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Überblick

 


Mysteriöse Bekanntschaft mit Menschenaffen

Auf fast allen Kontinenten der Erde werden menschenähnliche Primaten entdeckt:

 

Bigfoot- Nord Kalifornien, Süd Oregon/

Sasquatch- West-Kannada/

Maricoxi- Süd-Amerika, Nord/

Chuchunaa- Nord-Ost Sibirien/

Almas- Kasachstan bis runter zum Iran/

Yeti- Tibet und Nepal/

Xueren- Nord-Ost China/

Hibagon- Süd Japan/

Yowie- Ost-Australien

Rot: Sichtungsgebiet – Orange: vermutetes Verbreitungsgebiet 

 

 

In der weiten Wildnis auf der Erde, ob zu Meer oder Land, gibt es noch viele unentdeckte Lebewesen, die es noch nie auf den Labortisch der verrufenen Forschung geschafft haben. Nur ab und zu werden

sie von Augenzeugen gesichtet, Fotos von ihnen geschossen oder von ihren Spuren werden Gipsabdrücke gemacht und die Größe bemessen.

 

Yeti, Bigfoot, de Loys Affenmensch, der Almas und viele andere menschenähnliche Wesen treiben sich allen Anschein nach dort draußen herum.

 

In verschiedenen Kapitel werden wir die Bekanntesten von ihnen näher begutachten und die Berichte der Augenzeugen aufführen, um herauszufinden wie so eine Spezies bis zum heutigen 21. Jahrhundert in unserer übersichtlichen Welt überleben konnten.

  

Nach Meinung der Forschung sind diese humanoiden Lebewesen Abkömmlinge der letzten Eiszeit. Also eine Art Neandertaler die bis heute überlebt haben. Was sich soweit plausibel anhört. Eine andere These besagt, dass sich in den letzten 30000 Jahren eine eigene Art entwickelte, die sich nun langsam, weil ihr normaler Lebensraum zerstört wird, aus ihren natürlichen Kreisen herausbewegt.

 

Eine kurze Information nebenbei, in unserer Genetik sind noch 2,3% Neandertalergene enthalten. Die letzten Neandertaler sind kurz nach der Eiszeit ausgestorben. Und genau die Allerletzten haben sich noch bei den Homo sapiens integrieren können und fortgepflanzt.

Dies ist nun aber schon etwas länger her, nämlich wie schon oben beschrieben ca. 30000 Jahre!

 

Wie kann es also sein, dass noch einige von ihrer Art überlebt haben? Ganz einfach. Stellen wir uns vor, man bestreut eine unebene Fläche mit Sand und gießt danach Wasser darüber. An den holprigsten Stellen wird Sand bleiben, an den andern nicht. Bei den Sichtungen ist es in etwa so vergleichbar, denn sie wurden alle in ziemlich spärlich bewohnten Gegenden gemacht, in denen die moderne Zivilisation noch nicht Einzug gehalten hat. Yeti, Bigfoot und andere Artgenossen meiden die Menschen, so viel ist sicher.

 

Es wird immer grob von zwei Arten von menschenähnlichen Probanden unterschieden.

 

Der Schneemensch (Yeti und Verwandte)

ist als groß und stämmig beschrieben und außer an Händen, Füßen und Gesicht vollkommen mit Fell (Haar) bedeckt. Die Augen sind groß und meist Schlitze, die Nase ist dick und klumpig. Es hat meist riesige Hände und Füße, die einer Kreuzung aus Mensch und Affe ähnlich sind. Sie können, allen Anschein nach, 1,70 Meter - 2,10 Meter groß werden.

 

Der Waldaffenmensch (de Loys Affen und Verwandte)

ist als klein und kräftig beschrieben und außer einzelnen Partien auf Gesicht, Händen und Füßen am ganzen Körper behaart. Die Augenform und -größe stimmen in fast allen Fällen mit der des Menschen überein, haben aber eine wilde, dunkle Umrandung. Die Nase ist ähnlich die eines Schimpansen oder einer anderen Affenart. Es hat normal große Hände und riesige Füße, die sowohl einem Mensch als auch einem Affen ähneln. Diese menschenähnlichen Wesen werden wahrscheinlich 1,40m-1,60m groß.

 

Dies war also eine kleine Einführung in die Theorien von Yeti und Co. In den von Zeit zu Zeit veröffentlichten Kapitel gehen wir weiter auf die Fälle ein.

 

 

Carsten

30.03.13

Hörbericht


De Loys Affenmensch

Gibt es zwischen Mensch und Affen Arten, die bis in die Neuzeit hinein unentdeckt blieben?

 

Die Forschungsgruppe, von und mit Franc´ois de Loys hätte diese Frage mit: ,,Nein dies ist nicht beweisbar!“ beantwortet. Desto erstaunter waren sie von ihrer Entdeckung 1920 im mittleren kolumbianischen-venezianischen Regenwald. Die Expedition startete 1917, sollte gut drei Jahre andauern und von einer zwanzigköpfigen Truppe, inklusive de Loys, bewältigt werden. Das Ziel war es, eventuell neue Erdölfelder ausfindig zu machen und zu kennzeichnen. Die Expedition wurde des Öfteren von den aggressiven Stämmen der Motilone-Indianer gestört, weshalb die Truppe um ein paar Köpfe schrumpfte.

 

Krankheiten und Angriffe von wilden Tieren trugen ebenfalls zur Dezimierung bei. 1918 (nach Aussage der Expeditionsmitglieder war es September) traf der Trupp am Rio Tarra ein und ging weiter seinem Flusslauf entgegen, als sie am zweiten Tag gegen Mittag von zwei Affen angegriffen wurden, die aus dem dichten Dschungel herausstürmten. Auf den zweiten Blick stellte sich aber heraus, dass dies keine normalen Affen sein konnten, weil sie auf den Hinterbeinen standen und auch gehen und laufen konnten.

 

Die Tiere verhielten sich sehr aggressiv und äußerten das durch lautes Schreien. Die beiden Menschenaffen warfen mit Kot und abgerissenen Stöcken, um die Eindringlinge aus ihren Territorium zu vertreiben. Die Truppe formierte sich rasch und eröffnete das Feuer auf die Kreaturen.

Die Wesen erschraken und rannten in schwankender Bewegung hintereinander fort. Eines der beiden Menschenaffen blickte zurück und stellte sich schützend hinter den anderen. De Loys Expeditionsmitglieder trafen das Tier erfolgreich und das andere verschwand wieder in den Dschungel. Das erlegte Tier wurde sorgfältig bestaunt und auf eine Brennstoffkiste platziert. Sein Kopf wurde mit Hilfe eines Stockes fixiert, damit der leblose Körper nicht umkippen konnte.

 

Die Messung und laienhafte Untersuchung ergab, dass das Wesen 1,50 Meter groß war, ein Weibchen sein musste, am ganzen Körper, mit Ausnahme am Gesicht, den Hand- und Fußflächen mit braun-rotem Fell (oder Haar) bedeckt war und menschenähnliche Gesichtsmerkmale besaß. Augenscheinlich war der Menschenaffe eine Mischung aus Mensch, Orang-Utan und Klammeraffe. Wegen der schlechten Transportmöglichkeiten und der Tatsache, dass sie den Körper nicht konservieren konnten, entschieden sich die Männer, 14 Fotos von der Kreatur zu machen und ihren Leichnam zurückzulassen. Auf der weiteren Reise gingen die meisten Fotos durch das Kentern eines Bootes verloren, nur das Foto, welches de Loys bei sich trug konnte das Missgeschick überstehen.

 

Verschiedene Anthropologen untersuchten später das Bild und bezeugten deren Echtheit. Ein paar der Leute wollten schon von einer Sensation sprechen, weil eine neue Art, ein Bindeglied zwischen Menschen und Affen oder eine neue evolutionäre Spezies entdeckt wurde. Das einzige Problem hierbei war, dass erst ein realer Körper zur Obduktion und Forschung bereitstehen muss, um deren Existenz anzuerkennen. Aber es gibt weitere Beweise, die bezeugen, dass es die unentdeckte Kreatur gibt

 

Walter Raleigh berichtete 1595 nach seiner Guyanaexpedition, dass die Einheimischen des Regenwaldes verstört von einem menschenähnlichen Affen redeten, der ohne zu zögern Menschen attackiert. So seien schon Männer getötet, Kinder und Frauen verschleppt und nie wieder gesehen worden. Auch Alexander von Humboldt konnte den Indianern ein paar Augenzeugenberichte

 entlocken, die auf das selbe hinausliefen. Die Menschenaffen seien gefährlich und würden nur abgenagte Knochen von Menschen übrig lassen.

 

Der Menschenaffe wurde von den alten Einwohnern Südamerikas auch einfach ,,Didi“ genannt, weil er so ähnliche Laute fabrizierte. De Loys und sein Team sagten aus, dass das Wesen Laute wie ein Schimpanse macht. Also umgangssprachlich Didi? Leider müssen wir uns damit begnügen, dass bis heute keine weiteren Spuren von diesem Menschenaffen ausfindig gemacht wurden und vielleicht außer Knochen auch nie andere finden werden, denn der südamerikanische Regenwald wird kleiner und kleiner. Vielleicht ist diese Art Vorgänger des Homo sapiens schon längst seit den 1950er ausgestorben?

 

 

Carsten

28.07.13

Hörbericht


Der große Bigfoot/Sasquatch

Wenn auch das Thema “Bigfoot“ (kanadisch auch “Sasquatch“) in den letzten Jahren wegen so manchen Lügengespinsten in Verruf geraten ist, ist es auch heute dennoch ein ziemlich aktuelles Thema.

So manche datierten Beweise und Sichtungen verweisen glaubhaft auf die Existenz der Wildmenschen. Die ersten Erwähnungen fand das Wesen bei den Indianern Nordamerikas. In Kanada berichteten schon die Inuit, dass sich ein stark behaartes Wesen in der kalten Wildnis des Landes herumtrieb. Die Bigfoot-Sichtung der ansässigen Indianer in Nordkalifornien, 1856, brachte das Thema schließlich zum ersten mal in die U.S. Bevölkerung.

 

Die allgemeine Faszination, dass sich eine Art “Vormensch“ in der weiten Wildnis Nordamerikas herumtrieb, erstaunte und verstörte die meisten Menschen. Die erste gut beschriebene Sichtung eines Bigfoots stammte von Roger Patterson und Robert Gimlin. Die beiden Männer waren 1967 erneut auf der Suche nach dem wilden Wesen. Sie waren schon über eine Woche unterwegs, als sie am Freitag, dem 20. Oktober, am Bluff Creek, einem kleinen Fluss, der in den Klamath River mündet, ein seltsames Wesen entdeckten. Das von ihnen als „höchstwahrscheinlich weiblich“ beschriebenen Bigfoot, würde von dem plötzlichen Besuch, wie es scheint, aufgeschreckt und suchte das Weite.

 

Die Pferde der beiden Männer erschraken vor dem Wesen, was laut späterer Aussage an dem wilden Geruch und dem Aussehen des Bigfoots lag. Roger Patterson wurde sehr unsanft von seinem Pferd geworfen, was in Panik versuchte zu fliehen. Nach dem Fall stand Patterson auf und holte seine 16-mm-Filmkamera aus der Satteltasche des verschreckten Pferdes. Diese hatte er so gut wie immer dabei, um eventuell Filmmaterial als Beweismittel aufzunehmen. Auf dem Videomaterial sieht man ein Wesen, was mit langsamen, aber gezielten Sprüngen, das Weite suchte. Das Video brach bei Pattersons Verfolgungsjagd ab, der Film war verbraucht.

 

Die penibel beschriebenen Berichte beider Männer und der Beweisfilm sind bis heute einer der Hauptbeweise der Existenz Bigfoots. Jedoch muss man auch folgende Faktoren hierzu einräumen. Robert Patterson war ein fanatischer Sucher des Wesens, soll heißen, er tat kaum was anderes, als auf der Suche nach Bigfoot zu sein und verfechtet seine Vermutungen hart und gezielt. Viele Experten meinen, dass es sich auf dem Video, um einen der beiden Männer im Kostüm handelt. Hierzu kommt ebenfalls der Aspekt, dass Ray L. Wallace (auch bekennender Bigfoot- Forscher) zu dieser Zeit falsche Spuren legte, was eine Enthüllung des Sohnes Michael Wallace 2002 anscheinend bewies. Auf verschiedenen Fotos erkannte man, wie Ray L. Wallace geschnitzte, übergroße Füße in die Kamera hielt.

 

Die Annahme, dass verschiedene und durchaus ernst zunehmende Bigfootsucher nur auf den Streichen und Marketingaktionen verschiedener Firmeninhaber der Region zu dieser Zeit reingefallen sind, ist falsch. Es gibt viele Zeugenberichte, entweder von Laien oder auch Experten, die einem gewissen Wahrheitsgehalt beinhalten. Bei fast jeder schwierig zu beweisenden Behauptung gibt es schwarze Schafe, die der Sache ziemlich schaden und eher im eigenem Interesse handeln anstatt der Lösung des Rätsels beizuwohnen.Wenn man alle glaubhaften Berichten miteinander vergleicht, entdeckt man verschiedene, eindeutige Parallelen.

 

Der Bigfoot oder auch Sasquatch, soll die folgenden Merkmale besitzen: Der Bigfoot soll 2,10 Meter - 2,60 Meter groß sein, rot-braunes Fell/Haar tragen, ein paar “große Füße“ besitzen, die eine Länge von 36-42 cm und eine Breite von 12-16 cm haben sollen. Der Bigfoot besitzt keinen normalen Hals, wenn nur einen Ansatz, der direkt in den Kopf übergeht. Die Arme gehen bis über die Knie, sind also abnormal lang. Der Bigfoot besitzt eine kräftige und starke Körperstruktur. Der Geruch des Wildmenschen soll sehr wild und ekelerregend sein. Im Gegensatz zu den kleineren, menschenähnlichen Wesen scheint der Bigfoot eher scheu und defensiv zu sein.

 

Die verschiedensten Fälle, in denen ein Bigfoot gesichtet wurde, werden wir Ihnen noch in verschiedenen Berichten vorstellen. Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse deuten jedoch auf die wirkliche Existenz des Bigfoots hin. Eine Forschungskommission hat allen Anschein nach genügend mediales und materielles Beweismaterial gesammelt, die diese Behauptung untermauert. Die Forschungen und Nachstellungen in den Wäldern Kentuckys und anderen Orten sollen 500.000 Dollar gekostet haben. Ist die Existenz also nahtlos bewiesen? Alle Missverständnisse widerlegt? Auch die gefundenen Exkremente und Fellreste, die von unabhängigen Laboren getestet wurden, sagen aus, dass es den Bigfoot tatsächlich gibt. Nicht nur das, er bildet anscheinend eine eigene Rasse zwischen Mensch und Primaten.

 

Die unvorstellbare Erkenntnis könnte unser Artenbuch wohl veralten lassen und die Evolutionstheorie ein Stück weiter vervollständigen. Ob den Forschungsergebnissen dieser Gruppe zu 100 Protzen zu trauen ist, werden wir wohl erst nach längerer Zeit erfahren, wenn die verschiedenen Tests abgeschlossen sind. Das Ergebnis wird so oder so schlecht oder gut für den Bigfoot sein. Aber es ist auf jeden Fall möglich und nicht unmöglich, dass er existiert.

 

 

Carsten

02.11.2013

Hörbericht


Der mysteriöse Minnesota Eismensch

Jeder Mensch sollte sich etwas unter dem Begriff Kuriositätenkabinett vorstellen können. Hier werden merkwürdige Dinge ausgestellt, die skurril wie bizarr, lebendig oder leblos sind. Früher war das ein willkommener Zeitvertreib, heute wohl eher seltener. Wie dem auch sei. Der heutige Fall dreht sich um solch ein merkwürdiges Ausstellungsstück. Den wenigen, die es wirklich sahen, bereitete es Kopfzerbrechen, den meisten, die davon bloß hörten, nur ein müdes Lächeln. Der Minnesota Eismensch war einer dieser Entdeckungen, die nie richtig aufgeklärt werden konnten. Was auch mit an seinem geldgierigen Besitzer lag, der allerhand Gerüchte in die Welt setzte.

 

Alles begann im Herbst 1967, als sich Terry Cullen auf einem Jahrmarkt in der Gegend um Milwaukee befand. Es sei erwähnt, dass Cullen zu dieser Zeit führender Zoologe an der University of Minnesota war. So staunte er nicht schlecht, was er dort erblickte. In einem Eisblock eingefroren befand sich eine Gestalt, die dem eines behaarten Humanoiden ähnlich war. Auf die Frage, was dieses Objekt auf einem Jahrmarkt zu suchen habe und

woher es kam, antwortete Frank Hansen, der augenscheinliche Besitzer des Geschöpfs: „Es wurde an der Sibirischen Küste von russischen Robbenfängern gefunden!“.

 

Hansen verlangte für einen Blick auf das Wesen rund 25 Cent, was ein rentables Geschäft darstellte. Terry Cullen versuchte ab diesem Zeitpunkt verschiedene Anthropologen im Umkreis des Ausstellungsgebiets zu unterrichten, dass es sich hier um ein Sensationsfund handeln könnte. Alle winkten ab und wollten sich mit dem “Ding“ nicht eingehender beschäftigen. Herr Cullen blieb hartnäckig und verfolgte den Bigfoot-Verschnitt. Die Reise führte zu Ausstellungsorten wie Wisconsin, Illinois und Minnesota. Überall bat er um Unterstützung um das Wesen gefangen im Eis professionell untersuchen zu können.

 

Ende des Jahres 1968 wurde Terry Cullen bei Ivan T. Sanderson fündig. Ein Zoologe, der sich besonders für fehlende Arten in der Evolutionsthese interessierte. Er und Cullen brachten den belgisch-französischen Kryptozoologen Bernard Heuvelmans dazu, der sich zufälligerweise zu dieser Zeit auf der Farm von Sanderson einfand, sich der Sache anzuschließen. Da Herr Cullen in der darauffolgenden Zeit verhindert war, unternahmen Sanderson und Heuvelmans alleine eine Fahrt nach Rollingstone (nahe Winona, Minnesota), wo sich die Farm von Frank Hansen befand.

 

Terry Cullen gab beiden Forschern noch mit auf den Weg, dass man Frank Hansen, der ein ehemaliger Jahrmarkthändler war, nicht alles glauben könne, da er seine Aussagen über das eingefrorene Wesen immer wieder veränderte oder variierte. Bei der Farm angekommen, konnten beide Forscher Hansen dazu überreden den Eismenschen untersuchen zu dürfen. Dieser befand sich in einem halbwegs klimatisierten Wohnwagen. Darin, so Hansen, solle das Wesen bis zur nächsten Ausstellung überwintern oder sicher aufbewahrt werden, bis der rechtmäßige Besitzer des Wesens dieses abholte. Denn er hatte sich den Eisblock nur ausgeliehen, der ursprüngliche Besitzer war, so Hansen, ein Millionär, der diesen aus Sibirien einschiffen ließ.

 

 

Sanderson und Heuvelmans untersuchten das Geschöpf, gefangen im Eis, rund zwei Tage. Dieses war nicht nur von dichtem Eis umgeben, sondern auch von einer Glasummantelung, angebracht zum Schutz. Da das Eis an einigen Stellen durchsichtig, an anderen wiederum milchig war, stellte es sich als schwierig heraus, das Wesen näher zu begutachten. Beide Forscher machten unter anderem Fotos, wie auch eine detaillierte Skizze des Geschöpfs. Es war ungefähr 1,80 Meter groß, behaart, besaß lange Arme und auch große Hände wie Plattfüße. Die Ohren waren ähnlich eines Schimpansen. Die Körperstellung des Wesens sagte aus, dass es wohl im Liegen verendet oder wenigstens eingefroren ist. Stutzig machte beide Forscher die Tatsache, dass sich unter dem rechten Auge des Wesens eine runde, dunkle Partie befand, die dem eines Einschussloches ähnelte.

 

Sanderson und Heuvelmans waren nun überzeugt, dass, was hier im Eis gefangen war, eine Weltsensation ist. Die Echtheit, so beide Forscher, sei unbestritten, da es sehr real aussah und auch so einen Geruch ausströmte. Denn ein nicht vom Eis bedeckter Teil der Kreatur stank nach Verwesung. Heuvelmans sah in den Humanoiden-Primaten einen Vorgänger des Neandertalers. Nach Sandersons Meinung handle es sich hier vielleicht um ein fehlendes Puzzlestück, was die Evolutionsentwicklung des Menschen untermauern könnte. Sie informierten John Napier, den Kustos der Primatensammlungen in Washington, D.C..

 

 

Er entsandte mehrere Vertreter des Museums zur Farm Hansens, die den eingefrorenen Leichnam untersuchen sollten. Dort angekommen, verkündigte Hansen jedoch, dass das Wesen nun wieder bei seinem Besitzer sei und er selbst nur noch eine gefrorene Kopie ausstelle, die er zu diesem Zwecke anfertigen ließ. Den jetzigen Aufenthaltsort des Wesens wolle und dürfe er nicht preisgeben. Verärgert und misstrauisch, ob das Ding je existiert habe, zogen die Vertreter davon. Da die Angelegenheit um den Eismenschen nun mehr als fragwürdig war, wurde sie von der Öffentlichkeit wieder vergessen.

 

Sanderson und Heuvelmans waren jedoch immer noch der festen Überzeugung, das Wesen wäre aus Fleisch und Blut gewesen. Es hätte aus Mittelasien stammen können, da dort viele Wesen dieser Art von Einheimischen gesichtet wurden (bspw. Kasachstan und Nepal ) Frank Hansen ging weiter mit sein Wesen auf Tournee. Er behauptete, diese Kreatur sei vom FBI untersucht worden und allerlei andere Dinge. Drei Modelationsfirmen an der Westküste behaupteten bereits am Ende des Jahres 1967, im Auftrag von Hansen solche Gestalten nachgebildet zu haben. Ob er dies tat, um nach der Abgabe des Originals noch Geld zu verdienen, wollte er nie bestätigen, wohl um das Geschäft nicht zu schädigen.

 

 

Der Fall endete mit vielen, vielen weiteren Behauptungen Hansens und dem Verlust des “Originals“ was nie wieder auftauchte. Außer Fotos und der Skizze gab es als Beweis nur Augenzeugenberichte, inklusive der drei Forscher Cullen, Heuvelmans und Sanderson und die widersprüchlichen Phrasen des Ausstellers, denn es nur ums Profit und Gerüchte ging, aber nicht um die Wahrheit, wie es scheint. Ob der gefrorene Affenmensch nun bei einem Millionär in Tiefkühlraum lagert oder jemals existiert hat, ist Teil des Mysteriums, was diesen Fall umgibt. Die drei Forscher blieben bei ihrer Aussage, sie hätten ein sehr gut erhaltenes Wesen entdeckt, was womöglich eine Sensation ausgelöst hätte.

 

 

Carsten

09.08.15

Hörbericht


Bigfoot Belagerung

 

Die Zoologen sind sich einig, dass Bigfood irgendwo da draußen, tief versteckt im Wald, existiert. Es wurden sogar schon Fellreste sicher gestellt, die darauf schließen lassen, das die bloße Vermutung bald Geschichte sein wird.

In unserem Bericht sieht es ganz so aus, als gehöre die Bigfood-Spezies zwar zu einer sehr vorsichtigen Art, aber die Neugier siegt auch bei diesem Tier. Oder sind sie dem Mensch doch ähnlicher als man denkt?

 

August 1981, Wisconsin:

Als die drei jungen Leute sich auf ein schönes Wochenende vorbereiteten, ahnten sie noch nicht, dass alles in einem Chaos enden würde. Eine einsame verlassene Hütte, war da genau das richtige für ein gemütliches Wochenende. Also kauften die Drei vorher noch alles Nötige ein und machten sich dann auf den Weg zur Hütte. Angekommen richteten sie alles her, zündeten den Kamin an und machten es sich gemütlich. Ein wenig gruselig war es schon. Ganz alleine ohne Eltern, ein ganzes Wochenende? Da war es schon fast normal, dass man in allen Ecken ein knacken hörte. Doch als die drei hinter einigen der Fenster ein Gesicht erspähten, dachten sie nicht mehr bloß an Einbildung. Das Gesicht erinnerte an ein Menschengesicht, war jedoch überall mit weißen, dichten Fell überzogen, genau wie der restliche Körper.  Die Augen waren in zwei schwarzen Höhlen versteckt. Der Mund und die Nase waren nicht genau zu erkennen. Da sie Fenster auf einer bestimmten Höhe waren und das Wesen bis über die Fenstermitte ragte, schätzten die Drei das Wesen auf ca. 2 – 2.20 Meter.

 

 Die Schreie waren groß und an Entspannung uns Spaß war auch nicht mehr zu denken. In der alten Hütte war kein Telefonanschluss vorhanden und auch Handys waren zu der Zeit nicht üblich.

Das Wesen schlich um die Hütte, schaute in die Fenster, schlug gegen die Wände und krallte sich sogar daran fest. Verständlich das sich keiner von den Leuten hinaus traute. Erst als das Wochenende vorüber war und die drei nicht zur geplanten Zeit nach Hause kamen, machten sich ihre Eltern sorgen und schauten nach. Vielleicht wurde das Wesen so von den Neuankömmlingen verschreckt.

 

Das Wesen war verschwunden und die Drei überglücklich endlich sicher aus der Hütte heraus zu kommen. Sie rannten geradezu in die Arme ihrer Eltern und erzählten ihnen sofort von dem großen, gruseligen Wesen. Die Eltern glaubten ihnen, wie sollte es auch anders sein, kein Wort. Da hatten die Kinder wohl ein wenig zu viele Gruselfilme geschaut und wollten das Wochenende ein wenig verlängern.

 

Dennoch kam es den Eltern schon ein wenig merkwürdig vor, wie gut sie Kinder die Angst spielen konnten. Man sah quasi die Panik in ihren Augen. Wenn ein Wesen die Kinder das ganze Wochenende über belagert haben muss, dann müssten doch auch irgendwie Spuren zu finden sein oder nicht? Also schaute ein Vater der Kinder nach und tatsächlich entdeckte er ziemlich große Fußspuren im Garten. Am Wochenende war das Wetter etwas nass gewesen und man konnte die Fußspuren sehr gut in dem Boden erkennen. Die Spuren waren über 28 cm groß (Schuhgröße 44).

 

Es wäre sehr aufwendig, wenn nicht sogar unmöglich gewesen die Spuren so genau nachzuarbeiten. Denn immerhin war es ein nackter Fuß. Außerdem wollten die jungen Leute ein schönes Wochenende verbringen und das hätten sie sicher besser ohne ausgedachte Geschichte verbracht.

Es ist schon des Öfteren, wenn auch eher selten, vorgekommen, dass ein Bigfood sich aus dem Schutz des Waldes hinaus traute, um seine Neugier zu stillen. In diesem Fall könnte ihn jedoch auch Restmüll angelockt haben oder anderes Essen, dessen Duft aus dem Haus heraus zog.

 

Auch wenn die Wesen ein wenig unheimlich erscheinen, hoffen wir doch, dass wir noch viel über sie erfahren werden und noch genug Lebensraum  für sie übrig bleibt, damit sie noch lange in Ruhe leben können. Denn wenn solche Wesen erst einmal in die Nähe der Menschen kommen, scheint irgendetwas in ihre Lebensraum nicht mehr ganz zu stimmen.

 

 

Carolina

08.12.2015  

Hörbericht


Ape Canyon

 

 Diese menschenähnlichen Wesen, auch Bigfoot genannt, sollen mit UFO Phänomen im Zusammenhang stehen. Äußerst selten werden bei einer Bigfoot Sichtung ebenfalls UFOs, Lichter oder mysteriöse Töne wahrgenommen. Dadurch kam der Verdacht auf, dass Bigfoot von Aliens auf unserer Erde ausgesetzt wurden. Doch welchem Zweck sollte dies dienen?

 

Juli 1924: bei dieser seltsamen und äußerst heiklen Bigfoot Begegnung, werden nur wenige Tage zuvor seltsame Geräusche wahrgenommen. Im Mount Saint ist die Minen arbeit ein alter, aber dennoch wertvoller Beruf. Die Arbeit ist hart und gefährlich. Eine auch nur etwas abweichende Routine, macht die Minenarbeiter daher sofort stutzig. Zunächst fing es mit dem harmlosen klopfen an. Manchmal fiel dabei sogar ein wenig Schutt von den Wänden, mit so viel Wucht schlug etwas dagegen. Doch die Minenarbeiter dachten an einen Spaß untereinander und die Sachen wurde schließlich als harmlos abgetan. Dann kam ein anstrengendes Pfeifen hinzu. Nun pfiff und klopfte es schon eine Woche lang und die Minenarbeiter wurden neugierig. Was konnte das nur sein? Nicht ohne sich vorher zu bewaffnen, näherten sie sich schließlich der Hügelkette. Hier waren die Geräusche besonders laut.

 

Nichts ahnend gingen sie weiter und plötzlich erschien ein menschenähnliches Affenwesen. Der Bigfoot war 2,10 Meter groß und dunkel behaart. Voller Panik schossen die Minenarbeiter auf das Wesen und liefen davon. Alle flohen schnell in eine kleine Hütte, in der die Arbeiter, während der Saison, lebten. Sie verriegelten Tür und Fenster. War ihnen das Wesen gefolgt oder hatte es einfach von ihnen abgelassen? Vielleicht hatten sie es auch erwischt und es war längst tot. Noch bevor sie sich beruhigen konnten, klopfe es laut gegen die Tür. Das klopfen wurde immer lauter und bedrohlicher. Etwas versuchte die Tür aufzubrechen. Die eingeschlossenen Arbeiter versuchten die Tür mit vorhandenen Gegenständen zu versperren. Durch eines der Fenster konnten sie die Angreifer sehen. Es waren nun mehrere dieser Wesen und sie nahmen Steine auf, die sich zu Hauf vor der Hütte befanden. Die unheimlichen Wesen versuchten sich mit aller Kraft Zutritt zu verschaffen. Sie warfen mit Steinen und rammten sich mit aller Kraft gegen die Tür doch es gelang ihnen, zum Glück, nicht die Hütte gewaltsam zu betreten.

 

In der Nacht hatten die völlig verängstigten Minenarbeiter kein Auge zu getan. Erst am frühen Morgen hörten die Angriffe auf. Als einer der Arbeiter vorsichtig aus dem Fenster schaute, war nichts mehr auszumachen. Lediglich die von der Hütte abgeprallten Steine lagen wild durcheinander. Schließlich trauten sie sich nach draußen und dort war weit und breit kein Wesen mehr zu sehen. An arbeiten war nun nicht mehr zu denken und sie verständigten die Polizei. Angelockt von dieser, schauten sich auch Reporter an dem Tatort um. Tatsächlich fanden die Reporter an dem Ort riesen Fußabdrücke, die unmöglich von einem Menschen stammen können. Blut, von dem angeblich angeschossenen Wesen, konnte nicht sichergestellt werden. Nach diesem Vorfall ist die Schlucht nur noch unter dem Namen „Ape Canyon“ (Affenschlucht) bekannt.

 

In diesem Vorfall sichtete man die Bigfoots erst, nachdem die merkwürdigen Geräusche aufgetaucht waren. Davor wurde noch kein derartiges Wesen beobachtet.

Durch die Spuren besteht eigentlich kein Zweifel, doch die Wesen sah man nie wieder. Auch die Geräusche verstummten nach dem Angriff der Wesen.

 

Haben Aliens hier Bigfoots ausgesetzt, damit diese sich ansiedeln konnten oder um einfach ein anderweitiges Experiment zu starten? Oder war es am Ende lediglich eine noch unentdeckte Affenspezies, die es den Menschen besonders übel nahm, dass man auf sie schoss?

 

Carolina

12.07.2016

Hörbericht