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Überblick


Nachricht per Flaschenpost

Welchen Weg ein jeder beschreitet, obliegt nicht immer dem eigenen Willen. Sich einmal wirklich treiben zu lassen, den Zufall für sich bestimmen lassen, das kann nicht jeder, bzw. möchte nicht jeder. Aber keiner kann sich dem Zufall verwehren. Letztendlich gehört er zum größten Teil nun mal zum Leben dazu. Ein schön versinnbildlichtes Beispiel liefert uns die unbestimmte Exkursion einer Flaschenpost. Es hat den Anschein, seitdem es Flaschen gibt, existieren auch die typischen Versendungen von Briefstücken in ihnen. „Schick es mir per Flaschenpost!“, witzelt man, wenn man eine Nachricht von dem Liebsten erwartet.

 

Das aus solchen Schriftstücken tatsächlich richtige Ehen fürs Leben entstehen können, beweist der Fall von Paolina und Åke Viking. Åke warf 1956 aus purer Langeweile mitten im Meer eine Flaschenpost über die Reling, in die er schrieb: „Wenn ein hübsches Fräulein diese Botschaft in die Hände bekommen würde, dann möge es doch bitte antworten.“. Etwa ein Jahr später fiel einem sizilianischer Fischer die Flasche in die Hände und brachte sie aus Spaß seiner Tochter mit. Der Zufall wollte, dass es sich um Paolina handelte. Das junge Mädchen schrieb Åke aus reiner Neugier zurück. Daraus entstand alsbald ein reger Briefverkehr, der darin mündete, dass der junge schwedische Matrose nach Sizilien reiste, um die junge Dame selbst einmal sehen zu können. Er traf 1958 auf der Insel ein und heiratete im Herbst gleichen Jahres Paolina.

 

Man muss sich wundern, wie lange eine Flasche im gut verkorkten Zustand seinem Inhalt Schutz bietet. Ein idealer, luftdichter Verschluss kann schon mit einfachsten Mitteln, wie mit Kork, Schnur, Wachs, Pech oder Teer erreicht werden. Und Glas an sich ist, solange es nicht auf einen harten Widerstand trifft, ein sicherer Bewahrer des Inhaltes. Es sei denn die Zeit wirkt durch physikalische Einflüsse, wie etwa Sonnenlicht, oder chemische Zersetzung ein. 1954 wurden 18 Flaschen aus einem Schiff vor der englischen Grafschaft Kent geborgen, das 250 Jahre zuvor havarierte und kurz darauf sank. Die Flüssigkeit in den Glasbehältern schien durch die Jahrzehnte ihre Zusammensetzung verändert zu haben und war ungenießbar, die Flaschen an sich aber waren wie neu.

 

Eine Flaschenpost kann innerhalb kürzester Zeit enorme Strecken zurücklegen. Dies kann durch Strömungen und Stürme geschehen. So fand man 1917 an den Küste Sri Lankas eine Flaschenpost, die 3 Jahre zuvor im Nordatlantik über Bord geworfen wurde. Aber sie kann auch gut und gerne vor sich hertreiben und sich irrsinnigerweise im Kreis bewegen. Anders ist nämlich der Fall einer Urlauberin, die am Strand von Amrum, Nordfriesland, ebenfalls eine Flaschenpost fand, nicht zu erklären. Marianne Winkler fand diese 2015. Der Inhalt des Briefes sagte aus, dass der Meeresforscher George Parker Bidder die Flasche im November 1906 in die Nordsee warf, um den Beweis für Meeresströmungen in diesem Seegebiet festzustellen. Die Flasche war 108 Jahre und 138 Tage unterwegs gewesen.

 

Diese beiden Fälle veranschaulichen sehr gut, wie ein Objekt, was ohne Ziel im Meer herumtreibt, den höheren Naturgewalten ausgesetzt ist. Wann eine Flaschenpost wie, wo und in welchem Zustand eintrifft, kann nicht bestimmt werden. Zu viele Faktoren bringen das Objekt letztendlich ganz woanders hin als gedacht oder zu einer unbegreifbaren Zeit, zu einem kaum entfernten Ort. Es gibt aber auch die Fälle, in denen kein Scherz oder wissenschaftliches Interesse dahinterstecken, sondern bloße Hilflosigkeit. Es gibt auch diese Flaschenpost, die einen Hilferuf oder Abschiedsbrief beinhalten.

 

In Maine, USA, wurde ein Brief in einer Flasche angespült, der folgenden Inhalt hatte: „Unser Schiff sinkt. Dies ist wohl das Ende. Vielleicht gelangt diese Nachricht irgendwann doch noch in die USA!“ Die Absender des Briefes, so stellte man später fest, kamen von der „Beatty“, einem Zerstörer, der am 6. November 1943 torpediert und danach vor Gibraltar gesunken war. Der größte Teil der Besatzung ertrank bei diesem Unglück.

 

Unglückliche „Zufälle“ gibt es öfter als man denkt. In Tasmanien, unweit von Australien, wurde 1953 eine Flasche gefunden, die zwei australische Soldaten vor 37 Jahren auf der Überfahrt nach Frankreich von ihrem Truppentransporter ins Wasser geworfen hatten. Die Mutter des einen Soldaten erkannte die Handschrift ihres Sohnes, der 1918 an der Westfront fiel. Es brach ihr das Herz, so verspätet einen Brief von ihrem Sohn erhalten zu müssen.

 

Ein geschmackloser Zufall? Wie erklärt ihr euch dann den mehr als kuriosen Fall von Chunosuke Matsujama, einem japanischem Seemann? Dieser „rettete“ sich 1784 zusammen mit 44 anderen Schiffbrüchigen auf ein Korallenriff im Pazifischen Ozean. Auf der trostlosen Insel mit geringer Vegetation gab es so gut wie keine Chance Lebensmittel zu beschaffen. Ehe sie alle an Entkräftung starben, ritzte Matsujama eine kurze Schrift auf ein Stück Treibholz und steckte diese in eine Flasche und warf sie ins Meer. 1935, also 150 Jahre später, fand die Flasche ihren Weg ausgerechnet zu diesem Dorf, wo sich der Geburtsort von Chunosuke Matsujama befand. Dies konnte von fernliegenden Verwandten bestätigt werden.

 

Ist das noch Zufall? Zufall bedeutet auch, dass das Unwahrscheinlichste eintreffen kann. Etwas Glück gehört immer dazu, auch wenn es einem am Ende negativ Aufstoßen kann. Diese Fälle können allesamt davon berichten, dass Nachrichten, werden sie dem Schicksal überlassen, zur einer unbestimmten Zeit, an einem unbestimmten Ort eintreffen können. Manchmal aber auch zur rechten Zeit und/oder Ort, wie beängstigend es auch sein mag...

 

 

Carsten

09.04.2017

Hörbericht


Gebundenes Schicksal

Man hört immer wieder von mysteriösen Zufällen, welche sich tagtäglich ereignen. Es macht den Anschein, als würde es Schicksale geben die miteinander verstrickt sind und dazu verdammt sind, sich ständig zu wiederholen. Eine Tat die sich 157 Jahre später erneut ereignet. Wie soll so etwas möglich sein?

27. Mai 1817, Edington

Die 20-jährige Mary Ashford möchte, wie alle jungen Mädchen in ihrem Alter, ein wenig Spaß haben. Da ihre beste Freundin gleich nebenan wohnte, hatte sie es nicht weit zu dieser und vor Ort machte sich Mary zurecht für einen schönen Tanzabend. Marys beste Freundin hatte hingegen heute keine Lust sich zu amüsieren und deshalb ging Mary zu einer weiteren Freundin, die ebenfalls in der Nähe wohnte. Zusammen machten sie sich dann auf den Weg in den angesagtesten Gasthof der Stadt. Schnell fanden die attraktiven Frauen zwei Tanzpartner und es wurde ein netter und langer Abend.

 

Sehr früh, am nächsten Morgen, machten sich die vier auf dem Weg nach Hause. An einer Brücke trennten sich die Wege der Tanzpaare. Thornton, so hieß der Tanzpartner von Mary, begleitete Mary bis zu dem Haus ihrer Freundin. Dort wartete er auf sie vor dem Haus. Mary hatte ihm versichert, dass sie gleich wieder herauskommen würde. Thornton wollte demnach draußen auf sie warten, um sie dann weiter nach Hause zu geleiten. Doch Mary schien es nicht eilig zu haben und so hatte Thornton bald keine Lust mehr länger zu warten. So machte er sich alleine auf den Weg nach Hause. Mary zog sich derweilen bei ihrer Freundin wieder um. Dann machte auch sie sich auf dem Weg nach Hause. Sie wurde von vielen Augenzeugen ohne Begleitung gesehen. Doch sie kam nie zu Hause an. Am nächsten Tag wurde sie tot in einer Sandgrube aufgefunden. Man hatte sie vergewaltigt und anschließend ertränkt.

Sofort verdächtigte man Thornton die Tat begangen zu haben, doch auch Thornton wurde von vielen Zeugen alleine auf den nach Hause Weg gesehen.

 

Thornton wurde vor Gericht freigesprochen, da es zu wenig Beweise gegen ihn gab.

Der zweite Vorfall, welcher unglaublich Parallelen mit dem ersten Vorfall aufweist geschah exakt 157 Jahre später.

27. Mai 1974, Edington

Barbara Forrest wird tot aufgefunden. Sie wurde vergewaltigt und anschließen erwürgt. Vorher hatte sie ebenfalls eine Freundin besucht und war ebenfalls zu einem Tanzabend aufgebrochen. Auf dem Weg nach Hause wurde sie von vielen Augenzeugen gesehen. Sie war alleine unterwegs. Der Verdächtige, welcher auf der Tanzparty mit Barbara gesehen wurde, hieß auch in diesem Fall mit Nachnamen Thornton. Und auch hier wurde der Verdächtige, aus Mangel an Beweisen, freigesprochen.
 
Natürlich liegt es im Bereich des Möglichen, dass der Mord aus purem Zufall an dem selben Ort erfolgte. Doch nicht nur der Name des Beschuldigten stimmen hierbei überein.

 

  1. Beide Frauen wurden am gleichen Datum ermordet (27. Mai).
  2. Dabei fiel das Datum, in den Jahren 1817 und 1974, auf einen Pfingstmontag
  3. Die Opfer und auch die Beschuldigten sahen sich sehr ähnlich.
  4. Hatten am gleichen Datum Geburtstag.
  5. Beide wurden vergewaltigt und
  6. an genau dem selben Tatort tot aufgefunden.
  7. Außerdem stimmt die Tageszeit, an dem die Opfer gefunden wurde, überein.
  8. Die Verdächtigen hießen beide mit Nachnamen Thornton.
  9. Und auch die Todesursache ähnelt sich: beide bekamen keine Luft mehr.

 

Wenn man die Täter gefasst hätte, konnte man hierbei bestimmt auch noch einige Gemeinsamkeiten finden.

 

Wer hier von einem bloßen Zufall redet, der ist fernab der Realität und damit der Wahrheit. Natürlich passieren ständig und überall unglaubliche Zufälle, die einem zum Staunen bringen. Dennoch redet man hier immer wieder von einem bloßen Zufall und die Sache ist schnell wieder vergessen. Doch bei diesem Vorfall hat man das Gefühl, wieder in die Vergangenheit versetz worden zu sein und das Ganze noch einmal durchleben zu müssen. Es sieht fast so aus, als müssten die beiden Opfer und auch die Beschuldigten das gleiche Schicksal durchleben, da ihre Leben und auch ihr Tod tief miteinander verstrickt sind.

 


Carolina
04.01.2014

 

Neue Auflage

20.08.2017

Hörbericht


Kleine Sammlung von Zufällen (Teil 1)

Ein Zufall bleibt am Ende des Tages immer noch ein blöder Zufall oder? Was genau versteht man eigentlich unter dem Wort Zufall? „Ein (seltenes) nicht vorauszusehendes Ereignis.“ – Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon. „Etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah.“- Erläuterung aus dem Duden. „Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann.“- Definition zum Wort von Wikipedia. Eigentlich ist der Zufall ein mysteriöses und kleines, magisches Ereignis, da die Vorfälle so unglaublich, unfassbar scheinen, dass man eigentlich nicht mehr von einem Zufall reden kann. Aber wie sollte man solche Ereignisse auch sonst nennen?

 

Bristol, Zufall von Frau E. Owens

Es war bald so weit. Ihr Bruder, der in Kanada lebte, hatte Geburtstag und sie wollte ihm diesmal etwas ganz besonderes schenken. Wie war noch einmal dieser Name, von dem entzückenden Kinderbuch, welches er früher so sehr geliebt hatte? Sie schrieb ihn einen Brief und fragte in diesem unauffällig nach dem Buch. Es dauerte nicht lange, da bekam sie die ersehnte Antwort. Ihr Bruder nannte den Namen des Buches und gab außerdem an, dass er es vor Jahren, unabsichtlich, auf dem Flohmarkt verkauft hatte. Es muss wohl in die Kiste gelangt sein, in denen haufenweise alte, für ihn unbrauchbare Bücher, gewesen waren. Frau Owens erkannte in dem Brief sofort die Traurigkeit, mit der ihr Bruder das Ereignis beschrieb. Es blieb also dabei. Sie wollte ihn eines der Exemplare zum Geburtstag schenken. Es stelle sich jedoch schwieriger raus als gedacht. Nach einer Woche fand sie tatsächlich einen Buchladen, in dem noch ein Exemplar des gesuchten Kinderbuches vorhanden war. Sie schlug das Buch auf, um nach dem Preis zu suchen. Auf der ersten Seite stand in krakeliger Schrift der Name ihres Bruders (Vor- und Nachname). Kein Zweifel. Es handelte sich um das Kinderbuch ihres Bruders, welches er, vor Jahren, in Kanada verkauft hatte.

 

Norwegen, 1976, Zufall von Thekla Aanen

Die Einwohner Norwegens lieben ihr Land und natürlich die vielen, wunderschönen Fjorde. Frau Aanen schwamm öfters morgens ihre Runden in einen dieser Fjorde. Daher kam es ihr auch völlig unglaubwürdig vor, als sie an diesem Tag ihren Diamantring im Fjord verlor. Wie konnte das nur passieren? Betrübt und traurig, nahm die das Ereignis hin und wusste, dass der Diamantring auf ewig verloren war. Etwa 3 Jahre später angelte ihr Enkelsohn Robert in dem besagten Fjord. Er fing prächtigen Lachs und Frau Aanen nahm den Fisch später für das Mittagessen aus, um ihn zu zubereiten. Im Magen des Lachses, fand sie ihren verlorenen Diamantring.

 

Middlesex, Zufall von Jason Cook & Gary Burns

Jason war mit seinem besten Freund Gary unterwegs. Doch damit der heitere Abend weitergehen konnte, brauchten beide Geld. Also gingen beide zu ihrer Bankfiliale des Vertrauens und hoben Geld ab. Als Jason seinen PIN eingab, um Geld abzuheben, sah Gary unfreiwillig die genaue Eingabe des PINS. Er bemerkte, dass dies ebenfalls sein PIN war (für seine Bankkarte). Die Möglichkeit einen gleichen PIN zu haben ist nicht ungewöhnlich (Chance 1 zu 9.999), doch den selben PIN in der selben Filiale zu haben (selber Ort), diese Chance kann man nicht berechnen, da es eigentlich unmöglich zu sein scheint.

Kann es sich bei so unglaublichen Zufällen wirklich nur noch um Zufälle handeln oder besitzen diese Ereignisse schon fast etwas Magisches?

 

 

Carolina

28.01.2018

Hörbericht


Keith Fields Wunder (1963)

[Bild: www.pixabay.com]
[Bild: www.pixabay.com]

Wenn ein großes Unheil droht und ein Unfall unvermeidlich zu sein scheint, kommt es in manchen Situationen zu einem Wunder anstatt zu einem tödlichen Unfall. Worte wie: „Du hattest aber großes Glück“ oder „es ist ein Wunder“ oder auch „Dein Schutzengel muss über dich gewacht haben“ sind dann die einfachste Erklärung für solche ein Wunder, da der Vorfall oftmals physikalisch nicht zu erklären ist. In dem nun folgenden Vorfall erlebte ein kleiner Junge sein ganz eigenes Wunder, welches von vielen Zeugen bestätigt wurde.

 

Januar 1963, im Außenbezirk von London

 

Schon Anfang Januar hatte es begonnen zu schneien und auch nun, Mitte des Monats, schneite es unaufhörlich weiter. Schnee ist doch etwas Herrliches und gerade für Kinder ist der Schnee noch etwas ganz Besonderes. Während die Erwachsenen vor dem Kamin sitzen und eine Tasse Tee trinken, spielen die Kinder draußen im Schnee. Auch bei Keith Field, damals ein kleiner Junge, war das nicht anders. Seine Kleidung war bereits voller Schnee und auch die Straße, welche er gerade überqueren wollte, war mit Schnee bedeckt.

Der kleine Keith hatte die Straße bereits bis zur Hälfte überquert, da sah er ein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf sich zu kommen. Der Schock über diese Situation ließ ihn wie angewurzelt stehen bleiben und ein Aufprall mit dem Auto schien unvermeidlich. Der Wagen war nur noch wenige Meter von ihm entfernt, als das unglaubliche geschah. Der Wagen blieb plötzlich einfach stillstehen und dies, obwohl die Straße durch den Schnee sehr glatt war. Es schlidderte kein Zentimeter mehr weiter und bliebt auf einmal sofort stehen. Der Fahrer des Autos starb leider bei dem starken Aufprall.

 

Spätere Untersuchungen brachten dazu folgendes zu Tage. Das Auto war mit 65 km/h unterwegs und ein bremsen des Fahrers hätte dazu geführt, dass der Wagen ins Schleudern geraten wäre. Sobald dies geschehen wäre, hätte der Fahrer den Jungen wohl dennoch überfahren oder wäre von der Straße abgekommen. Der Fahrer kann also gar nicht, so unglaublich es auch klingen mag, eigenständig gebremst haben und dennoch kam der Wagen sofort zum Stehen. Dieser plötzliche Stillstand, bei 65 km/h, ließ den Fahrer mit solch einer Wucht auf das Lenkrad aufkommen, dass dieser sofort tot war. Das Auto hatte keinerlei Schaden und wies auch keinen Defekt auf. Damit konnte ein Defekt an den Bremsen, welcher vielleicht noch den Stopp erklärt hätte ausgeschlossen werden.  Keith gab außerdem an, dass er das ganze Geschehen in Zeitlupe wahrnahm. Mehrere zeugen bestätigten den Vorfall und haben an, dass der Wagen wahrhaftig einfach von einem auf den anderen Moment zum Stehen kam.

 

Was hat also dafür gesorgt, dass Keith diesen Vorfall unbeschadet überstand? Sein Schutzengel, übernatürliche Kräfte oder doch einfach nur pures Glück? Was auch immer den kleinen Jungen das Leben rettete, ließ dennoch ein Opfer zurück. Der Fahrer des Autos überlebte den Vorfall leider nicht. Wäre es nicht zu diesem sofortigen Stillstand gekommen, wäre Keith wahrscheinlich überfahren worden und der Autofahrer hätte den Vorfall überlebt. Kann man den Vorfall dann wirklich noch ein Wunder nennen?

 

 

Carolina 

11.12.2018     

Hörbericht