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Überblick

 


Der schwarze Ritter Satellit (The Black Knight)

Vor ca. 13.000 Jahren stationierte eine weltraumkundige Zivilisation einen robusten Satelliten in die polare Erdumlaufbahn. Dieser sollte die Entwicklung und Fortschritte der primitiven humanoiden Bewohner dokumentieren. Dazu sendete er in kürzeren Abständen Momentaufnahmen der aktuellen Lage zur Erde, seinem Heimatplaneten. Obwohl sich die Beobachter wie auch andere ihrer Art davor scheuten, den Rückständigen auf der Erde bei ihrer Evolution zu beeinflussen, taten sie es dennoch ab und zu, um die Fortentwicklung dieser in die richtige Bahn zu lenken. Fortschritt, Aufbau. Stillstand, Zerstörung. Das war der Turnus der Menschheit. Im Gegensatz zu anderen Spezies war es der Menschheit anscheinend nicht möglich sich als Kollektiv zu erkennen und ihren Fortschritt zu bewältigen. Die Beobachter unterließen es mit Hinsicht dieser Bilanz nach einem gewissen Zeitabschnitt,bewusst in den Vordergrund zu treten, weil sie mit ihren guten Absichten die Menschheit offensichtlich negativ anstatt positiv veränderten. Das Wesen der Menschheit war allem Anschein nach nur darauf bedacht, übersichtlich sich selbst voneinander zu differenzieren und auszubeuten. Zwar hält die Observation nach wie vor an, eingegriffen wird jedoch nur noch widerwillig. Dies hat schließlich nur dazu geführt, dass die Menschheit sie für einen Gott hielt, aber nicht für ihre Unterstützer.

 

Hört sich das wie eine Handlungsbeschreibung für einen Science-Fiction-Film an? In der Tat. Es ist auch Fiktion. Die Wirklichkeit ist die, dass wirklich ein NIR (nicht identifizierbares Raumobjekt) in der polaren Erdumlaufbahn umherirrt, was wohl nach allen Dokumentationen der Vergangenheit tatsächlich Signale sendet. Bis heute hat keine offizielle Behörde auf der Welt diese kodiert oder diese zumindest öffentlich gemacht. Eine offizielle Stellungsnahme der US Regierung lautete in den 50er Jahren, dass es sich um Weltraumschrott oder ähnliches handele. UdSSR kommentierte diese Thematik nicht. Es ist, wie so oft, eine typisch klingende Entschärfungsmaßnahme, um das Thema für seichte Gemüter uninteressant zu machen.

 

Die Thematik um den Black Knight Satelliten ist teilweise mit Vorsicht zu genießen. Eine eindeutige Wahrheit gibt es nämlich nicht. Theorien zu dem Thema gibt es jedoch sehr viele. Fakt ist, dass die damaligen Supermächte des Kalten Krieges bis heute fundierte Daten und Untersuchungen des NIR unter Verschluss halten. Und das macht die Thematik ziemlich interessant. Wir wollen an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir besonders bei dem Black Knight Satelliten-Thema keine Theorie (außer die kleine Geschichte am Anfang) am Ende aufstellen werden. Was er sein könnte, das weiß offiziell niemand mit 100-prozentiger Sicherheit. Wir werden die Entdeckungsgeschichte des BKS durchleuchten und welche Daten über ihn vorhanden sein sollen und welche nicht. Diese sollen selbst für sich sprechen, was es sein könnte.

 

Nikola Teslar berichtete um die Jahrhundertwende, dass er 1898 in Colorado Springs durch ein Hochspannungsgerät merkwürdige Signale empfing, die aus der nördlichen Hemisphäre stammten. Er beschrieb dies als Anomalie aus der Hemisphäre. Die Behauptung, dass sich dieser Kommentar auf den schon damals existierenden BKS beziehen könnte, ist eine bloße Mutmaßung. In den 1920er Jahren gaben norwegische Forscher an, Radiosignale in den Himmel gesendet zu haben. Diese kamen mit wenigen Sekunden Verzögerung wieder bei ihren Messgeräten an. Zu dieser Zeit gab es noch keine von Menschen erschaffenen Satelliten. Daher war solch eine Vorgang eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. 1957 fotografierte der bei der Kommunikationsministerium arbeitende Doktor Luis Corralos ein unbekanntes Objekt, was die Erde von Ost nach West umkreiste. Dies war eigentlich nicht möglich, da Objekte, die einen Planeten wie die Erde umkreisen sollten, von West nach Ost rotieren mussten, um ihre Bahn zu halten und nicht, der Gravitation gehorchend, angezogen zu werden.

 

Da die USA und die UdSSR in den 1950er Jahren anfingen sich ein Wettrennen um die Vorherrschaft im Weltraum zu liefern, kam es für die damaligen Medien wie gerufen, dass vielleicht vor den Menschen schon irgendjemand Fremdes sich in unserer Umlaufbahn stationiert hat. Das Thema trat so zum ersten mal ins Rampenlicht und bekam seinen bis heute bewährten Namen: Black Knight Satellit. 1957 wurde ein unbekanntes Objekt beobachtet, was sich vor Sputnik 1 schob und es für wenige Augenblicke verdeckte. Die Annahme, es handele sich hierbei um BKS, heizte die Stimmung weiter an. Verschiedene private Institutionen und einzelne Personen versuchten diesem Objekt nachzustellen. Darunter sind unter anderem der Astronom Duncan Lunan oder die Grumman Aircraft Corporation. Wenn man ihren Beobachtungen und Erkenntnissen Glauben schenkt, kommt man zu folgenden Ergebnissen:

Der Black Knight Satellit ist ca. 15 Tonnen schwer, seine wiederkehrenden Radiosignale beinhalten, im kodierten Zustand, eine Sternkarte, die den Ursprung andeuten soll. Dieser soll bei Epsilon Bootes liegen, einem Doppelsternsystem in ca. 210 Lichtjahren Entfernung.

 

Er soll also eine Art Signalstation sein, welche eine Verbindung von „Ihnen zu Uns“ darstellt... Nun, wir haben uns mit dem Thema intensiv beschäftigt und müssen leider feststellen, dass manche Ereignisse, die die Existenz des BKS beweisen sollen, leider so nie stattgefunden haben. So hat die Sichtung von Gordon Cooper 1963, die man zu diesem Thema an mehreren Stellen anführt, nie stattgefunden. Dieser Astronaut hat tatsächlich mehrere merkwürdige Sichtungen in der Nähe der Erde gemacht. Von diesen gibt es auch Mitschnitte der NASA. Hier, betreffend des BKS, hat er aber nie eine Aussage getätigt.

Je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto offensichtlicher wird es, dass zwar Anhaltspunkte zur Existenz des BKS kursieren, aber leider die Argumente, die man letztendlich findet, entweder zufällig zusammenpassen oder so nie stattgefunden haben. Viele Köche verderben den Brei. Die Erlebnisse von Teslar und anderen Forschern von den 1890er bis in die 1930er könnten etwas damit zu tun haben. Bewiesen werden kann es aber nicht. Die Aussagen von Duncan Lunan sind nicht belegbar. Er ist der einzige, der das Radiosignal OFFIZIEL kodiert haben will. Die Grumman Aircraft Corporation gab es tatsächlich und sie hat auch Daten um den BKS gesammelt, aber nach der Gründung eines Komitees 1961 wurden keine dieser der Bevölkerung öffentlich gemacht.

 

Die Fotos von Luis Corralos, der NASA und anderen Forschern oder Hobbyastronomen existieren wirklich, auch wenn manchmal in schlechterer Qualität. Die heutigen Regierungen auf dem Gebiet der USA und UdSSR haben wirklich verschlossene Dokumente über den BKS. Wenn man ein Fazit ziehen möchte, dann leider eins, dass sehr dürftig ausfällt. Drücken wir es mit Zahlen aus:

 

Die Argumente und Beweise für einen Black Knight Satellit, die im Internet eingesehen werden können, bestehen aus:

20% nachvollziehbaren und bestätigten Beweisen

20% nachvollziehbaren Schlussfolgerungen

35% fiktiven Beweisen

25% nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen

und ?% aus verschlossenen Material.

Überwiegend, so muss man es sagen, sind die Argumente nicht haltbar. Der entscheidende Punkt hier ist das Fragezeichen (?%).

 

Mit diesem steht und fällt die Existenz des Black Knight Satelliten. Die US-Regierung behauptet seit Jahren es wäre nur Müll? Okay. Sie hält seit Auftreten des Phänomens Dokumente unter Verschluss? Okay. Ernstzunehmende private Organisationen, die dem NIR nachstellen, sagen nichts Konkretes aus? Auch Okay. Diese Daten fehlen aber womöglich, um das Rätsel zu lösen. Der Grad zwischen Realität und Fiktion ist schmal, sehr schmal. Es hilft uns nicht weiter Beweise herbeizuziehen, die nicht existieren. Wir brauchen diese, die sich hinter Schloss und Riegel befinden, aus welchem Grund auch immer.

 

 

Carsten

01.11.2015

Hörbericht


Oumuamua - Der Bote

C/2017 U1. Unter diesem eher eigentümlichen Namen verbirgt sich ein rätselhaftes Objekt, was zunächst 2017 als Komet klassifiziert wurde. Jedoch handelt es sich um ein interstellares Objekt, dessen Beschaffenheit und physikalische Eigenheiten auf äußerst überraschende Weise zum Vorschein kamen. Viel wurde über diese Erscheinung schon berichtet. Ein guter Zeitpunkt, eine Gesamtbetrachtung von Oumuamua, so der aktuelle Name, darzulegen.

 

Ähnlich wie bei dem “Black Knight“ Satelliten sind auch hier viele Informationen, die eher auf Spekulationen fußen, als bare Münze genommen worden. Nach physikalischen Erkenntnissen steht fest, dass das interstellare Objekt eine längliche Seite hat, flach sein muss und eine definierte Oberfläche besitzt. Die Illustrationen des Oumuamua sind rein künstlerischer Interpretation. Ob die äußere Form tatsächlich dieser oft abgebildeten Erscheinung gleicht, kann man mit Nein beantworten. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Vielleicht hat das Objekt eine uns bekannte Form, wie sie auch auf der Erde in Form von UFOs auftritt? Aber eventuell sogar eine ganz andere? Wie dem auch sei, bleiben wir bei der Form, die hier am meisten für die Verbildlichung genutzt wurde, um wenigstens ein Objekt vor Augen haben zu können.

 

Aber was macht die Thematik um Oumuamua so spannend? Das Objekt durchflog unser Sonnensystem, was an und für sich noch nichts Unübliches ist. Aber interessant ist hier die Tatsache, wie es vonstatten ging. Am 2. September 2017 konnte man den “Boten“, so die wortwörtliche Übersetzung seines hawaiianischen Namens, zwischen der Laufbahn von Merkur und dem Standort der Sonne ausfindig machen. Man erwartete, dass das Objekt langsamer wird, aber sein Kurs in einer leicht runden Laufbahn weiter verläuft. Nach Berechnungen würde es die Laufbahn des Mars durchkreuzten und sein Flug Richtung äußere Planeten bis außerhalb des Sonnensystems weiterführen.

 

Aber es kam alles anders als erwartet. Am 9. September verließ Oumuamua seine vorgesehene Flugbahn und nahm in Form eines Rechtsschwenks an Fahrt auf, statt seine Schnelligkeit wegen der Anziehungskraft der Sonne einzubüßen. Ziemlich verdutzt waren die Forscher dann, als am 14. Oktober tatsächlich der interstellare Bote an der Erde in einem Abstand von 24 Millionen Kilometern vorbei flog. Die Wissenschaftler nahmen zunächst an, dass diese Art von Beschleunigung zu Stande kam, als sich das Objekt der Sonne nährte, Eis gebundene Gase frei wurden und diese wiederum eine Art Antrieb verursachten. Hierbei ergaben sich aber zwei Widersprüche, die diese Theorie zu Nichte machten. Die beobachtete Reflektion des Objekts sagt aus, das dass Objekt zwar leicht taumelte und eine definierte Oberfläche besitzen musste, aber diese nicht ausreichte, um die benannten Gase freizusetzen, die dieses Verhalten erklären würden. Auch ist es merkwürdig in welcher Position sich Oumuamua während seines Aufenthalts im Sonnensystem aufhielt. Er rotiert zwar ungestüm, blieb jedoch immer in der Waagerechten, als ob es ein inneres Gleichgewicht halten konnte.

 

Ausgase, in Form von sichtbarem Flackern an der Oberfläche, wurden hierbei auch während der Beobachtung nicht gesichtet. Ob das Objekt gezielt an der Sonne vorbei flog, um energetisch Antrieb zu generieren, erscheint möglich. Der Bote verschwand im November aus den Kreisen der Inneren Planeten und setzte seine Reise ohne weitere Kursänderungen fort. Es war das erste interstellare Objekt, was unserer Sonnensystem durchflog und dabei von Menschen dokumentiert werden konnte. Heute, über 1 Jahr nach der Entdeckung des Objekts, erscheinen Theorien, es hätte sich um eine von fremden Intelligenzen hergestellte Sonde oder Satelliten handeln können, nicht mehr so fantastisch. Die Voyager 2 zum Beispiel ist eine von Menschenhand geschaffene Raumsonde, die unser Sonnensystem verlässt. In diesem Fall ist der Satellit eines Tages zwar für uns nicht mehr kontaktierbar, da ihre Leistung stetig abnimmt und sie zu weit entfernt ist. Aber man sollte seine eigene technische Leistung nicht auf andere schließen, oder? Anderes intelligentes Leben wäre wahrscheinlich in der Lage, langlebigeres und leistungsfähigeres Equipment ins All zu schießen, als wir es können.

 

Oumuamua entstammte, wenn man es überhaupt durch sein untypisches Verhalten annehmen darf, von einem Sternensystem, was mindestens 11 Lichtjahre entfernt sein muss, wenn weiterhin davon ausgegangen wird, es handele sich hierbei um ein freies interstellares Objekt, ohne direkter Herkunft. Wie vorhin erwähnt, schließen angesehene Wissenschaftler wie Avi Loeb, Leiter des astronomischen Instituts an der Harvard-Universität, eine Raumsonde fremden Ursprungs nicht aus. So stellt sich da doch direkt die Frage, ob es nicht schon viel früher solche Observationen von außerhalb gab, wir sie aber nicht mitbekommen haben. Interstellare Objekte in unserem Sonnensystem gezielt ausfindig zu machen und im Auge zu behalten, ist schwierig und erst seit kurzer Zeit möglich. Der Bote... keine gesicherten Bilder existieren von ihm. Ja, es ist viel Spekulation, aber wer möchte bei der weite des Weltalls strikt behauten, dass wir nicht schon öfters auf diese Art beobachtet wurden. Aber lohnt es sich bei dieser Entfernung ein Signal zum Heimatplaneten auszusenden, wenn dort die Politik oder die Gegebenheiten sich schon mehrmals verändert haben in dieser Zeit?

 

 

Carsten

16.03.2019

Hörbericht