Verstorbene hatte (sogar Gesichtsbehaarung, Falten oder ähnliches). Unglaublich! Ja, und genau deswegen auch so faszinierend.

 

Mary Staddon hatte so eine Geist-Begegnung mit ihrem Vater und ihrer Großmutter. Zunächst wurden nur die Daten ihres verstorbenen Vaters genannt (Religion, Name, Geburtsdatum) und ein paar andere Details von ihr und ihrer Familie. Auch sie wurde, von Schwester Edith, gefragt ob sie bereit sei. Sie antwortete laut mit "Ja". Das Gesicht von Mrs. Nixon begann sich zu verändern. Sie bekam ein Schnurrbart(!) und durchdringende Augen. Ihr Gesicht nahm eine deutliche männliche Veränderung an. Mary Staddon war so glücklich, dass sie Tränen in den Augen hatte. Dort zwinkerte ihr Vater ihr zu und sagte ihr außerdem, dass sie die Ohren steif halten solle. Dies soll einer seiner typischen Sprüche gewesen sein und auch das zuzwinkern war sehr typisch für ihren Vater. Das kann doch alles kein Zufall gewesen sein, oder?

Danach nahm das Gesicht die Form von ihrer verstorbenen Großmutter an. Mary erkannte sie sofort an ihren süßen Hängebäckchen und ihren anderen bekannten Zügen. Später erkannte sie dann noch ihre verstorbene Tante. Man kann sich vorstellen, wie sich Mary gefreut haben muss. Immerhin hat sie drei Menschen, die sie über alles geliebt hat, innerhalb kürzester Zeit wieder gesehen. Würde das nicht jeder wollen? Noch einmal seine Verstorbenen Liebsten wieder sehen?

 

So eine Séance nahm Mrs. Nixon immer sehr mit und danach war sie immer sehr erschöpft und wirkte sogar oft sehr krank. Es dauerte Tage bis sie sich wieder richtig regenerierte hatte.

 

An dieser Stelle, würde ich Sie bitte, dass Sie nochmal im Internet nach Bildern von Queenie Nixons Transfiguration nachschauen (dazu einfach ihren Namen eingeben). Die Bilder von ihrer Gesichtswandlung, während der Trance, sind zwar ein wenig unscharf, aber dennoch besteht kein Zweifel das sie echt sind. Die Fotografen der Bilder sind live dabei gewesen und Experten konnten nicht bestätigen, dass die Bilder gefälscht sind. Auf den Bildern erkennt man ganz deutlich wie sich das Gesicht verändert hat. Auf den einen Bild wirkt sie eher alt und auf den anderen dann jung und frisch.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, doch eins ist klar. Eine Gesichtsveränderung und Wissen über längst Verstorbene, kann man sich doch nicht einfach aus dem Ärmel schütteln oder? Es sei den man weiß es aus erster Hand.

 

 

Carolina

21.10.2013 

Hörbericht


Außergewöhnliche Hilfe für die Polizei - Gerard Croiset

Das "dritte Auge". Mit ihm kann man angeblich mehr wahrnehmen und das Bewusstsein wird gesteigert.
Das "dritte Auge". Mit ihm kann man angeblich mehr wahrnehmen und das Bewusstsein wird gesteigert.

Ab uns zu hört man von einem Medium, dass der Polizei mit seinem paranormalen Fähigkeiten geholfen hat. Doch nur selten nimmt die Polizei diese Hilfe auch an.

Ein bekannter Fall, bei dem ein Medium aufgesucht wurde, ereignete sich am 16. Februar 1970.

 

Zunächst die traurige Vorgeschichte.

Seit dem 19. Februar 1967 wurde die 17-jährige Pat McAdam vermisst. Die Polizei konstruierte den Tag an dem sie verschwand ungefähr so.

 

Pat fuhr mit ihrer Freundin (am 18. Februar) nach Glaskow. Zumindest hatten sie das vor. Zu erst nahmen beide einen Bus nach Gretna und von dort aus trampten sie weiter. In Glaskow kauften die Mädchen verschiedene Kleidungsstücke und Accessoires. Später trafen sich die beiden mit anderen Freunden, um auf eine Party zu gehen. Die Party ging bis zum nächsten Morgen.

Früh am nächsten morgen, brachen die beiden jungen Frauen auf, um den Bus nach Hause rechtzeitig zu bekommen. Es kam jedoch ganz anders als geplant. Am Hauptbahnhof angekommen, fanden sie eine Mitfahrgelegenheit. Ein netter Trucker bot ihnen an sie ein Stück mit zu nehmen. Dieses scheinbar nette Angebot schlugen die beiden nicht ab. Auf der Strecke machten sie noch eine kurze Pause um schnell etwas zu essen. Pat verstand sich anscheinend sehr gut mit dem Fahrer des LKWs, denn während ihre Freundin im LKW einschlief, unterhielten sich die beiden sehr viel. In dem kleinen Ort Annan lebte Pats Freundin. Dort ließ der LKW Fahrer sie aussteigen und fuhr mit Pat weiter. Nur der LKW Fahrer hat sie das letzte mal lebend gesehen. Dieser sagte später aus, dass er Pat in der Nähe von Dummfries raus gelassen hätte. Es konnte nie bewiesen werde, das er Pats Mörder war.

 

Die ganze Umgebung wurde abgesucht, aber leider ohne Erfolg. Pat hatte ihr ganzes Hab und Gut bei ihren Elter gelassen. Wäre doch ungewöhnliche wenn jemand, der ausreißen möchte, seine ganzen Sachen einfach zurück lässt.

 

Die Polizei wusste einfach nicht weiter und nur durch ein Zufall erfuhren sie von einem Hellseher (Gerard Croiset), der schon einmal der Polizei geholfen hatte. Zwar wurde in dem Fall die Leich der Vermissten nie gefunden, aber er hatte der damaligen zuständigen Polizei wichtige Hinweise gegeben.

 

Also machte sich der zuständige Kommissar auf den Weg zu dem Hellseher. Er zeigte dem Hellseher das Foto von Pat und wollte ihm gerade die Geschichte zu der Vermissten erzählen, als Croiset sagte, dass er keine weiteren Details haben wolle. Die einzigen Fragen die man ihnen beantworten sollte waren, ob das Mädchen zu Hause glücklich war und wo genau sie das letzte mal gesehen wurde. Der Kommissar beantwortete seine Fragen und zeigte auf einer Karte, wo Pat das letzte mal gesehen wurde. Croiset "sah ein Fernfahrerlokal, einen Tannen bewachsenen Hügel und ein Flussufer mit freiliegenden Baumwurzeln". Außerdem "sah er eine flache Brücke mit grauen Rohrgeländern". Wenn man diese überqueren würde, würde man zu einer kleinen Farm kommen, die allerdings schon lange leer stünde. Werbeanzeigen waren an dem alten Farmhaus genagelt und um dem Haus herum war ein weißer Zaun. Er zeichnete dem Kommissar schnell alles auf. Dieser bedankte sich und verließ dann fürs erste den Hellseher.

 

Sie suchten noch einmal die ganze Gegend ab, bis sie tatsächlich den Platz fanden, den der Hellseher beschrieben hatte und alles sah ebenfalls genau so aus, wie es der Hellseher beschrieben hatte. Die Brücke, die alte Farm, der weiße Zaun und die Werbeplakate. Der Kommissar bekam Gänsehaut als er den Ort sah.

Doch finden konnten sie dennoch nichts konkretes. Also fuhren sie mit Pats Bibel zurück zu Croiset. Sie zeigte dem Hellseher Fotos von dem Ort den er gesehen hatte und Croiset war hell auf begeistert. Immerhin hatte er genau das gesehen, ohne vorher auch nur in der Nähe gewesen zu sein.

 

Dann gaben sie ihm die Bibel des vermissten Mädchens. Als er die Bibel des Mädchens berührte, wurde er ganz blass und ruhig. Dann sagte er mit kalter Stimme: "Sie ist tot." Er war sich völlig sicher und behauptete außerdem, dass die Leiche irgendwo in dem Gebiet sein müsse, das er gesehen hatte. Sie solle in einer Art Höhle unter den Baumwurzel sein. Dann sah der Hellseher vor seinem geistigen Augen noch ein altes Auto in der Nähe und genau daneben eine Schubkarre. Mehr konnte auch er erst einmal nicht erkennen.

 

Die Polizisten machten sich also wieder auf die Suche. Tatsächlich fanden sie nach einiger Zeit des Suchens genau das beschriebende Auto mit der Schubkarre daneben.

Die Polizisten die bei dem Einsatz dabei waren, waren völlig entgeistert. Wie was so etwas möglich? Der Hellseher schwor noch nie an diesem Ort gewesen zu sein und hatte auch keinerlei Informationen von jemanden. Also musste er es doch wirklich gesehen haben, oder? Der Kommissar hegte keinen Zweifel mehr. Croiset hatte übernatürliche Kräfte, dessen war er sich sicher.

 

Unter den Baumwurzeln, wo sich die Leiche des Mädchens befinden sollte, lagen lediglich ein paar Kleidungsstücke (zerrissen) und eine Handtasche. Jedoch gehörten diese Sachen nicht Pat. Man war wieder ratlos und fand keine neuen Spuren. Also fuhr der Kommissar wieder einmal zu Croiset. Dieser sah ein neues Detail. Vor ihrem Tod hatte sich Pat mir einem Mann unterhalten. Croiset beschrieb diesen und sagte auch, dass in der Nähe kürzlich Bäume gefällt wurden.

 

Wieder trafen all diese Hinweise zu. Doch ein Mann der Beschreibung wurde niemals gefunden. Croiset behauptete noch, dass die Leiche von Pat durch den Fluss gespült wurde, kurz an den Wurzeln des großen Baumes hingen blieb und dann raus aufs Meer gespült wurde.

Die Leiche des jungen Mädchens wurde nie gefunden. Doch es ist sicher, dass ohne die Hinweise des Hellsehers nicht mal ein wenig über ihren Tod bekannt geworden wäre.

 

Es ist eigentlich offensichtlich, dass Croiset ein Hellseher war und dazu noch ein ziemlich Guter.

Oder war er doch einmal an dem Ort gewesen, vor langer Zeit und hatte einfach nur ein ziemlich gutes Gedächtnis?

Der LKW Fahrer wurde später an zwei anderen Morden angeklagt und schuldig gesprochen. War er doch für Pats Tod verantwortlich? Immerhin gab es zu dieser Zeit auch noch nicht genug Methoden um den Mörder hundert Prozentig zu enttarnen. Durch diesen Fall bekam Croiset ansehen bei der Polizei und wurde auch bei späteren Einsätzen immer wieder zu rate gezogen. Immer stimmten seine Aussagen mit dem Tatort und dem Opfer überein.

1980 verstarb Gerard Croiset und so musste die Polizei leider, auf einen sehr wichtigen Helfer verzichten.

 

 

Carolina

01.12.2013

Hörbericht


Der Meister der Magie - Carmine Mirabelli

Carmine Mirabelli (auch unter den Namen Carlo/s Mirabelli bekannt)
Carmine Mirabelli (auch unter den Namen Carlo/s Mirabelli bekannt)

Heute möchten wir Ihnen von einem der großartigsten Medien seiner Zeit berichten. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren als Carmine Mirabelli (oder auch Carlo/s Mirabelli). Machen Sie sich bereit für einen langen und spannenden Bericht. Doch was genau ist so besonders an diesem Mann? Nun, jeder guter Bericht fängt zunächst erst einmal mit der Vorgeschichte an.

Carlos wurde am 2. Januar im Jahre 1889 in Brasilien geboren. Er kam jedoch nicht als Medium auf die Welt. Er war ein ruhiger kleiner Junge, der stets gewissenhaft seine Arbeit erledigte. Umso suspekter war es den Leuten um ihn herum, als er mit 25 Jahren erzählte, er könne die Geister von verstorbenen sehen. Die Leute verspotteten ihn und entwickelten sogar Hass gegen ihn, weil er so einen Unfug erzählte.

Er arbeitete zu dieser Zeit in einem Schuhgeschäft und genau dort fing alles an. Ständig passierten um Carlo herum viele seltsame Dinge. Gegenstände vielen herunter, flogen umher, trafen andere Angestellte und gingen schließlich kaputt. Eine Zeit lang machte sich sein Chef nichts daraus, doch als immer mehr Gegenstände kaputt gingen, wurde er wütend. Er beschuldigte Carlos dies alles zu fabrizieren und schmiss ihn kurzerhand raus. Seine Eltern waren besorgt und schickten ihn in eine Nervenheilanstalt. Dort sollte er untersucht und beobachtet werden. Doch die Ärzte vor Ort hielten ihn für vollkommen gesund, jedoch auch nicht für ganz normal. Es war für die Ärzte nicht leicht dies zu formulieren. Deswegen dokumentierten sie die Vorfälle.

Sie schrieben, dass der junge Carlos wohl irgendwie innere Kräfte besitzen musste. Nur durch bloßes Ansehen eines Objektes, konnte er dies schweben lassen. Schweben durch den ganzen Raum oder rotieren. Was er gerade wollte. Die Ärzte schickten ihn völlig fasziniert, aber auch mit einer Art Angst nach Hause.

Schnell wurde ihm klar, dass er anders war und er machte seine Gabe zum Beruf. Er wurde das größte Medium seiner Zeit. Er beherrschte das Hellsehen, die Telepathie, die Präkognition und das automatisches Schreiben (wohl bemerkt in über dreißig Sprachen, die er alle nicht beherrschte wenn er nicht in Trance war).

 

Seiner magischen Fähigkeit waren keine Grenzen gesetzt. Er konnte in Trance Instrumenten aller Art spielen und wunderschön singen. Und das waren nur kleine Beifallsbekundungen. Er materialisierte Tote und ließ diese schweben. Selbst wenn er mal keine Vorstellung gab und einfach nur Essen wollte oder durch die Straßen zog, bewegte oder schwebte etwas in seiner Gegenwart. Manchmal fing ein Objekt sogar Feuer.

 

Er machte keinen Hehl aus seinem Talent und gab sehr oft Vorstellungen. Viele Kritiker und schwer zu überzeugende Leute waren mit dabei. Wenn diese später den Raum verließen, war jeder einzelne von Ihnen überzeugt, dass seine Fähigkeit echt sein musste. Carlos gab die Vorstellungen auch mitten am Tag. Das alleine überzeugte schon viele, da er so nichts verstecken konnte. Der Raum war vom Tageslicht durchflutet und man konnte alles überblicken und fand doch nichts.

 

 

Doch natürlich gibt es immer wieder Menschen, die nicht daran glauben und alles als bloßen Humbug sehen. Dadurch begann Mirabelli mit Experimenten anzufangen. Außerdem ließ er alle Experimente genauestens dokumentieren und sich ständig, oder seine Hilfsmittel, kontrollieren. Er ließ volle Wasserflaschen durch den Raum schweben, während zwei Männer seine Hände fest hielten (diese Männer waren willkürlich ausgesucht worden und hatten Mirabelli vorher noch nie gesehen).

Ein großes Experiment, welches alle Beteiligten zum Staunen brachte, war sein berühmtes schwebe, verschwinde und singe Experiment. Er ließ sich an einem Stuhl fesseln (mit Handschellen). Erst erzitterte nur leicht der Stuhl und dann erhob sich Mirabelli auf dem Stuhl in die Luft. Er schwebte. Dann löste er sich vor alle Augen einfach in Luft auf. Der Stuhl und die Handschellen, fielen mit einem lauten poltern zu Boden. Dann hörte man erst ganz leise und dann schließlich lauter jemanden singen. Es kam aus dem Nebenraum. Und genau da fand man Mirabelli. Er saß auf einem Stuhl und sang sich die Kehle aus dem Leib. Bei einem solchen Experiment wurde Mirabelli sogar fotografiert. Keiner konnte das Foto oder den Vorfall als Fälschung aufdecken (an dieser Stelle bitte ich Sie, seinen Namen später einmal in einer Suchmaschine einzugeben und zu suchen. Dort werden Sie das Foto ganz sicher finden).

 

Ich weiß, dass sich dies für Sie alles unglaublich oder eher unglaubwürdig anhören muss. Dennoch kann ich Ihnen sagen, dass all diese Vorfälle, all seine Experimente sehr gut dokumentiert sind und es nie einen Beweis dafür gab, dass er Schwindelte. Selbst Forscher und Ärzte, die immer bei seinen Experimenten anwesend waren, glaubten an seine Fähigkeiten. Sie untersuchten alles, stellten alles auf den Kopf. Sowohl vor der Show, mitten in der Show als auch nach der Show. Nie wurde etwas gefunden.

 

Ich kam schon einmal darauf zu sprechen, dass diese magischen Vorfälle auch passierten wenn Carlos es gar nicht wollte oder zumindest gar nicht vorhatte.

An einem Tag wollte Carmine mit einigen seiner Freunde, einen Bekannten besuchen. Alle stehen also dort am Bahnhof und warten auf den Zug. Mirabelli tat das was er am besten tat, er verschwand plötzlich. Seine Freunde waren völlig aufgeregt. Nicht das er unter einen der fahrenden Züge  geraten war. Sie suchten nach ihm und riefen vorsichtshalber den Bekannten an, um Bescheid zu geben dass sie später kamen. Bei Gott oder gar nicht wenn Mirabelli tot war. Doch zu aller erstaunen, fragte der Bekannte warum die Freunde sich denn so aufregten. Mirabelli hatte vor einigen Sekunden geklingelt und war fröhlich in sein Haus spaziert. Er war schon längst vor Ort. Nun stellen Sie sich mal vor, das hau liegt 80 Kilometer von dem Bahnhof entfernt. Glauben Sie es oder lassen Sie es bleiben.

 

Einige Forscher waren sehr an Mirabelli interessiert, ob nun um seinen angeblichen Schwindel aufzuklären oder um vielleicht selber diese Fähigkeiten zu erlangen. Daher fragten Sie Mirabellis Sohn, wie genau es denn zu Hause ablief. Nun hatten sie den feinen Mirabelli. Gleich würde der Sohn alles zugeben. Jeder wusste, dass Mirbellis Sohn dem Spiritismus sehr skeptisch gegenüber war. Doch seine Aussagen überraschten sie. Er war es langsam leid das sein Vater andauern Sachen zum Schweben brachte. Eines Tages starrte der Vater beim Essen einfach nur eine schöne teure Vase an. Sie erhob sich langsam und schlug mit voller Wucht gegen die Wand. Möbel schwebten umher und nicht selten wurden Bewohner des Hauses unter ihnen begraben, Teller wanderten umher, Kleidung fing Feuer oder Vorhänge schwebten, ohne jeglichen Luftzug, wild umher.

 

Ob sein schweben, seine Telepathie oder auch seine Teleportation mit Geistern zu tun hatte und diese ihm halfen bzw. erst dafür sorgten, dass er schweben konnte? Oder starrte er die Gegenstände an und seine Helfer Geister hoben und schwirrten damit durch die Luft? Hoben ihn durch die Luft?

1951 war es dann ganz plötzlich aus mit dem Zauber und niemand hätte das voraus gesehen. Am wenigsten wohl Mirabelli selber. Er wurde von einem Auto überfahren. Schon seltsam oder? Da kann ein Mann Objekte bewegen, sich in Luft auflösen und sich an weit entferne Orte teleportieren und dann sah er nicht einmal das Auto, welches mit rasender Geschwindigkeit heran fuhr. Er sah es nicht im hier und jetzt und er sah es nicht voraus. Keiner seiner Geister warnte ihn.

 

 

Carolina

27.09.2015

Hörbericht


Nachricht aus dem Jenseits

[Bild: pixabay.com - Andrys]
[Bild: pixabay.com - Andrys]

[Die Namen der Personen, in dem nun folgenden Vorfall, sind uns leider nicht bekannt.]

 

Es war ein Schock für die junge Frau und ihren 4-jährigen Sohn, als ihr Ehemann und Vater verstarb. Nun gab es nur noch die beiden. Wie soll man damit umgehen? Wie kann das Leben nach so einen Schicksalsschlag nur weitergehen? Doch sie musste stark sein für sich und ihren Sohn. Natürlich vermissten beide ihn, doch sie versuchten, so gut es eben ging mit der neuen Situation umzugehen.

Eines Tages sah sie ihren Sohn etwas auf einem Stück Papier zeichnen. Er malte so gerne und sie sah ihn immer gerne dabei zu. Ein kleines Lächeln spielte sich um ihre Lippen ab. In so einem Moment, war sie glücklich, trotz alle war passiert war.

 

Sie sah ihm noch eine Weile zu und machte sich dann wieder an die Arbeit. Sie hatte eine Angestellte, die ihr ein wenig bei ihrer Arbeit zu Hand ging.

 

Am nächsten Tag räumte die junge Mutter ein wenig auf. Es hatte sich so einiges angesammelt. Sie schaute auch in dem Briefkasten nach. Jede Menge Werbung, Rechnungen und ein Zettel mit wirren gekritzelt darauf. Da hatte sich wohl jemand einen Scherz erlaubt. Sie legte die Briefe und den Zettel zunächst einmal auf den Tisch. Darum würde sie sich später kümmern.

Einige Zeit später, hörte sie, wie jemand ihren Namen rief und dachte schon es sei etwas mit ihrem Sohn passiert. Doch als sie zu ihrer Angestellten eilte, sah sie schnell, dass diese den vollgekritzelten Zetteln in den Händen hielt. Mist, den Zettel wollte sie vorhin doch schon in den Müll schmeißen.

Die Frau war überrascht, als die Angestellte ihr erzählte, dass es sich dabei um die sogenannte Kurzschrift handelt. Mit Hilfe der Stenografie, ist es möglich normalen gesprochene Sprache mitzuschreiben oder eigene Ideen oder Notizen sehr schnell aufzuschreiben.

Aber Moment mal. Ihr Ehemann war der Kurzschrift doch mächtig gewesen. Hatte sie ihren Sohn nicht dabei gesehen, wie er gestern am Briefkasten stand und etwas hinein warf?

Die Angestellte der Frau war der Kurzschrift ebenfalls mächtig und übersetze den Brief. Er fing mit folgenden Zeilen an:

 

„Meine Geliebte…“

 

So hatte ihr Ehemann sie immer genannt. In der Nachricht war außerdem noch die Rede von einem Bankfach, die Information wo es sich befand und die Zugangsdaten.

Wie war der Brief in den Briefkasten gelangt? Hatte der Ehemann vielleicht einen Freund beauftragt, nach seinem Tot diesen seiner Frau zu überreichen?

Doch die junge Mutter ist sich sicher, dass sie ihren Sohn dabei sah, wie er eben diesen Brief schrieb und ihn danach in den Briefkasten warf. Sie befragte ihren Sohn später zu dem Brief, doch dieser konnte sich an nichts erinnern. Dies sind typische Anzeichen für eine Übernahme durch einen Geist. Man beginnt in Trance Zustand zu reden oder zu schreiben. Danach kann sich das Medium meist nicht mehr an das Geschehene erinnern.

Auch wenn es unmöglich scheint, so scheint es doch, dass der Vater durch seinen Sohn die Nachricht an seine Ehefrau verfasste. War es möglich, dass ihr Vater und Ehemann, auch nach seinem Tod, über die beiden wachte? Der Junge verfiel danach nie wieder in einen Trancezustand.

 

 

Carolina

18.12.2016

Hörbericht