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Überblick

 


Die allgemeine Ablehnung des Offensichtlichen

 Hier eine Karte, welche Gebiete zeigt in denen man Beweise findet, die für einen Kontakt zwischen uns und anderen Zivilisationen sprechen.

 

Rot: Offensichtliche Spuren (Tempelanlagen, Piktogramme,  überlegenes Wissen und Technik aus der Antike und Schriften aus dieser Zeit).

Orange: Spuren (Tempelanlagen, Schriften, Sagen und Legenden)

Hell Orange: Zusammenhänge(Sagen, Legenden und Wandmalereien)

Rot eingekreiste, blaue Bereiche: Von Elementen versperrte angenommene Beweise (Unterwasser-Pyramiden, unter Wasser liegende Ufos, antike Städte unter Wasser, die ihrer Zeit voraus waren).

 

 

 Es muss auf jeden Fall angenommen werden, dass UFOs existieren, auch wenn fälschliche Voreingenommenheit auch heute noch bei den meisten anzutreffen ist. Die überaus beeindruckenden Beweise und lächerlichen Vertuschungsversuche verschiedener Vereinigungen

ebnen geradezu die Annahme, dass es da was geben muss. Die meisten Menschen auf der Erde denken auch nur an die Existenz der Erde, den Rest können sie sich schlicht und einfach nicht vorstellen und/oder wollen es auch nicht. Diese fehl Gedanken reichen so weit bis zu der größenwahnsinnigen Annahme: ,,Ja, wir sind die einzige Lebensform, die über ihre Umwelt nachdenkt, auch wenn wir uns nicht einmal die weite des Weltalls vorstellen können!“.

 

Aber es gibt sie! Auch mal logisch betrachtet muss es Andere geben, denn wenn man sich das Weltall von der Erde aus anschaut, erkennt man, dass es eine Zeitspanne gibt die vor und nach der Erde existiert, was wiederum bedeutet, dass es ,,mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ Zivilisationen gibt, die schon eine unbeschreibliche Zeitspanne hinter sich haben und dementsprechend weiter als wir entwickelt sind. Wozu also die Verschwiegenheit der Öffentlichkeit, dass es Außerirdisches Leben gibt? Die Antwort ist einfach: Angst.

 

Es gibt sehr viele leicht zu findende Spuren auf der Erde, die beweisen, dass wir in der Vorzeit Besuch von hochentwickelten Humanoiden hatten, man muss sie nur zu deuten wissen.

Erich von Däniken (leider von vielen, wegen Ablehnung vom Thema, als verpönt angesehen) ist der Vorreiter, wenn es darum geht die Beweise auswendig zu machen und Überlegungen darüber anzustellen. Wir wollen durch seine Entdeckungen und die anderer einmal selber eine Analyse starten, um die sehr wahrscheinliche Vermutungen zu stützen. Wir werden euch mit verschiedenen Beispielen und Tatsachen bezeugen, dass es kein Irrsinn ist, die These aufzustellen, dass wir schon vor langer Zeit Besuch von anders wo her hatten.

 

 

 Carsten

19.07.2013

Hörbericht


Teil 1: Pyramiden auf der ganzen Welt

Hier eine Karte, wo Pyramiden am Land erbaut wurden. Rot: Gut erhalten und von hohem technischen Aufwand, Orange: Kleinere und nicht so gut erhaltende Pyramiden
Hier eine Karte, wo Pyramiden am Land erbaut wurden. Rot: Gut erhalten und von hohem technischen Aufwand, Orange: Kleinere und nicht so gut erhaltende Pyramiden

 

Wenn wir gefragt werden ,,In welchem Land gibt es Pyramiden?“, dann sagen wir ,,Ägypten, Peru, Mexiko und weitere südamerikanische Staaten“. Was zwar nicht direkt falsch ist, weil man nur das wiedergeben kann, was man lernt. Tatsache ist aber, dass sich mindestens die doppelte Anzahl an Pyramiden hier auf der Erde befindet. In China, USA, auf den Kanaren, Iran, Irak, Indien und weiteren asiatischen Staaten. Und gibt es auch Pyramidengebilde in Europa. So befindet sich in Frankreich ein kleineren Bau unbestimmter Herkunft sowie Alter. Griechenland besitzt auch solch eine. Und in Bosnien kursiert das Gerücht, dass sich im Land auch eine befinden solle. Seit einiger Zeit tut die seriöse Wissenschaft aber den Teufel, die neueren Entdeckungen offiziell anzuerkennen. Was ist der Grund dafür?

 

Vielleicht kennen Sie die Geschichte von Auguste Mariette. Er war der erste Archäologe, der um

1860 anerkannte Ausgrabungen an den Pyramiden von Gizeh ausführte. Sie waren schon zur dieser Zeit von hohem Interesse der Öffentlichkeit. Von Howard Carter brauche ich erst gar nicht anzufangen.

Wenn heute eine neue Pyramide entdeckt wird, kommen wider erwarten im Fernsehen und Radio nur B-Prominente und neue Mordanschläge. Von Pyramiden in Bosnien wurde beispielsweise erst gar nicht berichtet. Die ,,fand man“ nämlich erst 2005. Semir Osmanagić sah in seiner alten Heimatstadt Visoko, dass der Berg Visočica eine symmetrische Breite besitzt, die vier Seiten entsprechen. Es war schon seit längerem bekannt, dass sich in Nähe der ,,Berge“, Mauer, Mörtel und Quader-Stücke ungeklärter Herkunft befanden.

 

Nun könnte man folgendes erwarten. Reporter aller Welt reisen zu der abgelegenen Stadt in Bosnien und wollen näheres erfahren. Große Schlagzeilen ,,Europas Pyramiden!“, ,,Parallelen zu den Pyramiden von Gizeh!“. Aber nichts dergleichen geschah. Nur kleine Online-Sender berichteten über diese. Das war schon alles. Dabei kann hier von einer Jahrhundertentdeckung gesprochen werden,

denn eins ist klar: auf verschiedenen Kontinenten musste es einen Schlüsselreiz gegeben haben, solche identischen Bauwerke zu errichten. Es kann kein Zufall sein! Es gibt hunderte von den Völkern der Erde erdachte, unterschiedliche Gestaltungsarten von Gebäuden, Kirchen und Monumenten.

 

Wenn es um Pyramiden der Frühzeit geht, unterscheidet man drei Merkmal-Formen, um sie vom Typus her auseinander zu halten. Die Stufenpyramiden, die Knickpyramiden und die symmetrischen, geraden Pyramiden. Hier eine Tabelle, welche die vielen Pyramiden auf der Welt nach Alter und Typ ordnet und unterscheidet:

 

Die größten:

 

  1. Indien/Sikkim: Stufenpyramiden. Ca. 8000 Jahre alt.
  2. Peru/Lambayeque: Stufenpyramiden(Ziegel). 5200 Jahre alt.
  3. Iran/Eanna: Stufenpyramiden. Ca. 4800 Jahre alt.
  4. Ägypten/Gizeh: symmetrisch, gerade Pyramiden. 4600 Jahre alt.
  5. Sudan/Meroe: symmetrisch, gerade Pyramiden. Ca.  2400 Jahre alt.
  6. Mexiko/Teotihuacán: Stufenpyramiden. Ca. 2300 Jahre alt.
  7. China/Shaanxi: Knickpyramiden(oben begradigt). 2200 Jahre alt.

 

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 Kleinere oder schlecht erhaltene:

 

 

  1. Mongolei/Hebei: Knickpyramiden(wahrscheinlich). Ca. 6000 Jahre alt.
  2. Griechenland/Hellinkion: symmetrische, gerade Pyramiden. 4700 Jahre alt.
  3. USA/Cahokia: Stufenpyramiden(grob/zwei Stufen). Ca. 3000 Jahre alt.
  4. Guatemala/Tikal: Stufenpyramiden. Ca. 2600 Jahre alt.
  5. Belize/Cayo: Stufenpyramiden. 2500 Jahre alt.
  6. Honduras/Copán: Stufenpyramiden. 2500 Jahre alt.
  7. Kambotscha/Koh Ker: Stufenpyramiden(mit Kuppel). 1100 Jahre alt.
  8. Spanien/Teneriffa: Stufenpyramiden. Ca. 200 Jahre alt.

(Tabelle enthält nicht alle Pyramiden. Es wurde pro Land nur eine Pyramide aufgelistet.)

 

Ohne Zweifel ist erkennbar, dass der Pyramiden-Boom über mehrere Jahrtausende um die Welt gewandert ist. Bis heute werden Pyramiden gebaut, aber haben nichts mehr mit der alten Mystik zu tun. Die Inka und die Ägypter hatten die gleiche Erwartung. Sie wollten durch die Pyramiden mit ,,Göttern“ verbunden sein, welche vor ,,langer Zeit“ vom Himmel kamen, und den Menschen halfen zivilisiert zu leben. So in etwa kann man die Überlieferungen deuten. Wenn wir davon ausgehen können, alle Pyramiden sollten diesem Zweck dienen (die kambodschanischen und indischen hatten den gleichen Sinn), dann hat die heutige archäologische Wissenschaft ein Problem. Nicht nur, dass für sie die Erbauung der bosnischen Pyramiden vor ca. 12000 Jahren nicht einmal ansatzweise in den Rahmen der primitiven Jäger und Sammler passt. Vor mindestens 10000-12000 Jahren hat der Mensch erst begonnen Ackerbau zu betreiben. Und nicht nur das! Sie wären mit dem Bewusstsein der Wissenschaft erst gar nicht zu der Idee gelangt, Granit und sonstigen Stein zu bearbeiten und wären zu diesem Zeitpunkt auch nicht mal mit Erfolg in der Lage gewesen dies zu tun!

 

Die Theorie, dass Reporter und Medienanstalten von Wirtschaft und Politik dazu gedrängt werden, nicht über solche Unmöglichkeiten zu berichten, ist daher im Bereich des Möglichen. Hier gibt es also imensen Nachholbedarf. In anderen Kapiteln berichten wir von den verschiedenen Pyramiden und deren Eigenschaften im technologischen und astrologischen Sinne. Wir können stark davon ausgehen, dass es noch ein paar Pyramiden gibt, die sich zu Land und Wasser vor uns verstecken.

 

 

Carsten

08.08.2013

Hörbericht


Teil 2: Die Pyramiden von Gizeh und Meroe

Vom alten Glanz der Jahrtausende ist kaum noch etwas übrig geblieben. Es bröckelt an der Fassade und verkommt zu einem Touristenziel. Dennoch bleibt das alte Mysterium und die zusammenhängende Ungereimtheit, den dieser Ort verbirgt. (Abb. Gizeh)
Vom alten Glanz der Jahrtausende ist kaum noch etwas übrig geblieben. Es bröckelt an der Fassade und verkommt zu einem Touristenziel. Dennoch bleibt das alte Mysterium und die zusammenhängende Ungereimtheit, den dieser Ort verbirgt. (Abb. Gizeh)

 

Es gibt viele Mythen und Sagen, die sich um die Pyramiden von Gizeh und Meroe ranken. Aber was sie wirklich für eine Daseinsberechtigung haben, ist bis heute nicht zu 100 Prozent ersichtlich. Die meisten würden sagen, dass es einfach nur Monumente sind, die für den Sonnengottkult erbaut wurden, aber dem scheint nicht so. Nicht nur, dass die Beschaffenheit und die Ausrichtung, besonders der Cheopspyramide, nicht konform mit den Deutungen normaler Wissenschaftler gehen, nein, es zeigen zudem fast alle Pyramiden auf der Erde eine klare Parallele zueinander. Sie werden sehen und staunen, am Ende ergibt die Deutung der Fantasten mehr Sinn, als die der scheinbaren Experten.

 

Fangen wir doch einfach bei den “Gemäuern“ selbst an. Die Cheopspyramide (Gizeh) ist bis zur Spitze 146 m hoch und nimmt gut fünf Hektar Land ein. Sie befindet sich in der Nähe der beiden Hauptarmen des Nildeltas. Die Architektur ist nahezu perfekt, die Außenmauern besitzen kaum unterschiedliches Maß, wenn doch, dann hervorgerufen durch die ewigen Sandstürme und der Zeit. Die Pyramide hat einen Eingang, mehrere Tunnel und drei größere Räume. Man nimmt aber an, dass es noch Geheimräume gibt. Sie wurde schätzungsweise 2.700 v.Chr. gebaut.

Die Pyramiden von Meroe sind jünger, sie entstanden zwischen 300 v.Chr. und 300 n. Chr. . Sie liegen am hinteren Nil. Hier befinden sich mehrere kleine Pyramiden und ein großer Friedhofkomplex. Die meisten Pyramiden sind nur 27 Meter bis 29 Meter hoch. Hier sind eher viele kleine statt einzelne große Pyramiden gebaut wurden. Die Pyramiden beinhalten ein bis zwei Räume und vor jedem Eingang einen Pylon (Schmuckbogen).

 

Dass die Pyramiden in Nord-Afrika eine Grabstätte darstellen mit einer gewissen Bewandtnis für die “Götter“, herrscht auf allen Seiten Einstimmung. Aber wenn es darum geht Wahrheit und Fiktion vom Götterglaube zu trennen, gibt es kaum andere Meinungen als “Ja!“ oder “Nein!“. Die normale Wissenschaft stempelt den Götterglauben (Aton, Sonnengott) als nette Beilage zu den Bauten und Mumien ab. Aber wieso sollen die “Götter“ nicht in irgendeiner Art existiert haben? Sie sind doch ganz offensichtlich der Mittelpunkt der alten Ägypter gewesen. Das Leben von ihnen hat sich um diese “Erscheinungen“ gedreht. Erst nach langer Zeit brachen diese Ansichten zusammen, und auch das nur wegen des Einflusses von anderen Kulturen.

 

Besonders die Eigenschaften der Cheopspyramide verweisen auf eine tiefgreifende Bedeutung. Sie zeigt architektonische Zusammenhänge zur Astrologie, also gen Himmel. Schon Piazzi Smyth erahnte im vorletzten Jahrhundert, dass die Cheopspyramide als Zentrum mit den anderen Pyramiden den Polarstern Alpha-Draconis anpeilten. Diese damalige Vermutung ist zwar fragwürdig weil sie bis heute nicht zu 100 Prozent nachweisbar ist, aber dennoch gibt es einen wahren Gehalt bei dieser Mutmaßung. Die zwei oberen Schächte der Cheopspyramide beispielsweise verweisen zu bestimmten Tag- und Nachtzeiten genau auf bestimmte Sternbilder und sogar bestimmten Sternen. Diese Tatsache ist schon mal seltsam. Hinzu kommt aber noch etwas. 1994 stellten Robert Bauval und Adrian Gilbert die nachweisbare These auf, dass die Anordnung der drei Hauptpyramiden der Stellung der drei Sterne Alnitak, Alnilam und Mintaka im Sternbild des Orion identisch wären. Das ist aber immer noch nicht alles! Die Pyramide weist ziemlich genau in die vier Himmelsrichtungen, wurde im Zentrum der Feldlandmasse der Erde erbaut und zeigt eine Affirmation zum Nordpol, die die gleiche Entfernung vom Nordpol bis zum Erdkern aufweist.

 

Wenn man also bedenkt, dass die Ägypter aus der Frühzeit stammen und folglich nach der heutigen Wissenschaft keinerlei Kenntnisse von Astronomie besaßen, wie konnten sie dann solche Pyramiden nach Ausrichtung bestimmter Konstellationen bauen und wieso? Es ist merkwürdig, dass die heutige Zivilisation nichts von realen Göttern wissen möchte, aber dennoch meist fiktive Götter anbetet. Man muss sich hierbei die logische Frage stellen: „Woher kamen die ersten Glaubensgemeinschaften?“. Erich von Däniken hat hier einen logischen Zusammenhang zwischen Kargo-Kult und Götterglaube hergestellt. Vielleicht waren die Ägypter auch Opfer von Fehlinterpretation geworden. Stellen Sie sich vor, ein aus der Steinzeit stammendes Volk wird beispielsweise von schwebenden Flugkörpern überrascht. Es steigen andere Zweibeiner aus diesen Objekten aus, die gezielt zu den Menschen gingen, sich vorstellten und alles Primitive, was die damalige Bevölkerung als Annahme über die Besucher äußerte, bejahten.

 

Am Ende, so die Annahme, brachten die Aliens den “einfachen Leuten“ etwas total Unvorstellbares bei. Teilweise Astronomie, Maßeinheiten und kultivierte Wirtschaft. Kurz bevor sie weggingen, sagten die “Götter“ dann aus, dass sie von der Sonne kämen und ihre Vorfahren vom Orion. Man kann spekulieren, dass die Aliens nur aus Forschungszwecken halfen, nicht unbedingt aus Hilfsbereitschaft. Ihnen war es anscheinend gleichgültig, wie die alten Ägypter sie wahrnahmen. Aus dem damalig überlieferten Konsens entwickelte sich dann die ägyptische Kultur, die sich den Sternen und dem Himmel zuwendete, weil dort ihr Gott, ihr überzeugender Erschaffer, lebte. Selbstverständlich kann man es heute nicht mehr nachweisen, was wirklich gewesen ist, aber man kann auch nicht zu 100 Prozent das Gegenteil beweisen. Die Deutung der akzeptierten Wissenschaft ist vermutlich richtig, aber sie nimmt die schriftlichen und baulichen Beweise nur als Ammenmärchen wahr. Wenn sie etwas nicht versteht oder etwas nicht möglich ist, dann ignoriert sie es und verschwindet im Schweigen. Man kann es bildlich in etwa so beschreiben: ,,Über ein rostiges Auto wird Lack gepinselt, es bleibt aber rostig. Dennoch schaut es für eine gewisse Zeit gut aus, bis der Rost wieder zum Vorschein kommt.“

 

Es häufen sich die mathematischen Formeln, die alle auf ihrer Art in den Himmel verweisen. Die Pyramiden von Meroe sind anscheinend in zu früher Zeit gebaut worden, um solche verborgenen Hinweise zu beinhalten. Je älter Pyramiden sind, desto interessanter sind sie für die heutige Sichtweise des Menschen. Meroe diente wohl nur zur späteren Zeit als Friedhof für wohlhabendere Ägypter. Aber auch hier könnten sich Nachforschungen lohnen. Alle Pyramiden in Ägypten hatten denselben Zweck, sie sollten die Fahrt zu den Göttern vereinfachen und eine Art Brücke darstellen zu ihnen. Bei der Chefrennpyramide, Cheopspyramide und Mykerinospyramide in Gizeh sind es aber nicht nur die Synchronisation zu den Gestirnen sondern auch die baulichen Fakten, die den heutigen “Erkenntnissen“ zu schaffen machten.

 

Die Cheopspyramide soll aus 2,3 Millionen Sandsteinen bestehen. Die waren/sind im Durchschnittsgewicht 2,5 t schwer. Die unteren Verkleidungssteine sind 15 Tonnen schwer. Alle Steine sollen aus Assuan stammen. Sie wurden vor Ort bearbeitet und sollen, so vermutet man jedenfalls, 1000 Kilometer mit einer Art Schlitten in den Norden verfrachtet worden sein. Das klingt sehr abenteuerlich, oder? Mit Flößen können sie es nicht vollbracht haben, weil diese höchstwahrscheinlich gekentert wären. Aber gut, es waren Schlitten mit breiten Kufen gewesen. Wie soll der Bau der Pyramide von statten gegangen sein? Die rationale Meinung besagt mit einer Art Rampe. Schon viele haben sich daran versucht, die Neigung und Strecke der Rampen auszurechnen. Heraus kam, dass es völliger Nonsens ist. Die Rampe hätte demnach mehr Steine verbraucht, als die gesamte Pyramide.

 

In der heutigen Zeit wäre das so, als ob für ein Baugerüst mehr Geld bezahlt, als für das ganze Haus. Mit dem Gedanken, es könnten Kräne gewesen sein, kann man sich auch nicht recht anfreunden. Der Flaschenzug wäre logischer. Aber man darf nicht vergessen, wir reden hier von einfachen Leuten, die solch eine Technik und Mechanik noch nicht kannten. Wenn es Spezialisten dafür gab, woher hatten die ihr Wissen? Egal wie man es dreht, die Pyramiden von Gizeh dürften eigentlich nicht existieren, wenn es nach der rationalen Wissenschaft geht. Aber man hat eine Notlösung hierzu gefunden. Es wird einfach gesagt, es war die Rampe und es gab Menschen, die über solche Fähigkeiten verfügten wie: rechnen, messen und schreiben (frühe ägyptische Hieroglyphen). So einfach ist das.

 

Nehmen wir an es ist so und wir akzeptieren die “Fakten“, dann bleibt trotzdem das Rätsel über die Versorgung mit Nahrung und Wasser. Sklaven zu dieser Zeit brauchen auch Nahrung, um zu überleben. Die damaligen Anbaukulturen wie Hirse z.B waren zwar nicht so genetisch verkommen wie heute (es handelte sich damals um die Ur-Hirse), aber sie waren auch keine Wunderpflanzen. Steinmetze, Bauarbeiter und Sklaven brauchten aber etwas zu essen. Es müssen 20 000 bis 25 000 Menschen gewesen sein, um die Cheopspyramide in 20 Jahren fertig zu bauen. Auch ein Mensch zu dieser Zeit brauchte mindesten 1200 Kalorien zum Überleben. Aber die Menschen haben hart gearbeitet, da kann man also getrost 500 Kalorien drauf rechen, damit diese Theorie aufgeht. Insgesamt ergibt das ca. 279.225.000.000 Kalorien. Eine Zwiebel, die damalige Hauptspeise der Ägypter, hatte ca.34 Kalorien. Sagen wir mal die Zwiebel hat 2/3 des Speiseplans ausgemacht, so hätten diese immer noch 139.612.500.000 Kalorien enthalten müssen. In den 20 Jahren hätten 41.006.250.000 Zwiebel wachsen müssen, oder genauer gerechnet 205.312.500 Zwiebeln im Jahr! Wie soll das gelungen sein? Man bedenke, dass es auch noch Bauern geben musste, die wiederum auch Familie haben mussten zum bestellen der Felder.

 

Die Pyramiden von Meroe sprechen vielleicht die gleiche Sprache. Sie sollten auch dahingehend untersucht werden. Vielleicht würden damit komische Ungereimtheiten enthüllt werden. Man sieht also, es sind noch längst nicht alle Dinge gelöst in Gizeh und Co. Es kommen sogar immer neue Tatsachen (oder Geheimnisse) ans Licht. Der geheime Tunnel unter den Pyramiden beispielsweise ist einer dieser Ungereimtheiten, aber dazu später mehr. In unseren weiteren Berichten für diese Serie werden sie schon bald erkennen, dass dies alles kein Zufall sein kann und man Tatsachen nicht verschweigen darf. Dennoch wird genau dies getan.

 

 

Carsten

05.10.2013

Hörbericht


Teil 3: Sumerische Zikkurats im Irak und Iran

Im letzten Bericht haben wir ja bereits über die Pyramiden von Meroe und Gizeh berichtet. Sie gehören wohl, wie auch die Pyramidenbauten Südamerikas, zu den bekannteren Pyramiden auf der Erde. Es gibt aber auch welche die weniger bekannt sind. Und das vollkommen zu unrecht. Solche Pyramiden befinden sich im Iran und Irak. Diese zwei Staaten verbindet eine gemeinsame Geschichte miteinander, die auch heute noch an diversen Bauten ersichtlich ist. Die Pyramiden, oder besser gesagt, Zikkurats, dieser Länder wurden nahezu parallel zu den Pyramiden in Ägypten erbaut. Das wirft einige Fragen auf, zu denen wir später kommen. Bedauerlicherweise weiß man nämlich viel zu wenig über die Erbauer, oder, etwas anders formuliert, man möchte gar nicht zu viel über sie wissen. Kommen wir zunächst aber zu besagten Erbauungen.

 

Ein Zikkurat kommt nach der Bauart den der südamerikanischen Stufenpyramiden näher, als die symmetrisch-geraden Verwandten in Ägypten und im Sudan. Sie wurden aber nicht, wie die meisten in Südamerika, senkrecht-diagonal mit Stufen versehenen Seiten erbaut, sondern auf meist grob stufigen Ebenen. Diese wurden nach oben hin immer kleiner und besaßen dann meist drei oder sogar vier terrassenartige Ebenen. Die Steintreppen bei solchen Pyramiden waren ebenfalls anders angeordnet, als bei ähnlichen pyramidenartigen Bauten. Es gab zumeist drei imposante Aufstiege zur ersten Terrasse (die zugleich auch die höchste und breiteste war). Die Pyramiden Südamerikas beispielsweise hatten nur steinerne Treppen, die in vier schrägen Seiten eingelassen waren und so zur obersten Ebene führten. Man erkennt also schon hier Parallelen aber auch eigene Charakteristika der Pyramiden.

Das erste Objekt worüber wir berichten wollen, ist der ehemalige Haupttempel von Uruk im heutigen Irak. Er ist unter dem Namen Eanna bekannt, was so viel heißt wie Hort des Himmels. Er wurde ca. 3200 v. Chr. erbaut (ist also über 5000 Jahre alt) und umfasste ein riesiges Zikkurat, was 5 Stockwerke (Terrassen) besaß, Schatzkammern, erste Bibliotheken und andere Gebäude. Es handelt sich hier also um einen sehr großen Komplex, der, neben Etemenanki in Babylon (leider von Alexander dem Großen 323 v. Chr. vollkommen zerstört), zum Hauptheiligtum der Sumerer gehörte. Die Höhe wie Breite des Zikkurats sind leider wegen dem Zahn der Zeit nicht mehr nachvollziehbar. Das bebaute Gebiet war, da sind sich die meisten Wissenschaftler einig, größer als die anderen Pyramidenbauten. Gewidmet war die Tempelanlage Inanna, der sumerischen Göttin der Weiblichkeit und Eroberung und des Vater An, Herrscher des Himmels.

 

Die zweite Pyramide liegt im Süden des Iraks und ist dem sumerischen Mondgott Nanna gewidmet. Erbaut wurde sie ca. 2400 v. Chr. (ist also über 4000 Jahre alt) und besteht heute nur noch aus dem Zikkurat Etemennigur, von dem nur noch die erste Ebene, wie die Hälfte der zweiten erhalten ist. Es hatte insgesamt vier Terrassen wie eine zusätzliche auf der Hälfte der Treppe. Das heutige Gebäude besitzt eine Basislänge von 62,5*43 Metern und einer Resthöhe von 25 Metern. Der Ursprüngliche Bau dürfte wohl mehr als doppelt so hoch gewesen sein und einen darumliegenden Gebäudekomplex besessen haben.

Das dritte Zikkurat war Tempelanlage wie Residenzstadt und ist heute unter dem Namen Zikkurat von Tschoga Zanbil bekannt. Erbaut wurde dieses ca. 1350 v. Chr. (ist somit über 3300 Jahre alt) und war, genau wie die zwei anderen, von Nebentempeln wie Schatzkammern umgeben. Dieser Pyramidenbau war dem 

Inschuschinak, Herr von Susa und Napirischa geweiht. Es hat eine Seitenlänge von 105 Metern und ist heute  jedoch nur noch 25 Meter hoch. Es besaß (man geht jedenfalls davon aus) 4 weite Terrassen und war, anders als bei den meisten Zikkurats. Nicht durch eine Außentreppe erreichbar, sondern durch eine Innentreppe.

Es gibt noch weitere pyramidenartige Bauten in den heutigen sumerischen Nachfolgestaaten. Die drei genannten sind jedoch perfekt (besser: ideal) dafür geeignet um das Paradox betreffend der Ähnlichkeit mit anderen Pyramiden auf der Welt aufzuzeigen. Das Zikkurat von Eanna fällt von der Erbauungszeit her fast in die von den Pyramiden von Gizeh. Der Abstand beträgt hier nur wenige Jahrhunderte. Die Sumerer wie die alten Ägypter hatten erst im späteren Verlauf der Geschichte nachweislichen Handelskontakt wie gegenseitigen Einfluss. Der Bau der Pyramide von Gizeh und von Eanna und Etemenanki in Babylon wurden ohne gegenseitigen Impuls angefangen. Die Ägypter taten dies mit “Schlitten“, die Sumerer bereits mit dem Rad, was sie bereits 4500 v. Chr nachweislich besaßen. Bei dem Vergleich, wie beide Völker ihre monumentalen Sakralbauten errichteten, ist die Machart der Sumerer auf relativ normalen Weg erklärbar. Wie es die Ägypter jedoch fertiggebracht haben sollen, ist jedoch unmöglicher. Im ersten Teil dieser Themenserie haben wir schon über die an den Haaren herbeigezogenen Lösungen “seriöser“ Forscher berichtet.

 

Die Sumerer standen zwar nicht vor solch einem Problem wie die Beschaffung von Steinen in über 1000 Kilometern Entfernung, aber das Rätsel, weshalb sie wie andere Völker plötzlich nahezu zeitgleich anfingen Zivilisationen zu gründen und riesige Bauten hochzuziehen ,bleibt ein Rätsel. Behalten sie den Fakt im Hinterkopf, dass Sumerer wie Ägypter plötzlich das Bedürfnis verspürten monumentale Gebäude gen Himmel zu bauen,aber bei Weitem technologisch voneinander abgeschlagen waren. Die Begründung der Isolation schließt das jeweils andere aus. Genau wie die Ägypter vergaßen auch die Sumerer in Mesopotamien, weshalb sie Pyramiden bzw. Zikkurats erbauten. Am Anfang war es wohl, genauso wie am Nil,das Ziel gewesen irgendjemandem zu gefallen. Und zwar jemandem, der von weit oben herunterschaut.

 

Anders als bei den Ägyptern blieb die Leistung, die die Sumerer an den Bauten erbrachten, nicht nur relativ gleich, nein, sie verbesserte sich. In Eanna und Etamenanki wurden nur rohe Lehmziegel benutzt. Für das Zikkurat Etemennigur wurden dann gebrannte Ziegel verwendet und in Tschoga Zanbil sogar glasierte Ziegel gebrannt. Die Bausubstanz verbesserte sich, keine Frage, aber dafür wurde die Bedeutung der Sakralbauten immer irdischer. Die Ältesten der Zikkurats wurden da erbaut, wo Götter entweder zu Boden fielen oder einen Sieg davongetragen haben sollen. Sie wurden so ausgerichtet, dass sie zu verschiedenen Sternkonstellationen, ähnlich wie in Ägypten, Südamerika oder Asien, hindeuteten. Der schon etwas jüngere Bau von Etemennigur wurde den vier Himmelsrichtungen gehorchend erbaut. Hier gab es keine Überlieferung, dass eine Gottheit an diesem Ort eintraf. In Tschoga Zanbil gab es letztendlich (bisher) keine nachweisbare Ausrichtung, die Sinn ergeben hätte. Letzteres war wohl nur noch ein monumentales Prestigeobjekt, was den vorherigen Zikkurats womöglich nachempfunden wurde, aber keinen tieferen Zweck erfüllte.

 

Das erinnert auf jeden Fall daran, wie es die Ägypter aus heutiger Sicht imitiert hatten. Vorher diente so ein imposanter Bau etwas Größerem, etwas, was das Erreichen der Götter vereinfachen sollte. Dann verblichen diese Erinnerungen und was blieb, so die Theorie, die wir schon im ersten Teil erwähnten, waren die Umrisse aber nicht der Sinn dahinter. Man muss den Sumerern wie ihren Nachfolgern wenigstens zu Gute halten, dass sie es zumindest versucht hatten, wie andere erste zivilisierte Völker auch, ihr Wissen der Vorzeit den darauffolgenden Generationen verständlich zu machen oder wenigstens zu erhalten, auch wenn diese fehlinterpretiert oder eines Tages vergessen und belächelt wurden. Die Ägypter und Sumerer hatten jeweils ihre eigenen Schöpfungsgötter, wer sagt aber, ob diese nicht identisch waren oder in der gleichen Art auftraten.

 

Woher kommt die heutige Einbildung, die ersten Menschen, die Zivilastionen gründen mussten, auch unweigerlich an fiktive Götter glauben. Wir und Sie können zwar nicht wissen, was damals geschah. Da sind wohl Prä-Astronautik-Forscher genauso schlau wie “seriöse“ Wissenschaftler, aber die Mutmaßung, dass unsere Vorfahren einen Wunschglauben und nicht einer Fehlinterpretation zum Opfer gefallen sind, ist doch ebenfalls Wunschglauben, oder etwa nicht? Kritiker wie Befürworter aller Theorien fehlt eine entscheidende Sache: Sie sind keine Zeitzeugen, sondern nur Fantasten.

In folgenden Berichten dieser Serie werden uns die Parallelen zu verschiedenen Völkern dieser Zeit und ihren nahezu zeitgleichen Impuls immer offensichtlicher. Was wird wohl noch alles ans Licht kommen?

 

 

Carsten

13.09.2015

Hörbericht


Die verlorene Stadt: Nan Mandol

Die Suche nach unmöglichen Wissensschätzen und Bauten der Vergangenheit führt uns diesmal auf eine zierliche Nebeninsel von Pohnpei, in Mikronesien. Dieser aus kleine Staaten bestehende Verbund liegt im westlichen Pazifischen Ozean und bietet allerlei interessante Kultstätten. Einer dieser, ist das „Venedig der Südsee“, auch bekannt unter dem Namen Nan Madol. Der Komplex erstreckt sich auf ca. 80 ha Küstenstrich und besteht aus 92 künstlich angelegten Inseln auf einem vorgelagerten Korallenriff. Heute ist die als „Kultstätte einer Naturreligion“ deklarierte Stadt unter Mangroven, Gräsern und sonstiger Vegetation begraben. Der Zahn der Zeit tat auch sein Übriges, wodurch die vor ca. 1000 Jahren vollendete Vorzeigestadt heute nur noch eine verkommene Dschungelruine darstellt.

 

Nichtsdestotrotz liegt hier in und vor allem unter dieser Stadt ein Mysterium, das, wie so oft, Parallelen zu anderen Völkern aufzeigt. Die Stadt selbst ist relativ jung, aber die ältesten Inseln dürften um einiges älter sein. Diese wurden so auf dem Korallenriff angelegt, dass sie den Gezeiten trotzen. Das Kanalsystem versorgte allerlei Bewässerungsanlagen mit kühlem Nass und sogar eine Schildkrötenfarm wurde auf einer der Insel ausgebaut. Dieses ausgeklügelte System sorgte außerdem für Fische, die in mehreren Mulden, bei wiederkehrender Ebbe, nicht mehr entkommen konnten. Der Mensch hat hier per Zusammenarbeit mit der Natur ein für diese Zeit fantastisches Meisterwerk geschaffen. Aber hier fängt es langsam an für die normalen Forscher unbequem zu werden. Heute wird der Bau der Stadt dem Stamm der Madolenihmw, die erste kristalline Basaltblöcke 500 n. Chr. auf die Inseln brachten und die Herrscherdynastie der Saudeleurs, zugeschrieben.

Diese Dynastie brachte das gesamte Pohnpei durch Gewalt unter ihre Kontrolle und errichtete ein noch nie dagewesenes System, mit einer komplexen Rangordnung. Kulturelles Zentrum wurde Nan Madol. Die letzte künstliche Insel wurde ca. 1600 n. Chr. bebaut. Danach verfiel sie durch diverse Kriege. Soweit zur belegbaren Historie der Region, die nicht als 100-prozentig gesichert gilt. Der Zeitpunkt, wann die monumentalen Komplexe erbaut wurden, kann womöglich der Wahrheit entsprechen. Aber die Frage hier ist nicht wann, sondern, wie wurden diese geschaffen? Die Basaltblöcke stammen ohne Zweifel von der Temwen Insel, wovor sich Nan Madol befindet, ab. Die damalige Bevölkerung der Insel war nicht in der Lage Werkzeuge aus Metall herzustellen, womit sie das Gestein hätte bearbeiten können. Dieses wird immerhin zu den Typen des 7 Härtegrades gezählt. Zugegeben, das Basaltgestein auf Temwen ist bereits als gebrochene Struktur vorhanden. Dennoch reden wir hier von massiven Blöcken eines dichten Gesteins, der vor Ort mit einem Gewicht von über 100 Tonnen und mehr zu Buche schlägt. Das Herausarbeiten ist mit modernen technischen Mitteln kein Problem, mit metallenen Werkzeug mühsam und mit nicht metallhaltigen Mitteln ein Ding der Unmöglichkeit.

 

Gehen wir davon aus, die Arbeiter (es sollen mindestens 10.000 gewesen sein) hätten in diesem begrenzt ergiebigen Massiv passende Proportionen gefunden (ca. 400.000 sind auf den Inseln verbaut), wie sollen sie diese auf die Inseln befördert haben? In den Segmenten der Mauern der Inseln sind Basaltblöcke verbaut, die bis zu 50 Tonnen wiegen müssten! 50 Tonnen... die klassische Theorie mit den geschälten Stämmen (wobei erwähnt werden muss: die im Gebiet wachsenden Bäume besitzen nur weiche Zellfasern) kann auf dem Festland funktioniert haben, aber über das Gewässer? Bei so kolossal schweren Gesteinsblöcken bräuchte man eine so geringe Gravitation wie auf dem Mond, um sicheren Fußes die kleinen Inseln zu erreichen. Aber weil wir nun mal den Gesetzen der Erdanziehung gehorchen, kann das nicht funktionieren.

 

Die nächste Hürde musste darin bestehen, diese gigantischen Quader auf eine Höhe von bis zu 3 Metern zu platzieren. Und hier ist eine weitere Ungereimtheit. Der Wissenschaftler, der diesen Vorgang logisch und vor allem, realistisch beschreiben kann, würde sicherlich mit allen möglichen Preisen überhäuft werden. Wir stehen nämlich, wie so oft, vor dem unlösbaren Rätsel, wie so etwas auf der gesamten Welt immer wieder vorkommt. Menschen aus dieser Zeit können nicht in der Lage gewesen sein, solch schwere Objekte zu transportieren, geschweige denn in solch einer Höhe zu platzieren. Diese Tatsache der physikalischen Undurchführbarkeit wird uns noch sehr oft an anderen Orten begegnen. Akzeptieren wir aber zunächst die bloße Existenz dieser Mauern. Das ist nämlich noch nicht alles.

 

Auf den äußeren Inseln von Nan Madol befinden sich, fast vom Erdboden verschluckte, Gesteinssäulen, die so wirken, als ob sie, wie andere Monumente auch, ziellos umgefallen wären. Dem ist aber nicht so. Die Säulen besitzen eine gerade Schneise, die direkt durch die Mitte dieser verläuft. Wenn man diese mit Hilfe einer Karte des Pazifischen Ozeans und einem Kompass anpeilt, entdeckt man etwas schier Unglaubliches. Die Aussparungen verweisen in Richtung des Meeres immer auf die nächst größeren Inseln oder Inselgruppen, wie Hawaii oder Papua-Neuguinea. Das kann kein Zufall sein. Diese Orientierungs-, oder nennen wir sie mal Wegweisersäulen sind nicht willkürlich platziert. Weitere Untersuchungen legen nah, dass sie sogar schon viel länger dort postiert sind, als die Bauwerke rundherum alt sind.

 

Woher kommen diese Kenntnisse? Es scheint so, als ob man Nan Madol mit verschiedenen Pyramidenbauten vergleichen könnte, die auch allesamt nicht wild erbaut wurden, sondern dessen Ausrichtungen ebenfalls auf verschiedene geographische und astrologische Erkenntnisse verweisen. Die ersten Siedler der Temwen Insel hatten den Impuls, aus welchem Grund auch immer, vor mindestens 3000 Jahren das vorgelagerte Riff zu bebauen, anstatt die Insel hauptsächlich zu besiedeln, was wesentlich gefahrloser und auf jeden Fall komfortabler gewesen wäre. Wieso also haben sie in generationsübergreifender Arbeit künstliche Inseln und geographische Wegweiser aufgeschüttet, die auf Inseln verweisen, die sie nach Lehrmeinung nicht kannten?

 

Ein weiteres Rätsel stellen die zwei Tunnel dar, die sich unter der Hauptfeste der künstlichen Inselgruppe befinden. Sie führen schräg nach unten und sind nicht einmal 1 Meter breit und hoch. Wohin sie führen weiß keiner. Vor den Inseln am Riff befinden sich 20 Meter tief unter der Wasseroberfläche 3 aus Basalt bestehende Türme, die ebenfalls keine uns bekannte Funktion besitzen. Fakt ist, dass diese Konstruktionen älter sein müssen, als die Komplexe die über ihnen entstanden. Auf Nan Madol ist also alles rätselhaft und unmöglich. Die Erbauer haben hier an diesem anscheinend unbedeutenden Ort etwas geschaffen, was jenseits des Möglichen ist. Die Bauart der Gebilde erinnert an die, der Maya. Abschließen wollen wir den Bericht mit einem Kommentar des ehemaligen Königs von Nan Madol, Salter Salvador Hadley, der 23ste: „...so, wie es unsere alten Sagen berichten, haben Götter oder Dämonen gepfiffen. Dann sind die Steine von allen Seiten durch die Luft geflogen und hier an dieser Stelle hinunter gekommen, wo sie sich zu fort zu Häusern und Palästen zusammengesetzt haben [...]“.

  

 

Carsten

01.05.2016

Hörbericht